11Apr/14

AFi-KiDS – Kindern erklären, was Alzheimer ist

Plötzlich ist Oma ein wenig schusselig, lässt hier und da mal etwas fallen und vergisst die einfachsten Dinge – nach einiger Zeit sogar den Namen ihrer kleinen Enkel. Die verstehen natürlich die Welt nicht mehr und können kaum nachvollziehen, was mit ihrer Oma geschieht. Doch wie erklärt man seinen Kindern einfach, schnell und verständlich, dass die Oma Alzheimer hat und leider nicht mehr gesund wird? Dieser Aufgabe widmet sich das Portal www.AFi-KiDS.de, das der Pflegeblogger euch heute vorstellen möchte.

Alzheimer ist eine Krankheit, deren Hintergrund, Krankheitsverlauf und Symptome auch für Erwachsene oft nicht leicht zu verstehen ist. Doch wenn selbst wir oft nicht in Worte fassen können, was diese Krankheit mit einem Menschen macht, wie soll dann ein Kind verstehen, was Alzheimer ist?

Genau dieser Aufgabe widmet sich die Webseite www.AFi-KiDS.de. Hinter diesem Projekt steht die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI), die bereits seit 1995 im Bereich Alzheimer-Forschung tätig ist und über die Krankheit aufklärt. Um auch Kindern einfach und ansprechend zu erklären, was es mit der mysteriösen Vergesslichkeit ihrer älteren Familienmitglieder auf sich hat, erklärt die Webseite der AFi-KiDS Kindern im Alter von 5 bis 10 Jahren im Comicstil Alzheimer und seine Tücken. Dabei setzt die AFI auf bunte Bilder und die beiden Hauptcharaktere Max und Katja mit Hund Bruno, deren Oma ebenfalls an Alzheimer erkrankt ist. Gemeinsam entdecken sie, wie das Gehirn funktioniert, wie man überhaupt lernt und was genau bei Alzheimer passiert.

Mittels Videos erfahren Kinder viele wichtige Details der Krankheit, lernen Verständnis für Oma und Opa und deren Erkrankung zu entwickeln und lernen darüber hinaus viel Neues rund um das Gehirn und seine Funktionsweise.

Zusätzlich lädt die Seite zum interaktiven Mitmachen ein. Jedes Kind hat die Möglichkeit, eigene Beiträge, z.B. Bilder, an das Portal zu schicken, die dann dort veröffentlicht werden. Damit bietet sich vielen Kindern die Chance, ihren Gefühlen und eigenen Erfahrungen mit der Alzheimer-Krankheit auf ihre eigene Weise Ausdruck zu verleihen und diese mit anderen Kindern zu teilen – natürlich alles mit vorheriger Erlaubnis der Eltern.

In der Tippecke gibt es monatlich einen neuen Basteltipp zum nachbasteln, der immer auch als Download bereit steht. Wer mag, kann sich auch Inspirationen für gemeinsame Spielenachmittage mit den Großeltern holen. Hier findet man z.B. Liedtexte, Spielanleitungen oder auch kleine Tipps und Tricks, die jeden Spaziergang zu einem Abenteuer werden lassen.

Insgesamt ist die Seite recht bunt gestaltet, aber durchaus ansprechend. Die Navigation ist denkbar einfach und übersichtlich, so dass Kinder sich hier schnell und einfach zurechtfinden und viel Neues lernen können. Die Krankheit Alzheimer wird einfach und verständlich erklärt und durch die Comichelden, die dasselbe Schicksal wie die kleinen Leser teilen, entsteht schnell eine Art Gemeinschaftsgefühl.

Aber auch für Erwachsene ist die Seite durchaus informativ. Die Bastelanleitungen und Tipps aus der Kategorie „Gemeinsam erleben“ können genauso gut für jeden normalen Familiennachmittag genutzt werden.

28Mar/14

Kostenlose Pflegehilfsmittel für die Pflege zuhause

Nutzt ihr euren Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel? Oder wisst ihr vielleicht gar nicht, dass es einen solchen Anspruch überhaupt gibt? Für die Pflege zuhause hat der Gesetzgeber einen Anspruch auf die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch festgeschrieben (§40 SGB 11).

Menschen, die eine Pflegestufe (1, 2 oder 3) haben und zuhause gepflegt werden, können bei Ihrer Pflegekasse einen Antrag auf die Erstattung von Pflegehilfsmitteln im Wert von 31 € pro Monat stellen. Auch Menschen mit eingeschränkter Alltagstauglichkeit, sog. Pflegestufe 0 (z.B. Demenzkranke), haben diesen gesetzlichen Anspruch.

Erstattungsfähig sind dabei folgende Produkte:

  • Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch
  • Einmalhandschuhe
  • Flächendesinfektion
  • Schutzschürzen
  • Mundschutz
  • Wiederverwendbare Bettschutzeinlagen

Pflegebedürftige Menschen besitzen häufig eine geschwächte Immunabwehr und benötigen besondere Maßnahmen im Hinblick auf Hygiene und Schutz vor Infektionen. Die Kostenübernahme soll daher eine professionelle und allem voran eine sichere Pflege im häuslichen Umfeld ermöglichen.

Umständliche Antragsstellung schreckt ab
Leider nutzt nur ein sehr geringer Teil der Berechtigten den Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel zum Verbrauch und verzichtet damit auf eine finanzielle Entlastung von bis zu 372 € pro Jahr. Grund dafür ist neben Unkenntnis über den Anspruch an sich, die Scheu vor der aufwendigen Antragstellung bei der Pflegekasse. Hat man den bürokratischen Aufwand der Antragsstellung doch überwunden, müssen dann die monatlichen Ausgaben für die Produkte jedes Mal bei der Kasse eingereicht werden und auf deren Rückerstattung gewartet werden. Man tritt also immer in Vorleistung.

Hilfe bei der Antragsstellung durch neue Serviceanbieter
Seit Kurzem gibt es eine Handvoll Firmen, die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen die gesamte Arbeit hinsichtlich der Antragstellung und Genehmigung abnehmen.
Ganz automatisch erhält man so jeden Monat einen Karton mit passenden Pflegehilfsmitteln im Wert von 31 €. Die Kosten dafür rechnen die Firmen direkt mit der Pflegekasse ab, so dass der Antragssteller nicht mehr in Vorleistung gehen muss. Alle Produkte erhält man völlig kostenfrei.

Um die Produktauswahl an die individuellen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen anzupassen, bieten alle Firmen verschiedene Boxkombinationen mit unterschiedlichen Pflegehilfsmitteln an, die jeweils die Grenze von 31 € im Monat nicht überschreiten und somit zuzahlungsfrei sind. Die Qualität der Produkte ist gut und man erhält mehr „Produkt“ als beim Einzelkauf der Hilfsmittel in der Apotheke oder im Sanitätshaus.

Unsere Empfehlung: Nutzt das Angebot dieser Anbieter!
An dieser Stelle möchte der Pflegeblogger ein aus meiner Sicht gutes Angebot vorstellen: Das Unternehmen CariBox aus Berlin, das deutschlandweit tätig ist. Hier erhält man ausnahmslos Markenprodukte und als einziges Unternehmen bietet die CariBox eine vollständig flexible Lösung an, d.h. Pflegebedürftige können sich den Karton mit Pflegehilfsmitteln frei zusammenstellen und sind nicht an verschiedene Kombinationen gebunden. Auf www.caribox.de findet ihr weitere Informationen und den Antrag für die Anforderung der kostenlosen Pflegehilfsmittel. Telefonische Beratung gibt es natürlich auch, und zwar unter: 030 – 120 749 240

17Mar/14

Manipulation in der Grauzone

Demenzkranke verlieren nicht automatisch das Wahlrecht

Ältere Menschen sind bei Wahlen von entscheidender Bedeutung. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr stellten die Über-60jährigen etwa ein Drittel aller Wahlberechtigten. Auch wenn sie zum Pflegefall werden oder an Demenz leiden, dürfen ältere Menschen abstimmen. Theoretisch. Im Alltag bleibt davon oft nicht viel übrig.

Es ist eine Grauzone im System. 62 Millionen Wahlberechtigte können Ende Mai ihre Stimme bei der Europawahl abgeben. Etwa jeder 60. von ihnen leidet an einer Demenzerkrankung wie Morbus Alzheimer. Ein Anteil, der wächst. Weil die Menschen immer älter werden, rechnen Mediziner damit, dass sich Leiden wie Alzheimer zur Volkskrankheit auswachsen. Eine Krankheit, die jeden treffen kann. „Ich appelliere an alle, sich so früh wie möglich um eine Vorsorgevollmacht zu kümmern“, sagt Sylvia Kern, Geschäftsführerin der Alzheimer-Gesellschaft Baden-Württemberg. Denn nur mit einer solchen Vorsorgevollmacht sichern sich demente Menschen ihr Wahlrecht. So steht es im deutschen Wahlrecht – verbunden mit Widersprüchen. Nehmen wir eine alte Frau, die rechtzeitig vor ihrer schweren Demenz eine Vorsorgevollmacht für eine Person ihres Vertrauens erstellt hat. Diese alte Frau bleibt wahlberechtigt. Nehmen wir einen alten Mann, ebenfalls an schwerer Demenz erkrankt. Er hat es versäumt, eine Vorsorgevollmacht auszustellen. Dieser Mann kann vom Wahlrecht ausgeschlossen werden. Denn laut Gesetz verliert derjenige das Wahlrecht, „für den zur Besorgung aller seiner Angelegenheiten ein Betreuer bestellt ist“.

Wer entscheidet also, ob Demenzkranke wählen dürfen? Und wie lässt sich ein Missbrauch ihrer Wahlunterlagen verhindern? Mit diesen und anderen heiklen Fragen müssen sich Angehörige, Pfleger und Betreuer immer wieder auseinandersetzen. „Einer Wahlmanipulation ist hier Tür und Tor geöffnet“, sagt Sylvia Kern von der Alzheimer Gesellschaft. „Das Pflegepersonal hat diese Problematik immer im Blick“, betont hingegen Eva-Maria Bolay, Pressesprecherin beim Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Der Verband betreibt 22 Alten- und Pflegeheime mit etwa 2000 Pflegeplätzen. Die Gefahr der Wahlmanipulation sei unter dem Dach einer Pflegeeinrichtung am geringsten, so Bolay. Eine Einschätzung, die Klaus Ziegler teilt. Zusammen mit seiner Frau Rosemarie Amos-Ziegler leitet er die Wohngemeinschaft für Senioren in Filderstadt bei Stuttgart. 134 ältere Menschen stehen unter ihrer Verantwortung, 65 leben alleine und lassen sich vom ambulanten Pflegedienst versorgen. Viele der Pflegebedürftigen würden überhaupt nicht mehr wählen, sagt Klaus Ziegler. Sie hätten das Interesse an Politik verloren. Trotzdem erhielten sie jede Menge Infos über das tägliche politische Geschehen, ergänzt Rosemarie Amos-Ziegler: „In unseren regelmäßigen Treffen lesen die Betreuer aus der Zeitung vor, und es wird viel diskutiert.“ Sie hat beobachtet: Wer als junger Mensch politisch interessiert und engagiert gewesen sei, der wähle auch noch im hohen Alter.

Dass die Wahlunterlagen von dementen Menschen regelmäßig manipuliert werden – dafür gibt es keine Beweise. Fest steht, dass der Bundesverband der Berufsbetreuer seit langem eine Debatte zum Thema Demenz und Wahlen fordert. Denn die Zahl der Demenzkranken könnte bis zum Jahr 2050 auf vier Millionen steigen. Das entspräche einem Anteil von fünf Prozent der Wahlberechtigten. Theoretisch könnten die Demenzkranken dann eine eigene Partei in den Bundestag wählen.

Autor: Hilmar Pfister

7Mar/14

Wie kann man Altenpfleger werden?

fachkraeftemangelIch hab schon öfter im Blog darüber geschrieben, dass die Altenpflege große Nachwuchsprobleme hat. In den nächsten Jahren werden für den erwarteten Pflegebedarf einfach viel zu wenig Fachkräfte vorhanden sein. Deshalb möchte ich hier in diesem Artikel noch einmal die Möglichkeiten zusammenfassen, wie man Altenpfleger bzw. Altenpflegerin werden kann.

Die Ausbildung zum Altenpfleger dauert in Vollzeit 3 Jahre und kann auch in Teilzeit (Dauer: bis 5 Jahre) absolviert werden. Wer bereits einen Beruf ausübt und/oder sich neu orientieren möchte, kann im Rahmen einer Umschulung in den Berufszweig einsteigen. Die Ausbildungsinhalte und die -dauer sind gleich der regulären Ausbildung. In beiden Fällen findet die Ausbildung an Berufsfachschulen für Pflegekräfte statt. Erstauszubildende müssen in einigen Bundesländern Schulgeld bezahlen (ca 100 € pro Monat). Umschüler erhalten möglicherweise finanzielle Unterstützung seitens der Agentur für Arbeit. Für Erstauszubildende wird finanzielle Unterstützung in Form von Schüler-Bafög oder Berufsausbildungsbeihilfe angeboten.

Welchen Schulabschluss muss man vorweisen, um eine Ausbildung zur Pflegefachkraft beginnen zu können?

Zugangsvoraussetzung für den Beruf des Altenpflegers, der Altenpflegerin ist ein mittlerer Bildungsabschluss. Hat ein Interessierter einen Hauptschulabschluss und verfügt gleichzeitig über eine mindestens zweijährige erfolgreich abgeschlossene Ausbildung, kann er ebenfalls den Beruf des Altenpflegers/der Altenpflegerin erlernen. Eine weitere Möglichkeit, die nötige Zugangsvoraussetzung zu erfüllen, besteht im Ablegen der Prüfung zum Altenpflegerhelfer. Die Prüfung kann ablegen,wer die dazu notwendige einjährige Ausbildung zum Altenpflegerhelfer absolviert hat. Absolventen , die mindestens die Note 2,5 erreicht haben, können eine Ausbildung zur Fachkraft beginnen.

Welche persönlichen Eigenschaften sollten Berufsinteressierte mitbringen?

Es gibt hier natürlich keine zwingenden Vorgaben, aber einige Soft Skills tragen dazu bei, dass die Berufstätigen sich immer wieder für ihre Arbeit motivieren und begeistern können. In erster Linie sollten Bewerber Spaß und Freude im Umgang mit Menschen mitbringen. Ein gewisses Interesse an Biologie, Medizin, Sport und Psychologie schadet nicht. Eine selbstständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise ist von Vorteil. Diese Dinge lernt man aber auch im Arbeitsalltag. Der Beruf des Altenpflegers/der Altenpflegerin bringt es mit sich, dass auch am Wochenende und in den späten Abendstunden bzw. nachts gearbeitet werden muss. Dies erfordert von Arbeitnehmern ein hohes Maß an Flexibilität. Außerdem ist die Arbeit je nach Einsatzort körperlich anstrengend - eine gute körperliche Konstitution hilft bei der Erfüllung der Aufgaben. Gern dürft Ihr in den Kommentaren weitere Eigenschaften erwähnen, welche die Arbeit leichter machen.

Welche Aufgaben erfüllt die Altenpfegefachkraft?

Pfleger und Pflegerinnen übernehmen die Betreuung hilfebedürftiger Menschen. Sie planen und dokumentieren den Pflegeprozess und führen auch medizinische bzw. therapeutische Maßnahmen durch. Dazu gehört es, bei Dingen des täglichen Lebens zu helfen, etwa bei der Körperhygiene, dem Essen und dem Trinken. Aufgrund der starken Zunahme von Demenzkranken wird es für Altenpfleger immer wichtiger, sich mit den besonderen Bedürfnissen dieser Patientengruppe auszukennen und sie betreuen zu können. Schwerkranke Patienten werden palliativ gepflegt, mitunter wird Sterbebegleitung übernommen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Ausgebildete Altenpfleger/Innen haben zahlreiche Möglichkeiten, sich innerhalb ihres Berufs weiterzubilden und sich so neue berufliche Perspektiven zu erarbeiten. Wer über eine Allgemeine Hochschulreife bzw. über Fachhochschulreife verfügt, kann im Anschluss an die Ausbildung Pflegewissenschaften oder Pflegepädagogik studieren, um danach die Leitung des Pflegedienstes zu übernehmen oder in einer Altenpflegeschule zu unterrichten. Möglich ist die Kombination von Ausbildung und Hochschulstudium auch für Erstauszubildende. Wer in der Leitungsebene arbeiten möchte, kann auch die beruflichen Weiterbildung "Fachkraft zur Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit" absolvieren. Neben diesen Aufstiegsweiterbildungen werden natürlich auch Fortbildungen angeboten, mit denen sich Pflegefachkräfte für spezielle Arbeiten qualifizieren, beispielsweise im Bereich der Gerontopsychiatrie oder der Gesundheitsförderung.

Fazit: Herausfordernder und abwechslungsreicher Beruf
Der Beruf des Altenpflegers ist sehr krisensicher - nicht zuletzt die Überalterung unserer Gesellschaft sorgt dafür, dass der Bedarf an Altenpflegern stetig steigt. Die Nachfrage nach ausgebildeten Pflegekräften ist immens, wie ein Blick in die Datenbank auf http://www.score-personal.de/altenpflegerin/ verrät. Die Verdienstmöglichkeiten sind sehr unterschiedlich und stark davon abhängig, in welchem Bundesland und bei welchem Arbeitgeber der Altenpfleger tätig ist. Berufserfahrung und Qualifikation sind ebenfalls ausschlagegebend für die Höhe des Gehalts. Im Durchschnitt verdient ein in Vollzeit beschäftigter Altenpfleger etwa 25 000 EUR pro Jahr, hinzukommen Pauschalen für Wochenend- und Nachtdienste. In Teilzeit Beschäftigte haben ein entsprechend geringeres Gehalt. Einige Arbeitgeber beteiligen sich an Fahrtkosten, übernehmen eine bestimmte Anzahl an Fortbildungen pro Jahr oder garantieren Gehaltserhöhungen innerhalb bestimmter Zeiträume.

Foto: LieC / pixelio.de

17Feb/14

Erste ausländische Pflegekräfte in Deutschland

Pflegekräfte aus dem Ausland sollen den Pflegenotstand in Deutschland behebenSchon vor einiger Zeit wurde hier davon berichtet, dass chinesische Pflegekräfte als Lösung für den Pflegenotstand in Betracht gezogen werden. In diesem Jahr sollen 150 chinesische Pflegekräfte ihre Arbeit in Deutschland aufnehmen. Damit eine hohe Qualität der Pflege gesichert werden kann, starteten die Curanum AG und der Arbeitgeberverband eine Initiative, die dafür Sorge tragen soll, ausländische Pflegekräfte im heimischen Markt zu integrieren.

Derzeit arbeiten fünf chinesische Pflegehelferinnen bei der Curanum AG in Frankfurt am Main. Elke Bachmann-Görl, zuständige Personalleiterin, räumt alle Vorurteile aus. Die Pflegehelferinnen haben nicht nur einen acht Monate anhaltenden Deutsch-Kurs absolviert, sondern auch ein einjähriges Pflegepraktikum hinter sich. Ebenfalls haben alle Teilnehmer ein vierjähriges Studium abgeschlossen. Während die Zahl der pflegebedürftigen Personen immer größer wird, steigt die Zahl der Pflegehelfer nur sehr gering. Mit diesem Pilotprojekt soll Abhilfe geleistet werden. Heute würden bereits 30.000 ausgebildete Fachkräfte im Pflegebereich fehlen. Zahlen, die Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege, heranzieht, um die Wichtigkeit des Pilotprojekts hervorzuheben.

Umfangreiche Prüfungen und Ausbildungen sollen hohen Pflegestandard garantieren
Die chinesischen Mitarbeiter absolvieren, bevor sie für eine Tätigkeit in Betracht gezogen werden, eine Prüfung. Wird diese bestanden, können sie eine Tätigkeit als Pflegehelfer ausüben. Das Ziel ist, in rund sechs Monaten chinesische Mitarbeiter zu Fachkräften auszubilden. Arbeitgeber gehen davon aus, dass die Versorgungslücke damit aber nicht geschlossen werden könnte, weshalb weitere Pflegekräfte aus dem Ausland für eine Tätigkeit in Deutschland abgeworben werden sollen. Dienstleister wie Careworker haben sich dabei u. a. auf die Vermittlung von spanischen Fachkräften spezialisiert. Diese übernehmen aber nicht nur die zeitraubende Suche nach qualifizierten Personal, sondern stehen den deutschen Unternehmen auch nach der Vermittlung zur Verfügung. Anerkennungsunterstützung, Weiterbildung oder nachhaltige Integration der Fachkräfte sind nur einige Aspekte, die von dem Unternehmen wahrgenommen werden, um sowohl den Einrichtungen in Deutschland als auch den ausländischen Fachkräften die Kooperation so einfach wie möglich zu machen.

Foto: © Robert Kneschke - Fotolia.com

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10Feb/14

Pflegenotstand in Deutschland – Engagiertes Pflegepersonal ist jetzt besonders gefragt

„Im Netz der Pflegemafia“ heißt das erste Buch von Claus Fussek und Gottlob Schober von 2008. Die beiden Autoren widmen sich, in einer Art Klageschrift, den Missständen in deutschen Pflegeheimen. Jetzt, 5 Jahre später, betrachten sie die Situation erneut.

PflegenotstandWas hat sich geändert? Hat sich etwas verändert? Hat sich die Situation verbessert? Die Antwort von Fussek und Schober lautet: Nein! Nach fünf Jahren haben die beiden Autoren daher ein zweites Buch geschrieben. Titel: „Es ist genug. Auch alte Menschen haben Rechte“.

Nach wie vor ist die Pflegesituation in vielen Heimen katastrophal. Die Bewohner werden oft nur notdürftig betreut, das Personal ist unterbesetzt und überlastet. Grund genug für das Autoren-Duo 20 Grund- und Menschenrechte für alte und pflegebedürftige Menschen zu formulieren. Hierunter finden sich eigentlich banale Forderungen wie ausreichend Essen und Trinken oder das Recht auf den Gang zu Toilette. Was so selbstverständlich erscheint, ist leider immer noch Alltag in einigen deutschen Pflegeeinrichtungen – Pflegenotstand par excellence.

Pflege-TÜV – kommt jetzt der Durchbruch?
Immerhin eine der Forderungen aus „Im Netz der Pflegemafia“ wurde in Form des Pflege-TÜVs in die Tat umgesetzt. Zumindest im Grundsatz. Die Umsetzung ist nicht dass, was man sich unter einer regelmäßigen, unabhängigen und vor allem unangemeldeten Kontrolle vorgestellt hatte. Und so wurde auch aus einer guten Grundidee ein sinnloses Verfahren, das die Dokumentationen der Heime kontrolliert. Wie die Realität dabei aussieht interessiert im Pflege-TÜV recht wenig. Viele Heime haben Bestnoten erzielt, auch wenn der Heimalltag anderes zu Tage förderte. Die Gewichtung bei der Auswertung der Ergebnisse war nicht nachvollziehbar. So reicht es beispielsweise schon, wenn ein Heim angibt, dass Wunden nach den aktuellen medizinischen Standards behandelt, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Der Hamburger Gesundheitswissenschaftler Johannes Möller hat das Notensystem untersucht und festgestellt, dass es dort, wo es wirklich drauf ankommt, meist schon reicht, wenn ein Heim die Mindeststandards erfüllt.

Pflegenotstand in DeutschlandDie Kritik am Pflege-TÜV ist seit Jahren schon niederschmetternd – und doch hat sich kaum etwas getan. Seit dem 20. Januar 2014 gibt es eine überarbeitete Fassung des Pflege-TÜVs. Einige Punkte sollen stärker in den Fokus gerückt und entsprechend stärker bewertet werden und Bestnoten nicht mehr so leichtfertig vergeben werden. Insgesamt wurde der Bewertungsbogen von 82 Einzelkriterien auf 77 gekürzt. Auch die Gewichtung der Stichproben soll anders ausfallen. Für alle drei Pflegestufen werden pro Heim je drei Patienten ausgewählt und geprüft. Gibt es in einer Pflegestufe keine drei Patienten, wird der Mittelwert verwendet.

Doch auch die überarbeitete Version stößt auf geringe Zustimmung und wenig Begeisterung bei Kritikern. Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, kritisiert, dass die Änderungen keine wirklichen Verbesserungen bringen. In seinen Augen werden Missstände in Pflegeeinrichtungen noch immer nicht aufgedeckt, sondern vertuscht. Seine Forderung ist ein neuer Pflege-TÜV unter Beteiligung von Patientenvertretern.

Pflegepersonal ist wichtig und gefragt wie nie
Der Pflegenotstand hat aber auch etwas Gutes – sofern man das so sagen kann. Die bestehende Not macht erfinderisch. Neben den Versuchen der Politik, eine Lösung für das bestehende Problem zu finden, gibt es kleinere Unternehmen und Heime, die neue Konzepte erstellen und ihren Patienten und deren Angehörigen verschiedene Möglichkeiten bieten, gute Pflege in Anspruch zu nehmen – und auch zu bekommen.

Es ist daher immer noch zwingend erforderlich, dass auch weiterhin genügend motivierte und engagierte Nachwuchskräfte ihren Weg in die Pflege finden. Die Jedermann Gruppe hat zu diesem Thema eine Infografik erstellt. Diese zeigt noch einmal Vorteile der Arbeit in der Pflege und die aktuellen Gegebenheiten in der Pflege auf einen Blick.

Der Pflegenotstand - Warum es sich lohnt, im Pflegebereich zu arbeiten Quelle: Der Pflegenotstand – Warum es sich lohnt, im Pflegebereich zu arbeiten

14Jan/14

Hilfe für Helfende – Themenwoche für Mitarbeiter in der Pflege

Bereits im Dezember startete die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ihre Themenwoche „Hilfe für Helfende“. Die Ergebnisse sind inzwischen veröffentlicht und für jeden einsehbar.

Logo InqaMit dem Titel „Hilfe für Helfende“ startete die INQA, Initiative Neue Qualität der Arbeit, im Dezember letzten Jahres eine Themenwoche im Bereich Gesundheit. Dabei hatten Interessierte die Möglichkeit, ihre Fragen zum Thema an die Initiative zu senden, um sie von der Themenbotschafterin und Expertin Dr. Natalie Lotzmann beantworten zu lassen. Im Vordergrund der Themenwoche stehen die Gesundheit und Bedürfnisse der Pflegenden. Denn nur, wenn wir fitte und motivierte Pflegekräfte einsetzen können, kann auch eine gute Pflegeleistung gewährleistet werden.

Das Ergebnis zeigt die Initiative nun auf ihrer Webseite: Die Beantwortung der gestellten Fragen können als Video angesehen werden und es finden sich viele Informationen zum Thema, z.B. aus Partnernetzwerken der INQA.

Was verbirgt sich hinter der Themenwoche?
Grund für den Start der Themenwoche ist auch hier der demografische Wandel. Die Gesellschaft wird immer älter und immer mehr Menschen werden pflegebedürftig. Gleichzeitig gibt es im Bereich der Pflege immer weniger Nachwuchskräfte. Dies bedeutet ebenfalls, dass nicht nur die Patienten, sondern auch das Pflegepersonal selbst immer älter wird, ohne Unterstützung von jüngeren Kollegen zu bekommen. Hier setzt die Themenwoche der INQA an: Unter dem Motto „Hilfe für Helfende! Herausforderungen und Lösungsansätze für eine neue Qualität der Pflege“ wird hier nach der Antwort auf die Frage gesucht, wie man eine Zukunft für den Pflegeberuf schaffen kann – unter Berücksichtigung der Gesundheit der Pflegekräfte und der Qualität der Arbeit.

Themenwoche PflegeSchwerpunkte sind vor allem eine Entlastung der Pflegekräfte, durch die Optimierung der Arbeitsbedingungen, so dass sich die Arbeit in der Pflege auch unter gesundheitlichen Aspekten weniger belastend auswirkt. Lösungsansätze werden hier zum Beispiel durch Angebote im Bereich Stressbewältigung sowie die Einrichtung von Betriebssport oder Rückenschulen gesehen.

Natürlich steht dabei auch im Fokus, dass eine Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs, langfristig gesehen, auch neue Interessenten für diesen Beruf mit sich bringt – oder zumindest bringen soll.

Auf der Webseite der INQA finden sich verschiedene Lösungsansätze für die hier genannten Problemstellungen. So werden, unter anderem, verschiedene Projekte, z.B. zu den Themen „Erhalt und Förderung der Beschäftigungsfähigkeit in der Altenpflege“ und „Schülerinnen und Schüler für den Pflegeberuf begeistern“, sowie eine Studie zum demografischen Wandel und dessen Auswirkungen auf verschiedene Berufsfelder vorgestellt.

Fragen von Interessierten hat zudem Themenbotschafterin Dr. Natalie Lotzmann beantwortet. Alle Antworten gibt es zum Nachlesen und auch als Video zum Anschauen.


Bildquelle: INQA, iStock - Lisa F. Young

20Dec/13

Frohe Weihnachten wünschen Sören und der Pflegeblogger

Das Jahr neigt sich dem Ende, Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür und Sören und ich haben heute mal ein bisschen über die letzten Monate resümiert.

Es war ein spannendes Jahr – keine Frage. Wir haben viele neue, und vor allem nette, Menschen kennengelernt, konnten viele spannende Projekte und Themen vorstellen und haben natürlich auch noch viele neue Leser gewonnen.

Daher möchten wir uns bei euch allen für eure treue Leserschaft, die wertvollen Kommentare und das positive Feedback zu unserer Arbeit ganz herzlich bedanken.

Für dieses Jahr es das von unserer Seite – wir machen über die Weihnachtstage Urlaub! Wir freuen uns aber auf das nächste Jahr mit euch und sind gespannt, was wir alles erleben werden.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch – wir hoffen, dass wir uns in 2014 wiedersehen!
Frohe Weihnachten

12Dec/13

Sören schnuppert Verlagsluft

Wie vor einigen Tagen versprochen, hat Sören ein neues Praktikum angetreten. Diesmal ging es nach Mannheim in den Verlag Akademische Arbeitsgemeinschaft. Was er da erlebt hat? Lest selbst!

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Als ich am Donnerstagnachmittag aus meiner Kiste krabbelte, strahlten mich vier Augen an: Maike und Doro hatten mich schon erwartet. Sie arbeiten im "Akademische Arbeitsgemeinschaft Verlag" in Mannheim in der Redaktion für Steuerrecht, und ich darf ihnen als Praktikant helfen, Informationen für Pflegende und Pflegebedürftige zu schreiben. Das ist mal was ganz Neues für mich, und ich bin schon sehr gespannt, wie ihre Arbeit aussieht!

Rundgang durch die Abteilung

Sören mit Schal, Mütze und Hustenbonbonsim Verlag Akademische ArbeitsgemeinschaftAllerdings hatte ich mich auf meiner Reise leider etwas erkältet. Darum habe ich mich den Rest des Nachmittags ausgeruht und habe mein Praktikum erst am Freitag begonnen. Doro hatte mir am Donnerstagabend sogar extra noch einen warmen Schal und eine Mütze gestrickt:

 

Sören mit Kaffeetasse und Gesetzeskommentar im Hintergrund bei der Recherche für das ThemaAm Freitag holten wir uns zuerst mal einen Kaffee und gingen zu den beiden ins Büro (das teilen sie sich) und planten den Tag. Ich lernte: Maike ist fürs Schreiben zuständig, Doro dafür, dass alle Daten, die man für die Veröffentlichung und den Verkauf braucht, vorhanden sind. Dazu gehören das Bild auf dem Buchumschlag, Klappentexte und Produktbeschreibungen und noch ganz viel mehr. Außerdem lernte ich gleich noch ein paar Kollegen und den Chef der Abteilung kennen und Hannah, die zurzeit ebenfalls hier im Büro sitzt. Sie studiert an der Dualen Hochschule und muss auch noch lernen... Genau wie ich.

 
Mein erster Recherche-Auftrag

Sören mit Notizzettel und StiftZuerst zeigte Doro mir, welche Texte es schon gibt, und dann durfte ich mit Maike einen Text darüber schreiben, wie Menschen, die sich um einen pflegebedürftigen Angehörigen kümmern, das in der Steuererklärung geltend machen können. Dadurch müssen sie weniger Steuern zahlen, erklärte sie mir, und werden finanziell ein bisschen entlastet. Wir recherchierten gemeinsam, und ich lernte gleich eine ganze Menge und machte mir viele Notizen:

  • wenn man einen Angehörigen selbst pflegt, gibt es für die Steuererklärung den Pflege-Pauschbetrag
  • den Pauschbetrag bekommt man aber nur unter bestimmten Voraussetzungen, man muss nämlich einen Angehörigen oder eine nahestehende Person pflegen, die gepflegte Person muss hilflos sein, man muss den Hilflosen persönlich bei sich zu Hause oder in den Räumlichkeiten des Pflegebedürftigen pflegen und man darf dafür keine Bezahlung bekommen
  • Angehörige sind zum Beispiel Geschwister, Schwager und Schwägerin, Tante und Onkel, Nichte und Neffe, Schwiegersohn und Schwiegertochter, Stiefmutter und Stiefvater
  • was "Hilflosigkeit" ist, bestimmt das Einkommensteuergesetz: Hilflos ist eine Person, "wenn sie für eine Reihe von häufig und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen zur Sicherung ihrer persönlichen Existenz im Ablauf eines jeden Tages fremder Hilfe dauernd bedarf."
  • man muss die Pflege in der eigenen Wohnung oder in der des Hilflosen durchführen, was auch ein Zimmer in einem Altenheim sein kann
  • beim Thema "keine Bezahlung" werde ich mich mit dem Pflegegeld aus der gesetzlichen bzw. privaten Pflegeversicherung beschäftigen müssen
  • man muss nicht den Pauschbetrag nutzen, sondern darf auch mehr angeben, was aber eine ziemliche Rechnerei zu sein scheint

Sören beim MittagessenIch merkte: Das ist ganz schön kompliziert! Als hätte man mit der Pflege nicht schon genug zu tun! Ich nahm mir vor, bei dem Artikel ganz besonders ordentlich zu sein.

Dann machten wir endlich Mittagspause, mir knurrte auch schon heftig der Magen. Da es im Verlag keine Kantine gibt, trafen wir uns mit einigen Kollegen im Aufenthaltsraum. Die meisten hatten sich etwas zu Essen von zuhause mitgebracht, ein paar Leute hatten auch Pizza oder Döner bestellt. Bianca ließ mich bei ihrem Dönerteller mitessen, denn ich hatte vor meiner Abreise leider vergessen, meine Brotdose in meine Kiste zu packen...

Sören vor Bildschirm mit XMetaLNach der Pause schrieben wir den Text fertig und erfassten ihn am Computer mit einem speziellen Programm. Hier könnt Ihr sehen, wie das aussah:

Doro zeigte mir, wie der Text auf die Internetseite kommt, wo ihn jeder kostenlos lesen kann. Wenn Ihr hier klickt, könnt Ihr ihn sehen! Ich bin total stolz!!

Mal sehen, wer hier noch so arbeitet...

Dann gingen wir zu Jenny, die arbeitet im Marketing, und sagten ihr, dass wir meinen Text auch im nächsten E-Mail-Newsletter veröffentlichen möchten. Sie sagte uns dann, welches Buch wir dazu bewerben können – für Leute, die noch mehr Informationen brauchen. Mir hat sie so ein Buch geschenkt. Den Newsletter schreibt Maike, und verschickt wird er von Andreas. Dem habe ich auch gleich noch "Hallo" gesagt.

Sören in der Medienproduktion beim SchriftsetzenNachdem ich also meine Arbeit erledigt hatte, konnte ich mich noch ein bisschen im Haus umschauen und die anderen Abteilungen besuchen: In der Software-Entwicklung wird Software zum Steuererklärung-machen programmiert; das Portalmanagement kümmert sich um die Internetseite; in der Herstellung laufen alle Fäden zusammen, und alle Daten werden fertig gemacht für Druckereien oder CD-Presswerke. Niki und Peter haben mir das genau erklärt. Auf dem Bild seht ihr mich mit einem Lineal, mit dem man zum Beispiel Schriftgrößen und Abstände kontrollieren kann.

Sören und SchokoladeDann trabte ich weiter zum Kundenservice. Dort rufen Leute an und stellen Fragen zu den Produkten und geben Bestellungen auf. Jutta hat mir gleich einen freien Arbeitsplatz zugewiesen und mir eine Tafel Schokolade geschenkt – denn bei dieser Arbeit braucht man manchmal gute Nerven und daher auch Nervennahrung! Im Auftragsservice schließlich werden die ganzen Bestellungen dann bearbeitet.

Ich hab mir dann aber nur die Schokolade genommen und bin wieder zu Maike und Doro ins Zimmer gegangen. Denn es war ein langer und anstrengender Tag gewesen. Da wollte ich nur noch ein bisschen essen und dann ganz viel schlafen!

25Nov/13

Sören ist wieder unterwegs

Diesmal geht es für Sören in der Vorweihnachtszeit ins schöne Mannheim ... wir sind gespannt auf seinen Praktikumsbericht.

Sören macht ein Praktikum in Mannheim

 
Wer ist Sören?
Sören ist das kleine Blog-Schaf, das gerne reist und sich unterschiedlichste Berufsfelder im Bereich der Pflege anschaut. Er war zum Beispiel schon als Praktikant bei der Pflegeberatung Aachen, beim Kinderpflegenetzwerk und als Musiktherapeut bei Musik auf Rädern.

Du möchtest Sören auch deine Berufswelt zeigen? Dann melde dich einfach bei uns: fragen -ät- der-pflegeblogger.de