Sixpack mit 41 – erstrebenswert?
Ich bin heute morgen über einen Link bei Facebook über diese komische Story bei Bild.de gestolpert:

Ehrlich gesagt versuche ich es ja immer zu vermeiden, irgendeine Geschichte von Bild oder dem Online-Ableger aufzurufen, aber diese Story inkl. der zahlreichen Fotos von dem durchtrainierten Reporter haben mich dann doch kurz zum Nachdenken gebracht. Daher heute mal ein Blogeintrag zur eigenen "Körperpflege", anstatt wie sonst zum Themengebiet Gesundheits- & Pflegewesen
Auf der einen Seite zeigt der Artikel bzw. der dahinter liegende Fitness- und Abnehm-Wettbewerb, dass es eigentlich für jeden mit der entsprechenden Disziplin möglich ist, sein Übergewicht loszuwerden. Ich gehe selber regelmäßig ins Fitnessstudio und auch am Rhein Joggen. Im Studio (oder auch „Fitti“, wie ich letztens in der Umkleide gehört habe. Furchtbarer Spitzname für ein Fitnessstudio
) gibt es auch ein Schwimmbad, in dem ich desöfteren auf etwas rundere Menschen treffen, die sich dort im Wasser quälen. Ich habe wirklich Respekt davor und würde solche Leute niemals á la „Guck mal, die Dicke versucht, ihre Kilos loszuwerden“ auslachen. Denn sie tun ja wirklich was dafür, ihren Körper zu trainieren und die Pfunde loszuwerden. Und ob man sich im Wasser oder an den Geräten quält ist ja egal - Hauptsache man hat einigermaßen Spaß und einen Durchhaltewillen.
Auf der anderen Seite aber sagt der Reporter ja auch, dass ihn die Leute für abgemagert und alt aussehend halten. Und genau das dachte ich auch beim Anblick der Fotos. Irgendwie sieht der Kerl doch nicht gesund aus, so mit eingefallenem Gesicht. Sixpack hin oder her, aber ist das noch ein gesunder Body-Mass-Index (kann man zum Beispiel hier ausrechnen) bzw. vernünftiges Verhältnis? Ich denke, ab einem gewissen Alter sollte man eher versuchen, nicht unnötig dick zu werden, aber man muss auch nicht mehr durchtrainiert aussehen wie 25jährige. Andererseits kann ich auch seine Aussage nachvollziehen, dass es ein ganz neues Gefühl ist, in Badehose am Strand entlang zu laufen, weil man einfach viel zufriedener mit sich ist, als wenn man einen Bierbauch vor sich her schiebt.
Was meint ihr?
Schon gewusst? Kostenlos jederzeit einen Arzt erreichen
Ich bin ja jeden Tag im Internet unterwegs, surfe regelmäßig die verschiedensten Webseiten rund um das Thema Pflege, Gesundheit und Co an, um euch hier immer wieder interessante Geschichten aus unserer Pflegewelt zu präsentieren. Heute bin ich über eine Telefonnummer gestoßen, die ich noch nicht kannte, euch aber auf keinen Fall vorenthalten möchte:
Der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117
Seit einigen Tagen ist in (fast) ganz Deutschland eine neue Telefonnummer geschaltet. Unter 116 117 (ohne Vorwahl) erreicht man kostenlos den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Überall in Deutschland helfen einem dann niedergelassene Ärzte, die in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln . Das Besondere an diesem Angebot ist halt, dass es nicht nur dann gilt, wenn man sowieso zum Arzt gehen kann (also werktags), sondern vor allem am Wochenende und Feiertagen. Und auch nachts.
Die Nummer funktioniert, wie gesagt, ohne Vorwahl und gilt bald deutschlandweit. „Bald“ deshalb, weil es derzeit in vier Bundesländern (Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen) noch Defizite bei der Einführung gibt. In den nächsten Monaten sollte das Problem aber behoben werden. Die Rufnummer ist übrigens kostenlos – egal ob man vom Festnetz zu Hause oder mit dem Handy anruft.
Wie hilft mir die Nummer 116 117?
Ihr kennt denn ärztlichen Bereitschaftsdienst eventuell schon unter Namen wie „ärztlicher Notdienst“ oder „Notfalldienst“. Mit der Telefonnummer wurde jetzt die Anlaufstelle zentralisiert.
Die 116 117 kann man anrufen, wenn man eine Erkrankung hat, mit der man im Normalfall einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würde, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Auf keinen Fall darf man bitte diese Telefonnummer mit der Notrufnummer 112 verwechseln.
Ich finde, es ist immer gut, solch eine Nummer zu kennen und hoffe, ich konnte euch heute (mal wieder) etwas Hilfreiches und Aktuelles berichten. Weitere Infos zu der Nummer findet ihr übrigens unter http://www.116117info.de/
Nachträgliche Ergänzung: Dank Indra bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die Nummer nicht 24h an jedem Tag, sondern zu regelmäßigen (sinnvollen) Zeiten aktiv ist. Alle Infos dazu gibt auf dieser Unterseite.
Bild: Viktor Mildenberger / pixelio.de
Gewinner der Verlosung des Buchs „Gerichte mit Geschichte“
Hallo,
da bin ich wieder. Heute sogar schon zu zweitem Mal. Es wurde sich in den Kommentaren ja schon „beschwert“, aber natürlich habe ich mein Gewinnspiel nicht vergessen
Daher hole ich heute die Auslosung und Bekanntgabe des Gewinners des Buches „Gerichte mit Geschichte“ nach.
Worum ging es?
Ich habe vor 1,5 Wochen die Verlosung des bereits erwähnten Kochbuches „Gerichte mit Geschichte“ gestartet. Das Buch ist neu erschienen und soll bei der Arbeit mit Senioren bzw. vor allem Patienten mit Demenz helfen, indem man zusammen kocht und über die Gerichte spricht. Dies ist Teil der Biografiearbeit (siehe mein Eintrag im Pflegealphabet zum Thema Demenz) und kann helfen, die Krankheit Demenz zu verzögern.
Das Buch schildert auf rund 100 Seiten verschiedene Gerichte und eben auch anhand von ausgewählten (älteren) Personen die Geschichte, die für die jeweilige Person dahintersteckt. Eine große Zusammenfassung gibt es in meinem ersten Beitrag zur Verlosung.
Wer hat gewonnen?
Ich weiß nicht, ob ihr als meine Leser nicht so gerne kocht und das Buch daher euch nicht angesprochen hat oder ob aufgrund der Osterferien nur weniger Personen hier mitgelesen haben. Auf jeden Fall sind „leider“ nur 3 Kommentare unter dem Beitrag zur Verlosung eingegangen. Wie immer habe ich zufallsgenerator.net die Glücksfee spielen lassen und herausgekommen ist ..

Herzlichen Glückwunsch Matthias, du hast ein schickes neues Kochbuch gewonnen. Die Mail bzgl. deiner Adresse ist unterwegs und dann kannst du bald mit der ganzen Familie loskochen.
Ich wünsche dir viel Spaß damit und euch allen einen schönen Tanz in den Mai! Denkt dran, es ist Schaltjahr und das bedeutet, dass die Mädels den Jungs einen Maibaum setzen müssen. Ich bin schon sehr gespannt, was sich meine Freundin ausgedacht hat
Bild: Thomas Max Müller / pixelio.de
Na, Sonnenbrand geholt am Wochenende?
Heute morgen hat meine Freundin zu mir gesagt, dass ich am Wochenende richtig Farbe bekommen habe. Und das ist auch gut so, denn nachdem ich ausgiebig im Internet shoppen war, habe ich mich am Samstag (zugegebenermaßen) erstmal auf der Sonnenbank meines Fitnessstudios 10 Minuten vorgebräunt.Und die Klapp-Karibik (alternativ Asitoast oder Münz-Mallorca) hat schon ganz gut gewirkt. Aber da man bei dem tollen Wetter, das wir hier in Köln hatten, natürlich dann nicht den Tag in der Wohnung verbringt, sollte ja klar sein. Also haben wir uns in das kleine Café vor unserer Wohnung mitten in die Sonne gesetzt und dort zwei Stunden lang die Leute beobachtet. Also eigentlich habe ich nur durch die Gegend geguckt und meine Apfelschorle getrunken, aber meine Freundin hat zu zahlreichen Leuten Kommentare abgegeben. Von „Oh, hast du das tolle Kleid da gesehen?“ bis „Das ist aber ein hässlicher Hund!“ war alles dabei. Wieso ist eigentlich „Leute beobachten“ eine der Lieblingsbeschäftigungen von Frauen? Vielleicht könnt ihr mich in den Kommentaren aufklären
Ich hatte auf jeden Fall Glück und habe mir nicht direkt bei den ersten Sonnenstrahlen einen Sonnenbrand geholt. Sonst gehöre ich nämlich leider zu den lichtempfindlicheren Typen und sitze am Strand im Urlaub eigentlich eher unterm Schirm, als in der Sonne zu braten. Schlechter als mich hat es da auf jeden Fall meinen Kumpel Max erwischt, wie ich via Facebook gesehen habe. Nicht schlecht, so rote Arme. Der muss ja wirklich den ganzen Tag in der Sonne gelegen haben. (Apropos Facebook: Kennt ihr meine Seite da?)
Nachdem ich ihn dann erstmal ausgelacht und nach den Schmerzen befragt habe, habe ich mal recherchiert und ihm den Link zum UV Index geschickt. Der wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bereitgestellt. Warum eigentlich von denen und nicht vom Gesundheitsministerium? Die Seite hat mich neugierig gemacht und daher präsentiere ich euch die UV Vorhersage für heute, den 30. April 2012:

Die UV Stufen 4 und 5 bedeuten „Mittlere UV Intensität“ und es wird zu leichten Schutzmaßnahmen wie Hemd über dem Oberkörper bzw. Sonnencreme und Sonnenbrille geraten. Die südlicheren Regionen mit Stufe 6 und 7 kriegen eine hohe UV Intensität ab. Dazu heißt es: „Die Weltgesundheitsorganisation rät, mittags den Schatten zu suchen. In der Sonne werden Hemd, Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung benötigt“. Und da mein Kumpel Max in München wohnt, habe ich ihm das direkt mal lauwarm aufs Brötchen geschmiert Und ihm noch den Link zu einer passenden Shop geschickt, wo er sich seine Sonnencreme kaufen kann. Aber eigentlich sollte er mit diesen Armen heute sowieso nicht in die Sonne.
Wie sieht es denn bei euch aus? Hattet ihr überhaupt Sonnenstrahlen? Und falls ja, konntet ihr sie genießen? Freue mich auf eure Kommentare.
So, und jetzt, wo ich mit meinen Erzählungen vom Wochenende fertig bin, kümmere ich mich direkt mal um die Auslosung des Gewinners/ der Gewinnerin des Kochbuches „Gerichte mit Geschichte“.
Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de
Buchverlosung für Köche: „Gerichte mit Geschichte“
Es tut mir leid, dass ich mich in diesem Monat mit den Einträgen sehr zurückgehalten habe. Mein Hauptjob hat einfach viel zu viel Zeit beansprucht. Aber das kennt ihr ja sicherlich, dass ab und zu das normale Leben vom Job durcheinandergerüttelt wird. Heute habe ich aber eine gute Entschuldigung für euch: Eine Buchverlosung. Das gab es ja schon länger nicht mehr bei mir und da mit der Schlütersche Verlag ein Buch zur Verfügung gestellt hat, möchte ich es gerne an euch weiterreichen.
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“
Wie sieht es bei euch aus? Kocht ihr auch gerne? Ich muss gestehen, dass ich mein Leben lang kein Fan von großem Aufwand am Herd war. Ich habe es nicht eingesehen, dass man länger kocht, als man anschließend isst. In den letzten Monaten hat sich aber, auch bedingt durch meine Freundin, diese Einstellung gewandelt. Jeden Sonntag ist jetzt großer Kochabend und dann werden auch schonmal zwei Stunden die Kochlöffel geschwungen, damit pünktlich zum Tatort ein leckeres Gericht auf dem Tisch steht.
Warum ich euch das alles erzähle? Weil es heute ein Buch zum Thema Kochen verlose. Es heißt „Gerichte mit Geschichte“ und ist ein biografieorientiertes Kochbuch, wie der Einband verspricht. Das Buch passt auch gut zu meinem letzten Eintrag zum Thema Demenz. Denn darin hatte ich ja auch schon aufgeführt, dass Gedächtnistraining und Biografiearbeit zu den Behandlungsmöglichkeiten bei dementen Personen gehören. Genau hierzu passt das Kochbuch.
Buch „Gerichte mit Geschichte“ – Worum geht’s?
Das rund 100 Seiten umfassende Buch ist von Dr. Marcus Waselewski, Geschäftsführer der Caritas-Trägergesellschaft St. Mauritius (abgekürzt ctm), und Kathrin Hoppe, zentrale Qualitätsbeauftragte der ctm, verfasst worden. In der Einleitung beschreiben sie, wie sie auf die Idee zu diesem Kochbuch kamen.
Ihr kennt es ja bestimmt aus eigener Erfahrung, dass die ältere Generation besonders beim Thema Lebensmittel einen sehr sorgsamen Umgang an den Tag legt. Dies rührt ja aus der (Folge-)Zeit des Krieges, als Lebensmittel rar waren und man nicht so verschwenderisch wie heute sein konnte. Die Autoren haben diese Sorgsamkeit im Umgang mit Essen mit der biografischen Arbeit verbunden und heraus gekommen ist anscheinend eine sehr positive Erfahrung. Die alten bzw. von Demenz betroffenen Herrschaften haben sich bei der Erzählung von Geschichten rund um Lebensmittel und dem Zusammenfassen von Rezepten, die sie früher gerne gekocht haben, sehr wohl gefühlt.
Das Buch hat, neben der kurzen Einleitung zum Thema Biografiearbeit die verschiedensten Rezepte, garniert mit Geschichten aus den gemeinsam erlebten Kochrunden zu bieten. Von Graupensuppe über Armer Ritter bis zu Bienenstich und Maibowle sind verschiedenste Gerichte und Getränke zusammengestellt. Teilweise sind die Zutaten direkt für 12 Personen zusammengestellt. Das erleichtert das Kochen und Essen in größerer Runde.
So sehen die Seiten aus:

Gewinnspiel: Kommentieren und Glück haben
So, und jetzt verlose ich ein Exemplar dieses Buches. Was ihr dafür tun müsst? Genauso wie immer einfach einen Kommentar hinterlassen. Es wäre natürlich schön, wenn ihr von euren Kochkünsten berichtet, vom Umgang eurer Eltern mit Lebensmitteln oder ein paar andere passende Worte findet. Nächste Woche Freitag, am 27.04., verkünde ich dann hier den oder die Gewinner/in. Die Auslosung erfolgt wieder mittels eines Zufallsgenerators.
Ein kurzer Hinweis noch: Wenn ihr noch nie hier kommentiert habt (oder eine neue Mailadresse zum Kommentieren benutzt), muss ich den Kommentar erst freischalten. Das passiert aber in der Regel ruckzuck und verringert natürlich eure Chance auf den Gewinn nicht.
Also, in diesem Sinne: Ich freue mich auf eure Geschichten und wünsche viel Glück!
Bild: BirgitH / pixelio.de
Alternative Medizin und Homöopathie
Die Schulmedizin sollte nie in Vergessenheit geraten und oft muss man auch zu ihr greifen. Doch es gibt viele Methoden der alternativen Heilung, die man durchaus anwenden kann, bevor man zu verschreibungspflichtigen Medikamenten und Antibiotika greift.
Heilpraktiker und Apotheker helfen gerne weiter, wenn man sich über Schüssler Salze, Globuli oder Pflanzenheilkunde erkundigen will. Jedoch kann sich jeder Interessierte auch im Internet die ersten Tipps und Möglichkeiten einholen. Ein Homöpathie Portal bietet beispielsweise einen guten Einblick in die Thematik. Was ist alternative Medizin? Wann kann man es einsetzen? Worauf sollte man achten? Eine Fachkraft kann unterstützend begleiten und ins Detail gehen.
Man sollte wissen, dass es immer auch noch andere Möglichkeiten gibt, im Alltag mit kleinen Dingen viel zu bewirken. Für Allergiker gibt es beispielsweise neben der Homöopathie auch andere Wege um die Krankheit in Griff zu bekommen. Wenn bestimmte Lebensmittel oder Hausstaub die Ursache für einen Ausschlag sind, kann man mit Bettwäsche für Allergiker oder speziellen Lebensmitteln Abhilfe schaffen, anstatt immer zu Medikamenten und Salben greifen zu müssen. Eine gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung an der frischen Luft, regen den Kreislauf an und stärken das Immunsystem. Somit stärkt der Körper sein Immunsystem und ist längst nicht so anfällig gegen Krankheiten. Ein Glas Wasser mit einer frisch ausgepressten Zitrone wirkt über den Winter oft Wunder und sind eine gesunde Alternative zu Vitaminpillen. Im Sommer sind Saisonfrüchte wie Äpfel und Beeren ein absoluter Vitamincocktail.
Egal ob Kügelchen, Salze, Pendel, Nahrungsergänzungen oder Pflanzen, es gibt viele Studien, dass die Alternative Heilmethode bei Krankheiten hilft oder zumindest Linderung verschaffen kann. Allerdings sollte man bei ernsten Beschwerden immer zuerst den Hausarzt aufsuchen, um sicherzugehen, dass hinter einer vermeintlichen Allergie nicht doch etwas ernsteres steckt, was schulmedizinisch behandelt werden sollte.
Demenz – Ein Überblick
In den vergangenen Wochen gab es hier ja immer wieder mal Gewinnspiele, die inhaltlich mit dem Thema Demenz zu tun hatten. Sei es das Kartenspiel „Bunte Mischung“ zur Aktivierung von dementen Personen oder das Buch „Demenz natürlich behandeln“ – das Thema verfolgt mich hier auf dem Blog. Und auch in der Öffentlichkeit hat Demenz aufgrund der Erkrankung von Fußballmanager Rudi Assauer in letzter Zeit eine größere Plattform bekommen. Also folgt heute ein Eintrag für mein Pflegealphabet. Obwohl sicherlich viele von euch schon (Grund)Kenntnisse auf diesem Gebiet haben, hoffe ich, der Artikel ist dennoch in Teilen lehrreich.
Pflegealphabet: D wie Demenz
Demenz ist (in 90% der Fälle) eine Erkrankung des Gehirns, die Probleme bzw. Defizite bei kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten verursacht. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet quasi „ohne Geist“. Diese Wortwahl zeigt auch schon, was bei Demenz mit dem Betroffenen passiert: Der Verlust von Erinnerung und über die Lebenszeit angeeignetem Wissen.
Verschiedene Formen der Krankheit
Demenz wird oft als Synonym für Alzheimer benutzt. Das ist nicht ganz richtig, denn Demenz ist der Oberbegriff für diese Erkrankung und Alzheimer eine Form davon. Diese Gleichstellung kommt sicherlich daher, dass rund 60% aller Demenz-Krankheiten als Alzheimer diagnostiziert werden. Bei dieser Krankheit sterben in bestimmten Bereichen des Gehirns durch Störungen des Gleichgewichts des Botenstoffs Glutamat Nervenzellen ab. Alzheimer lässt sich in Maßen durch die richtige Therapie behandeln, indem der Botenstoff entsprechend beeinflusst wird.
Eine weitere Form der Krankheit ist die vaskuläre Demenz. Sie entsteht durch Durchblutungsstörungen. Das Gefährliche an dieser Form ist, dass es zu ganz plötzlichen Verschlechterungen der Gehirnleistung und Schlaganfällen kommen kann.
Wie oben erwähnt, gibt es aber auch Fälle, in denen Demenz nicht durch eine hirnorganische Erkrankung hervorgerufen wird. Zu diesen 10% zählen die sekundären Demenzen. Der Verlust der genannten Fähigkeiten wird hierbei z.B. durch Schilddrüsenerkrankungen, Mangel an Vitamin B12, Alkoholismus, AIDS oder die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit hervorgerufen.

Therapie von Demenz
Wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird, gibt es Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf mittels Medikamenten um 1-2 Jahre herauszuzögern bzw. zu verlangsamen. Diese Medikamente, Antidementive genannt, gibt es seit einigen Jahren. Neben der chemischen Keule gibt es auch natürliche Therapiemöglichkeiten, wie z.B. Knoblauch oder Gingko biloba, die allerdings eher umstritten sind. Bei manchen Betroffenen wirken sie gut, bei anderen ist gar keine Wirkung festzustellen.
Weitere Therapiemöglichkeiten sind Gedächtnistraining und Biografiearbeit. Das eingangs erwähnte Kartenspiel dient beispielsweise dazu, demente Personen zu aktivieren und „ihr Gehirn auf Trab zu bringen“. Bei diesen beiden erwähnten Methoden ist es wichtig, dass der Patient und die weiteren an der Pflege beteiligten Personen eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Nur dann kann eine optimale Entfaltung der Wirkung hervorgerufen werden.
Demenz verlangt viel von Mitmenschen
Beim Umgang mit erkrankten Menschen ist vor allem eines wichtig: Geduld. Durch Ungeduld seitens der Kontaktpersonen hat der Betroffene das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben - dies ist Ursache für Unzufriedenheit, Traurigkeit und Unwohlsein. Dies führt nicht zwangsläufig zu einer Verschlechterung des geistigen Zustands, aber natürlich zu einer Verschlechterung des Empfindens der Person. Außerdem darf bzw. sollte man nicht die Geduld verlieren, weil man Dinge 5x erklären muss oder Geschichten 5x erzählt bekommt. Aufgrund der Gedächtnisstörung ist dies ganz normal.
Dieser Artikel soll einen Überblick verschaffen. Wer beispielsweise eine konkrete Frage hat, kann beim Demenzratgeber von gesundheitsfrage.net schnelle Antworten erhalten. Auch zu anderen Krankheiten sind dort viele Fragen und Antworten zu finden (siehe hier).
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Kurze Erinnerung: Messe “Gesundheit als Beruf”
Gesundheit als Beruf
Hallo zusammen,
nachdem ich ja schonmal in einem ausführlichen Artikel auf die meiner Meinung nach sehr interessante Messe "Gesundheit als Beruf" in Berlin hingewiesen habe, nutze ich heute kurz die Mittagspause, um eine kleine Erinnerung in die Welt zu schicken.
Jetzt am kommenden Freitag und Samstag (16.+ 17. März 2012) findet in der Urania Berlin die Job- und Karrieremesse der Gesundheitswirtschaft statt. Wer sich also persönlich oder z.B. für seine Kinder, die bald studieren oder eine Ausbildung beginnen möchten, über Jobs, Studienangebote, duale Studiengänge etc im Bereich Gesundheitswesen informieren möchte und aus der Ecke Berlin/ Brandenburg kommt, findet hier sicherlich ein gutes Informationsangebot. Der Eintritt ist kostenlos.
Übrigens: Zum Thema "Studium/ Ausbildung im Gesundheitswesen" werde ich bald auch mal einen Artikel schreiben. Das ist sicherlich ein Thema, dass auch viele hier interessant. Habt ihr spezielle Wünsche für so einen Artikel? Gerne nehme ich Anregungen in den Kommentaren entgegen. (Nicht wundern, falls euer Kommentar nicht sofort erscheint. Wer das erste Mal hier kommentiert (oder mit einer neuen E-Mail-Adresse), den muss ich erst freischalten)
Pflege-Alphabet: T wie Treppenlift
Die Gründe, um sich für die Anschaffung und den Einbau eines Treppenliftes zu interessieren, sind überwiegend gleicher Natur. Für Personen, die körperlich nicht mehr so fit sind oder einer körperlichen Einschränkung in Hinsicht auf deren uneingeschränkte Mobilität unterliegen, ist ein Treppenlift eine überaus sinnvolle und empfehlenswerte Chance, die Lebensqualität aufrecht zu erhalten oder sogar zu verbessern. Das Erklimmen von Treppen und unwegsamen Stufen kann zu einer körperlichen Belastung führen, die Menschen in ihrem Umfeld stark einschränkt. Sie verlieren damit ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit. Darüber hinaus bedeutet eine fehlende Bewältigung von Treppenaufgängen für die meisten körperlich gehandycapten Personen, dass diese sogar das Haus nicht mehr verlassen und nicht mehr uneingeschränkt am sozialen Leben teilnehmen können. Unschöne Folgen davon sind Vereinsamung und Depressionen, die häufig gerade sturzgefährdete oder rollstuhlgebundene Personen betreffen können.
Das Ziel der Hersteller der Treppenlift ist es, diesen Menschen wieder neue Alternativen zur Verfügung zu stellen, mit denen diese ihre Mobilität durch eine innovative Technik wieder erlangen und ausweiten können. Moderne Treppenlifte sind heutzutage so kompakt und technisch sowie benutzer- und konstruktionsseitig ausgefeilt, dass diese für die Mehrheit der neuen Besitzer unverzichtbar geworden sind.
Vielfältige verschiedene Treppenlift-Varianten
Bei der Anschaffung der Treppenlifte kommen mehrere Varianten in Betracht, die sich gegenwärtig schon in der Praxis bewähren. Neben dem Kauf eines fabrikneuen Treppenliftes sind gebrauchte und fast neuwertige Treppenlifte ebenfalls vorteilhaft. Darüber hinaus können Treppenlift in Abhängigkeit vom absehbaren Bedarf zu günstigen Konditionen auch über eine bestimmte Zeitdauer gemietet werden. Diese Möglichkeiten und verschiedene kundenfreundliche Finanzierungsmodelle eröffnen auch Menschen mit einem begrenzten finanziellen Budget den Erwerb eines maßgeschneiderten Treppenlifts. Im Rahmen der Treppenlifte mit einer standardmäßigen Ausstattung können unterschiedliche Modelle und Ausführungen angeboten werden. Es bestehen ebenfalls die besten Voraussetzungen, einen Treppenlift mit einer Spezialausrüstung anzuschaffen, der ganz und gar auf die individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten ausgerichtet ist. Im Gegensatz zu einem normgerechten und serienmäßig gefertigten Treppenlift können diese Einzelanfertigungen jedoch erheblich teurer sein. Die Anschaffungskosten für einen Treppenlift sind in vielen Fällen durch eine komplette oder teilweise Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen reduzierbar.
Preise variieren stark
Neue Treppenlifte bewegen sich in einem preislichen Limit zwischen etwa 3.000 Euro und 10.000 Euro. Bei der Auswahl der Treppenlifte sollte beachtet werden, dass diese Vorrichtungen als Steh-, Sitz- oder Plattformlifte wirklich eine Bereicherung für den Nutzer sein sollen und in einem sinnvollen Preis-Leistungs-Verhältnis liegen. Wichtig sind eine Montage, die Einrichtung der Treppenlifte und ein firmengebundener Service, der sowohl eine Tag- als auch Nachtbereitschaft anbietet. Eine schnelle und zeitnahe Reparatur sowie die entsprechende Garantieleistung für den Treppenlift sollten obligatorisch sein.
Bild: Urs Flükiger / pixelio.de
Verlosung des Kartenspiels “Bunte Mischung”: And the Winner is…
Es gab wieder etwas zu gewinnen, wie ihr sicherlich gesehen habt. Nein? Dann hier nochmal der Link zur Verlosung des Kartenspiels „Bunte Mischung“.
Bevor ich zur Verkündung des Gewinners komme, möchte ich mich kurz bei euch allen bedanken, die hier fleißig mitlesen, meine Einträge via Twitter, Facebook und Mund-zu-Mund-Propaganda weitertragen und dafür sorgen, dass ich hier immer wieder gerne schreibe. Nun aber zur Verlosung.
Wie bei den letzten Gewinnspielen auch, habe ich wieder den Zufallsgenerator von www.zufallsgenerator.net die Glücksfee spielen lassen. Acht Kommentare waren es zum Schluss unter dem entsprechenden Artikel, so viele Teilnehmer hatte ich noch nie. Am liebsten würde ich ja alle beschenken, aber ich habe ja nur ein Spiel. Und jetzt mache ich es kurz:
The Winner is:

Herzlichen Glückwunsch Monika, ich hoffe, das Kartenspiel hilft dir beim Umgang mit demenziellen Menschen. Über einen Erfahrungsbericht würde ich mich freuen
Alle, die nicht gewonnen haben, das Spiel aber trotzdem gerne für die Arbeit/ den Umgang mit Betroffenen nutzen können, können es beispielsweise bei Amazon kaufen:
So, jetzt werde ich mich mal auf die Suche nach einem guten Geschenk für die nächste Verlosungsaktion machen. Ihr dürft gespannt sein
Hello, I'm Sören!





