Der Pflegeblogger Die Welt der Pflege: Von Ah bis Zink!

30Aug/09

5 Tage "Frei"

Jetzt habe ich rund 3 Wochen fast durchgearbeitet, so dass ich jetzt (sofern nichts dazwischen kommt) 5 Tage Frei habe, zumindest bei meiner Aushilfestelle.

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24Aug/09

Einen Tee ohne Tee bitte.

Kurz vor Feierabend fragte ich noch eine Klientin in Ihrer wohnung, ob ich ihr noch was gutes tun könnte. Da meinte sie kurz und knapp:  "Ja". Ich fragte dann was sie auf dem Herzen hätte.

Klientin: Ach Martin, es wäre lieb wenn Sie mir einen Tee machen könnten, aber bitte ohne Tee
Ich: Ja kein Problem. (Ich ging daraufhin in die Küche und überlegte kurz).
Ich: Einen Tee ohne Tee ?! Soll ich ich das Teesieb benutzen ?
Klientin: Nein
Ich: Ihren Instand-Tee ?
Klientin: Nein
Ich: ....

Klientin: (lacht leise)
Klientin: Ich möchte nur heißes Wasser ohne was :-)

Da hätte ich natürlich auch von alleine drauf kommen können..
Es sollte halt nicht so sein ;)

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23Aug/09

Übel übel sprach der..

Dübel und verschwand in der Wand!

So, oder so ähnlich fand ich heute eine Klientin vor.
Sie saß auf ihrem Bett (eigene Wohnung) und musste sich in vollen Zügen übergeben. Man gut sie hatte eine Schüssel griffbereit - So ging alles in die Schüssel.. Am liebsten hätte ich mich gleich dazu gesellt und mitgemacht.. Ich mach gerne "Kot" und Urin weg, aber wenn sich jemand übergibt geht gar nichts mehr :?

Todesmutig habe ich ihr dennoch einen Tee gekocht und die Schüssel im Klo "geleert"!

21Aug/09

Spenden nach Weiß-Russland

Wir spenden alle unsere "alten" Toilettenstühle, Rollatoren, Rollstühle, Krücken (Unteraerm-Gehhilfen) und vieles mehr nach Pflegeeinrichtungen in Weiß-Russland. Heute haben wir diese nochmal professorisch aufgewertet. Es sind an sich keine schlechten Sachen. Einige Schmuckstücke sind da sicherlich bei, nur "dürfen" diese aus Qualitätszwecken bei größeren Trägern nicht mehr genutzt werden bzw. es wird ungern gesehen.

Wir finden es eine gute Sache. Vielleicht bauen sich ja irgendwelche Partnerschaften auf nach Weiß-Russland. Die haben solche Materialien bitter nötig. Es gibt manch arme Einrichtungen, die nichtmal über fließend Wasser verfügen etc. :?

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21Aug/09

Meine PflegebloggerTweets

Ab sofort kann man (wenn man Lust hat) meine PflegebloggerTweets noch komfortabler verfolgen und das 1:1. Alle Tweets werden automatisch aktualisiert.

Merke dir einfach folgende Adresse:
http://tweets.der-pflegeblogger.de.

Ich wünsche gute Unterhaltung! ;)

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20Aug/09

Der heißeste Tag 2009

Wir haben ihn überlebt. Es ist uns kein einziger Klient kollabiert! Bei solch einem Wetter ist das keine seltenheit, dass Bewohner gerne mal schlapp machen. Der Kreislauf geht bei zu wenig Flüssigkeitszufuhr komplett in den Keller und man kippt schnell um. Bis der Kreislauf bei älteren Menschen wieder "anspringt" kann es gut und gerne ein paar Minuten dauern.

Alles in allem war es ein heißer, aber doch ruhiger Tag..

20Aug/09

Kindergarten im Pflegeheim

Ja, zugegeben. Der Titel ist ein wenig Krass ausgewählt, aber es passt auf den gestrigen Tag wie die Faust aufs Auge.

Man hat eine Sekunde nicht hingesehen und was sieht man ? Die Eingangstür, welche aus 2 großen Glasscheiben besteht wird vom Gärtner mit dem Rasenmäher-Trecker angerempelt und das untere Glas hat einen riesen Sprung. Dieser muss schnellstmöglich ausgetauscht werden.

Kurz nachdem ich eine Klientin in den Tagesraum begleitete, ertönte die Klingel mit dem Alarmzeichen. Alles stehen und liegen lassen und schnell zur Klingelanlage sprinten (um zu gucken wer oder was hier klingelt). Klingelzeichen lokalisiert und zum entsprechenden Flur gelaufen. Was sieht man, eine Klientin, welche von unseren 2 Gärtnern aufgerichtet wurde. Sie ist auf ihrer Terrasse gestolpert. Toll. Alle Bewohne sind gestern echt verwirrt gewesen (lag wohl am Wetter) und ich musste auch noch, zusammen mit der gestürzten Klientin einen 2 Seitigen Sturzbericht ausfüllen. Zum Glück ist ihr nichts passiert. Sie erholte sich schnell.

Nach einigen weiteren Pannen im Tagesraum, auf Station und bei anderen Teil-Ambulanten Einsätzen kam ich unter anderen zur "vorletzten" Dame meiner gestrigen Runde und werde von einem empörenden "Gestank" begrüßt. Zusätzlich ertönte ein

Klientin: Ein Glück, dass sie heute Dienst haben Martin.
Ich: Oh, was gibt es denn ?
Klientin: Ich konnte nicht rechtzeitig zum Klo...
Ich: Oh, was für ein Shit!
Klientin: Sie sagen es - Sie sagen es!

Ich durfte dann das geanze Bad feudeln (wichsen). Als ich mit dem feudeln fertig war, musste die Klientin nochmals auf Toilette. Diesmal klappte es, aber: Nun war die Toilette verstopft. Nach einigen versuchen, die Leitung wieder frei zu bekommen tat sich nichts. Was musste ich also tun ?! Um ca. 20:00 Uhr unseren "Hausmeister" anrufen :? Der hatte sich vielleicht bedankt :D

Ich hoffe, heute wird es ein wenig ruhiger..
Obwohl ich es nicht glaube, da ich bis 17:00 Uhr mit der Pflegedienstleitung Schicht habe. An sich nichts schlimmes, aber Pflegedienstleitungen sind heut' zu Tage kaum noch in der Pflege involviert. Das gibt bestimmt wieder (ein lustiges) Chaos ;) Ich werde berichten twittern!

18Aug/09

Festeinstellung in Aussicht!

Vor einiger Zeit berichtete ich darüber, dass ich eine Festeinstellung suche, da es sich noch nicht ganz lohnt voll und ganz auf den Seniorenservice aufzubauen. Dafür fehlen noch die Aufträge und auch die Konkurrenz ist leider sehr stark. Die Menschen zu überzeugen ist gar nicht so leicht. Am kommenden Wochenende werden Jenny und ich nochmals kräftig Werbung machen. Doch unabhängig davon, habe ich mit Glück eine Festeinstellung ganz in der Nähe von Jennys Heimat.

Ab nächste Woche wird es sicht entscheiden.
Das Vorstellungsgespräch mit der dortigen Pflegedienstleitung war an sich ganz freundlich, obwohl ich ein solches "Stumpfes" Bewerbungsgespräch noch nie erlebt habe (bitte nicht persönlich nehmen). Für eine solche Einrichtung, welche an sich einen guten Ruf hat und sehr Modern wirkt halte ich einen lockereren Ton für passender. So ist man es auch bei vielen großen Trägern gewohnt wie z.B. bei der AWO.

Vielleicht kommt es dort ja noch (falls ich angenommen werde).
Was mir auf jeden Fall fehlen würde, ist das Singen und "quatschmachen" zusammen mit den Klienten. Denn das zeugt von hoher Zufriedenheit der Klienten, lockert das Team und das gesamte Arbeitsklima auf.Ich bin gespannt und werde schon bald berichten!

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16Aug/09

Martin lernt Ukulele

Jaha. Richtig gelesen: Ich will Ukulele lernen!

Neben meinem Bass werde ich als nächstes das Ukulele-spielen lernen. Der Auslöser dafür ist Bernd Dombrowski auf YouTube. Da die Ukulele ganz anders als mein Bass gestimmt ist, wird es ein komplett neues Kapitel meiner Musikalischen Seite. Ich berichte über meine ersten Fortschritte 8)
Das wird später bestimmt nen echter Knaller bei den "alten" ;)

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15Aug/09

TV-Tipp: Fakt ist..!

Blutig entlassen - Was kommt nach der Klinik ?

Darüber diskutiert Moderatorin Ines Krüger in "FAKT ist ...!" mit folgenden Gästen: Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft Elsbeth Rütten, ehemalige Krankenschwester und Gründerin der Patienteninitiative "Ambulante Versorgungslücke"

Falk Oesterheld, Staatssekretär im Thüringer Gesundheitsministerium.

Paul-Friedrich Loose, Landesgeschäftsführer der BARMER Mitteldeutschland.
Im durchregulierten deutschen Gesundheitssystem hat sich zwischen Gesundheitsfonds, Fallpauschalen und knappen Budgets offenbar eine Riesenkluft aufgetan – die ambulante Versorgungslücke. Was läuft schief auf dem Weg vom Klinikbett in den Alltag?

Sie haben offene Wunden, starke Schmerzen und können sich kaum bewegen: Patienten, die nach schweren Operationen flugs wieder auf dem Sofa daheim landen – mit nicht verheilten Wunden, Armen oder Beinen in Gips oder mit schwer auszuhaltenden Schmerzen. Entlassen, ohne wirklich gesund zu sein.

Werden Patienten nach einer OP zu schnell entlassen?
Krankenschwestern und Pfleger sprechen unter der Hand von "blutig Entlassenen". Die ehemaligen Patienten sind oft unfähig, sich selbst zu versorgen. Für eine Rehabilitation sind sie oft noch zu krank. Patienten und Angehörige fühlen sich überfordert, Hausärzte sind entsetzt. Im durchregulierten deutschen Gesundheitssystem hat sich zwischen Gesundheitsfonds, Fallpauschalen und knappen Budgets offenbar eine Riesenkluft aufgetan – die ambulante Versorgungslücke. Was läuft schief auf dem Weg vom Klinikbett in den Alltag? Beteiligen Sie sich!

Co-Moderatorin Ines Klein kümmert sich wie immer um die Meinungen und Erfahrungen der Zuschauer. Beteiligen Sie sich und schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Kritik an faktist-leipzig@mdr.de oder nutzen Sie unser Formular.

Quelle: Elsbeth Rütten - Gründerin der Patienteninitiative "Ambulante Versorgungslücke". Frau Rütten hatte mir ein paar nette Tipps zur Gewerbeanmeldung etc. gegeben. Persönlich konnte ich Sie leider noch nicht kennenlernen ;)

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