Gespucke und "gefalle".
Bis um 17:00 Uhr war heute Nachmittag im Spätdienst alles ruhig und "schön" - so wie es laut Schichtplan sein soll. Ab 17:05 Uhr jedoch viel fast pausenlose Unruhe aus: 2 stürze und 3 Leute mit Übelkeit (Brechreiz, Durchfällen) und Kreislaufproblemen. Ich bin gerade richtig geschafft, so geschafft war ich lange nicht mehr!
Bis alle betroffenen Leute wieder halbwegs beruhigt und versorgt waren, dauerte es so seine Zeit. Logischerweise mussten ein paar Pflegeempfänger zeitlich verschoben werden, so das wir u.a. bis zu 30 Minuten später auf die Wohnungen kamen bzw. diese zur Nacht versorgten. Was man da überhaupt nicht gebrauchen kann, sind diese jenen, die mit allem und jedem unzufrieden sind und darüber "motzen", dass man ja erst so spät kommen würde. Das wäre ja ein Unding. Ich frage mich immer wieder, wie manche Menschen nur so Uneinsichtig sein können. Spaß macht es mir (und anderen Pflegekräften) bestimmt nicht, einen Menschen zu versorgen, der sich von oben bis unten vollgespuckt und eingestuhlt hat..
In diesem Sinne: Gute Nacht!
Twitter Updates von 2010-03-14
- Der Stellenwert der Krankenpflege: http://herrpfleger.de/2010/03/der-stellenwert-der-krankenpflege/ by @herrpfleger #
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SternTV: Plötzlich alt!
So eben habe ich von einem sehr interessanten Projekt gehört, welches von den ansätzen her schon etwas älter ist, aber dennoch immer wieder spannend und aufschlussreich:
Was geschieht mit jungen Leuten, wenn sie plötzlich das Leben alter Menschen leben müssen? Wenn sie sich vom einen auf den anderen Tag mit Einschränkungen und Demütigungen, die das Alter mit sich bringt, konfrontiert sehen ?
Wunderwerk – Leber
Welche Aufgaben erfüllt die Leber ?
Die Leber ist ein Lebenswichtiges Organ. Sie macht Nährstoffe für den Organismus verwertbar und reguliert den Stoffwechsel des Körpers. Sie speichert Kohlenhydrate in Form von Glykogen sowie Eiweiße und stellt sie bei Bedarf zur Verfügung. Sie entgiftet Körpereigene Schlacken und Medikamente. Sie speichert Hormone, Vitamine, Eisen und andere Stoffe.
Beschreibung der Erkrankung - Hepatitis:
- Krankheitsanzeichen: Völlegefühl im Oberbauch, Druck im rechten Oberbauch, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit
- Hepatitisarten: Die Hepatitis wird durch Viren ausgelöst. Je nach Erreger unterscheidet man die Hepatitis in: A, B, C, D und E. Die Hepatitis ist meldepflichtig! Hepatitiskranke müssen wegen der Ansteckungsgefahr engen Kontakt mit anderen Menschen meiden und auf die persönliche Hygiene achten.
- Hepatitis A: Der Erreger, der Hepatitis A wird mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Hepatitis A wird hauptsächlich über verunreinigte Lebensmittel (Fisch, Meeresfrüchte, Früchte) und Wasser übertragen. Das Virus ist in den Mittelmeerländern mit einem niedrigen Hygienestandart verbreitet. Die Hepatitis A dauert 4 – 6 Wochen. Sie verläuft meist ohne Komplikationen und heilt vollständig aus.
- Hepatitis B: Die Hepatitis Typ B wird auf dem Blutweg übertragen. Dabei genügen Verletzungen, über die infiziertes Blut in die Blutbahn gelangt. Meist erfolgt die Ansteckung über Geschlechtsverkehr und Spritzen von Drogenabhängigen. Besonders gefährdet ist das Pflegepersonal im Gesundheitswesen. Da Blut, Speichel und Sperma der Erkrankten infektiös sind, müssen Hygienemaßnahmen im Umgang mit den kranken unbedingt beachtet werden. Die Erkrankung bricht relativ spät, bis zu einem halben Jahr nach der Ansteckung aus. Die Leberzellen arbeiten nur noch eingeschränkt. Die Entzündung führt zur Schwellung des Lebergewebes. Der Gallenabfluss ist behindert. Durch den Übertritt von Gallenfarbstoff in das Blut kommt es häufig zu einer Gelbfärbung der Haut bzw. zur Gelbsucht. In 10% der Fälle verläuft die Hepatitis B chronisch und kann Jahre später Leberkrebs auslösen. Auch gegen Hepatitis B muss geimpft werden.
Wie kann die Leber im Alltag geschützt werden ?
- Alkohol nur gelegentlich und maßvoll trinken
- unnötigen Medikamentenkonsum vermeiden
- beim Umgang mit giftigen Stoffen am Arbeitsplatz die vorgeschriebenen Arbeitsschutzbestimmungen einhalten (Lebergifte sind vor allem in Lösungsmitteln z.B. Chloroform und Benzol. Sie gelangen über Haut und Lunge in das Blut und in die Leber. Auch Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Quecksilber stören die Leberfunktion).
- Nur einwandfreie Lebensmittel verzehren (Schimmel auf Nüssen oder Brot bildet giftiges Aflatoxin).
Die Haut – ein Multitalent
Die Haut (lat. Cutis / griech. Derma) umgibt unseren Körper als eine schützende Hülle. Sie hat eine Fläche von ca. 1,6 bis 2 Quadratmeter. Die Haut hat 5 wichtige und praktische Aufgaben:
- Schutzfunktion: Die Haut schützt uns vor Verletzungen, UV-Strahlen, Wasser- und Wärmeverlust und vor Krankheitserregern sowie Viren.
- Sinneswahrnehmung: Die Haut verfügt über verschiedene Empfindungsrezeptoren. Wärme und Kälte, Berührung (Tastsinn und Druckempfindung), Schmerz, Dehnung und Vibration.
- Temperaturregulation: Die Haut trägt zur Konstanthaltung der Körpertemperatur bei. Durch Schweißabsonderung und verstärkte oder verminderte Hautdurchblutung.
- Ausscheidung: Schweiß, Talg (um Haut und Haare geschmeidig zu halten) Duftstoffe und Abbaustoffe
- Speicherung: Die Haut speichert Fette und Wasser.
Desinfektion vs. Sterilisation
Da ich oft gefragt werde, was der Unterschied zwischen Desinfektion und Sterilisation ist, hier eine kurze Erklärung in einfachen Sätzen:
Desinfektion: Unter Desinfektion versteht man alle Maßnahmen zur Keimreduzierung mit dem Ziel der Keimarmut!
Sterilisation: Umfasst alle Maßnahmen zur Erreichung der Keimfreiheit (Asepsis). Steril (keimfrei) müssen alle Gegenstände und Substanzen sein, die mit dem Körperinneren in Berührung kommen.
Wo sind meine Schreibtische ?
Als ich eben kurz in den Keller ging, um mich zu versichern, dass meine im letzten Jahr gekauften Schreibtische noch da sind, wäre mir fast mein Herz stehen geblieben: Weg! Die sind weg!
Ich ahne ganz fürchterliches, wir haben heute Sperrmüll. Meine Tische sind nicht da, wo sie standen. Wenn man das einmal zusammen rechnet, habe ich gaaaaanz schlechte Karten! Das kann doch nicht sein, dass irgend ein Mitmieter im Hause den Keller "einfach so" leer räumt ?! Ich begebe mich dennoch auf die Suche..
Twitter Updates von 2010-03-07
- RT @Health_de: Keine Einigung beim Mindestlohn in der Pflege.... http://bit.ly/cs7hWx #
- RT @NetDoktorDE Wer hat Lust, uns mal die Meinung zu sagen? Wir laden zur Fokusgruppen-Diskussion nach München! http://j.mp/duUr4m #
- Wer hat Interesse an einem #eMail #Postfach: http://www.der-pflegeblogger.de/email-at-pflegeblogger-de/ ? #
- Danke für das folgen! RT @BildungswerkBV: Neu bei Twitter: das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. http://www.bildungswerk.paritaet.org #
- #Update für: http://www.der-pflegeblogger.de/im-rollstuhl-durch-die-stadt/ - Im #Rollstuhl durch die #Stadt #Eckernförde #
- #Audio Podcasts: http://www.der-pflegeblogger.de/was-ist-eigentlich-demenz/ + http://www.der-pflegeblogger.de/handys-fur-senioren/ #
- RT @herrpfleger: Neu auf herrpfleger.de: Blog mit neuem Design http://bit.ly/9F62rA #Blog #Design #wordpress #
- Ein äußerst Wertvoller #Film #Tipp: Das #Leben ist was Wunderbares: http://www.voxnow.de/daslebenistwaswunderbares.php !! Endlich gefunden! #
- RT @KlinikumNbg TV-Tipp: "Die Megaklinik - Alltag im Klinikum Nürnberg" am Mittwoch, 03. März 2010, 13.30 Uhr im BR. http://is.gd/9vXNO #
- Okay, es ist raus: http://www.ich-pflege.de
#Outing # - Eine neue #Community für ALLE #Pflegeblogger #Pflegekr
Als Gott die Pflegekraft erschuf
Als der liebe Gott die Pflegekraft schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden. Da erschien ein Engel und sagte; "Herr, Ihr bastelt aber lange an dieser Figur!"
Der liebe Gott antwortete. „Hast du die lange Liste spezieller Wünsche auf der Bestellung gesehen? Sie soll als Frau und Mann lieferbar sein, wartungsfrei und leicht zu desinfizieren, aber nicht aus Plastik, sie soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Rücken, auf dem sich alles abladen lässt, dabei immer so zierlich, dass sie sich in viel zu kleinen Dienstzimmern Wohlfühlen kann. Sie muss fünf Dinge zur gleichen Zeit tun können und soll dabei immer noch eine Hand frei haben.“
Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte; „Sechs Hände, das wird kaum gehen!“ „Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen“, sagte der liebe Gott, „aber die drei Paar Augen, die schon das Standardmodell haben soll: ein Paar das nachts durch alle Wände sehen vermag, damit eine Nachtwache zwei Stationen betreuen kann, ein zweites Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht, was man vor ihr verbergen möchte – was sie aber unbedingt wissen muss – und natürlich das eine hier vorn, mit dem sie den Heimbewohner ansehen kann und ihm deutet: Ich verstehe Sie und bin für Sie da, ohne dass sie ein Wort sprechen muss.“
Der Engel zupfte ihn leicht am Ärmel und sagte; „Geht schlafen Herr, und macht morgen weiter.“ „Ich kann nicht“, sagte der liebe Gott. „Ich habe bereits geschafft, dass sie fast nie krank wird, und wenn, dann heilt sie sich selber. Sie kann begreifen, dass zehn Doppelzimmer 40 Heimbewohner bedeuten kann, aber zehn Stellen oft nur fünf Pflegekraftnen sind; sie hat Freude an einem Beruf, der alles fordert und schlecht bezahlt wird, sie kann mit Schauckelschichten leben und kommt mit wenigen freien Wochenenden aus.“
Der Engel ging langsam um das Modell der Pflegekraft herum: „Das Material ist zu weich“, seufzte er. „Aber dafür zäh“, entgegnete der liebe Gott. „Du glaubst gar nicht, was es alles aushält!“ „Kann sie denken?“ – „Nicht nur denken, sondern auch urteilen und Kompromisse schließen“, sagte der liebe Gott. Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit dem Finger über die Wange des Modells. „Da ist ein Leck“, sagt er: „Ich habe Euch ja gesagt, Ihr versucht viel zu viel in das Modell hineinzupacken.“ – „Das ist kein Leck, das ist eine Träne!“ – „Wofür ist die?“ „Sie fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit“, sagte der liebe Gott versonnen, „die Träne, die Träne ist das Überlaufventil.
Autor: Unbekannt
Zwei Fliegen mit einer Klappe!
Der heutige Dienst war "komisch" und etwas unkoordiniert: Ich übernahm heute 2 komplett verschiedene Bereiche. Zum einem die Pflege der Pflegeempfänger und zusätzlich den Servicebereich (Küche, Tagesraum, Empfang) unseres Hauses. Auf Grund von einigen Krankheitsfällen, muss(te) ich eben einspringen - Meine Kollegin meinte daraufhin: Es ist praktisch, wenn man einen Kollegen im Team hat, der zwei Ausbildungen in einer hat: Pflegeassistent (ehem. Krankenpflegehelfer + Altenpflegehelfer) und Hauswirtschafter (ebenfalls mit absolvierter Prüfung).
Es war ein dauerndes hin- und hergerenne. Das einzigst "positive" ist, dass ich (heute + morgen) erst um jeweils 7:30 Uhr anfangen muss. Diese eine Stunde länger schlafen, macht einen gewaltigen Unterschied, zumindest bei mir und bei dieser (noch) Jahreszeit. Hätte ich nicht für möglich gehalten!
Im Sommer macht es sowieso wieder Spaß, früh aufzustehen
Hello, I'm Sören!





