5Mar/10

Seniorenortung im "Notfall"

Es kommt öfter vor, dass Senioren sich verlaufen und nicht zurück in die Wohnung oder ins Seniorenheim finden. In Braunschweig wird derzeit ein neuartiges Notrufsystem getestet: Eine Mischung aus Handy / Nottelefon und GPS-Sender.

Hat man sich verlaufen, benötigt Hilfe o.ä. kann man per Knopfdruck Hilfe anfordern. Natürlich ist dieses System für alle Hilfebedürftigen Bürger gedacht und meiner Meinung eine sehr gute Idee: RTLregional - Notruf für Senioren - Hoffentlich wird es nicht all zu teuer..!

5Mar/10

Die AEDLs und ihre Bedeutung

AEDL - Eine Abkürzung für: Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens. Bei den AEDLs handelt es sich um ein konzeptionelles Modell der (Alten)Pflege von Prof. Dr. Monika Krohwinkel. Sie erweiterte damit das ursprüngliche Modell von Liliane Juchli erweitert. Auch die ATLs (Aktivitäten des täglichen Lebens) sind noch heute in der (Gesundheits- und Kranken)Pflege zu finden.

Die ATLs stellen Oberbegriffe für viele Aktivitäten dar, die wir (fast) alle tun und / oder erleben, um den Alltag zu bewältigen. Die AEDLs stellen Oberbegriffe für viele Aktivitäten und Erfahrungen dar, die wir (fast) alle tun / und oder erleben, um das Leben zu bewältigen / zu (v)erarbeiten:


1. Kommunizieren
Man fördert die Beziehung und unterstützt die Kommunikation. Die Bewußtseinslage die Orientierung in bezug auf Personen, Zeit und Raum, das Erinnerungs- und Konzentrationsvermögen gehören laut Krohwinkel (1993) ebenso dazu wie die Fähigkeit, sich mündlich und schriftlich mitzuteilen. Auch Mimik/ Gestik, Ausdruck von Gefühlen und das Wahrnehmungsvermögen in bezug auf Hören, Sehen und Gesichtsfeld, Lesen usw. fallen in den Bereich des Kommunizierens, weiterhin das Verstehen und Erkennen verbaler und schriftlicher Information. Desgleichen wird die Fähigkeit, Wärme/ Kälte zu empfinden und Schmerz auszudrücken, nach Krohwinkel hier eingeordnet. Außerdem müssen die Pflegenden bei diesem Aufgabenbereich überlegen, welche Hilfsmittel sie zur Unterstützung der Bewohner/Klienten/Patienten benötigen.

2. Sich bewegen
Man fördert die allgemeine Beweglichkeit und gibt Hilfen, z.B. beim Lagewechsel, Aufstehen, Sitzen und Gehen. Laut Krohwinkel gehört dazu die Körperbewegung innerhalb und außerhalb des Bettes. Man beachtet auch Lähmungen und Spastiken sowie sonstige Bewegungseinschränkungen, z.B. zur Kopfkontrolle. Auch Gleichgewicht und Gleichgewichtsstörungen, sowie Lagerungen fallen in diesen Bereich, wobei in diesem Zusammenhang gefährdete  Körperregionen beachtet werden, Der Umgang mit Kontrakturen, Dekubitalgeschwüren und lagerungsbedingten Ödembildungen gehören ebenfalls zu diesem Lebensbereich.

3. Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten
Man fördert die Atemfähigkeit, den Kreislauf sowie die Wärmeregulation usw. Hierzu zählt Krohwinkel alles, was mit Atmung zu tun hat, z.B. Atemverhalten, Husten, Verschleimung, Infekte, Atemstörungen, Atemnot. Dazu gehört auch die Kreislaufsituation (Durchblutung, Blutdruck, Puls) ebenso wie Temperaturregulierung (Fieber) und die Transpiration  (Schwitzen, Frieren)

4. Sich pflegen
Man fördert und unterstützt die individuelle Körperpflege. Hierbei wird auf den Hautzustand, die allgemeine Hautpflege (z.B. Kosmetik) und die spezielle Hautpflege geachtet. Beim Waschen des Bewohners/ Klienten/ Patienten wird darauf geachtet, ob sich jemand selbständig waschen kann oder dabei Hilfe benötigt. Es wird dabei die Pflege im Hinblick auf einzelne Körperbereiche unterschieden (z.B. Mund-/ Nasen-/ Augen-/ Nagel-/ Haar-/ Intimbereichspflege). Weiterhin muß auf Hautschäden (Rötungen, Schwellungen, Blasenbildungen, Ödeme, Hautdefekte, Allergien, Infektionen) geachtet werden.

5. Essen und trinken
Man unterstützt die Bewohner/ Klienten/ Patienten bei ihren individuellen Bedürfnissen und Gewohnheiten in bezug auf Essen und Trinken. Beim Essen beachtet man die Menge der Nahrungsaufnahme, den Appetit und das Geschmacksempfinden des pflegebedürftigen Menschen, sowie die Art der Nahrungszubereitung (passierte Kost), Diäten, Sondenkost, parenterale Ernährung). Beim Trinken beachtet man, wie Flüssigkeiten aufgenommen werden und wie groß die Trinkmenge ist, die der pflegebedürftige Mensch zu sich nimmt. Auch die Zähne spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle (Zahnstatus, Situation des Zahnfleisches, Zustand der Zahnprothesen). Das Kauen und Schlucken (Lippenschluß, Speichelfluß, Mundboden -, Zungen-, Wangenmuskulatur, Gaumensegel, Zäpfchen) und die Koordination von Kauen und Schlucken sind zu ebenso berücksichtigen wie die Verträglichkeit von Speisen und Getränken (Übelkeit, Erbrechen).

6. Ausscheiden
Hier steht die Förderung von Kontinenz im Mittelpunkt. Ferner werden Pflegehilfen zur Bewältigung individueller Inkontinenzprobleme gegeben. Bei der Urinausscheidung geht es um Menge, Rhythmus, Inkontinenz, Miktionsstörungen, Harnverhalten, Harnwegsinfektionen usw., bei Stuhlausscheidung ebenfalls um Menge, Rhythmus, Inkontinenz sowie um Obstipation, Diarrhöen.

7. Sich kleiden
Hierbei achtet man auf die individuellen Bedürfnisse bezüglich Kleidung und versucht, die Unabhängigkeit in diesem Bereich zu fördern. Man beachtet die bevorzugte Kleidung tags- und nachtsüber. Es gehört hierzu auch die Unterstützung beim An- und Auskleiden.

8. Ruhen und schlafen
Pflege leistet Unterstützung bei den individuellen Ruhe- und Erholungsbedürfnissen. Man versucht, einen physiologischen Schlaf-Wach-Rhythmus zu fördern und unterstützt die älteren Menschen bei der Bewältigung von Schlafstörungen. Ebenso wichtig sind Phasen der Ruhe und der Entspannung, sowie gewünschte Ruhepausen der Betroffenen. Beim Schlafen beachtet man die Schlafqualität, Schlafdauer und Schlafzeiten.

9. Sich beschäftigen
Bei diesem Lebensbereich spielen die Tagesgestaltung, Hobbys, Interessen, selbständige Aktivitäten eine Rolle sowie die Aktivitäten, die zusammen mit anderen Personen (z.B. Angehörigen, Pflegepersonen, Physiotherapeuten, Ergo- und Logopäden) unternommen werden.

10. Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten
Hier handelt es sich um einen Bereich, der in diesem Zusammenhang vielleicht etwas ungewöhnlich erscheint. Gemeint ist, daß Pflegearbeit ein positives und lebensbejahendes Selbstempfinden der Bewohner/ Klienten/ Patienten als Mann oder Frau fördern sollte. Man muß in der Pflege die Sexualität des pflegebedürftigen Menschen akzeptieren, andernfalls kann man nicht gut pflegen. Durch den intensiven Kontakt, den man zu Bewohnern/ Klienten/ Patienten hat, erlebt man automatisch die Krisen mit, die ältere Menschen durch den Verlust ihrer Jugend und/ oder des Partners sowie durch ihre Einsamkeit haben. Man begleitet die Bewohner/ Klienten/ Patienten, die unter Störungen im Bereich Nähe/ Distanz leiden. Beim Lebensbereich "Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten" werden insbesondere Verbindungen zu den Bereichen "Sich pflegen", "Ausscheiden", "Sich kleiden", "Soziale Bereiche des Lebens sichern" und "Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen" beachtet.

11. Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen
Hier ist gemeint, daß man auch die allgemeinen Selbstpflegefähigkeiten des Menschen fördern soll. Man unterstützt sie im Bereich einer sicheren Lebensführung. Dazu gehört neben der Haushaltsführung auch die psychische Sicherheit. Man fördert bzw. unterstützt die Bewohner/ Klienten/ Patienten, falls es notwendig ist, bei der Gestaltung ihres Wohnbereiches. Man versucht, die pflegebedürftigen Bewohner/ Klienten/ Patienten vor Verletzungen und Einschränkungen zu schützen, und man überlegt mit ihnen zusammen, welche Orientierungshilfen für sie dienlich sind usw. Hierbei spielen nach Krohwinkel die räumliche Ausstattung, die Art und Anordnung der Einrichtungsgegenstände, die Ausstattung des Bettes, die Bestuhlung, Hilfsmittel zur Orientierung wie Kalender, Uhr, Zeitung, Zeitschriften, Radio, Fernsehen usw. eine Rolle.

12. Soziale Bereiche des Lebens sichern
Bei diesem Lebensbereich unterstützt man ältere Menschen darin, bestehende Beziehungen aufrechtzuerhalten, und versucht, ihre Integration in ein selbstgewähltes soziales Umfeld zu fördern und sie vor sensorischen Deprivationen und Isolation zu schützen. Auch die sozialen Beziehungen zu Lebenspartnern, Freunden, Nachbarn, Bekannten und den primären persönlichen
Bezugspersonen werden beachtet sowie der Beruf, die gegenwärtigen und früheren beruflichen Aktivitäten des Betroffenen und seine mit dem Beruf verbundene Verantwortung, ferner private Verpflichtungen, z.B. Sorge tragen für den Lebenspartner. Außerdem gehört die Wohnung in diesen Bereich. Die Vor- und Nachteile der örtlichen Gegebenheiten, die Risiken wie Stufen oder Treppen, sowie die Angemessenheit von Wohnräumen, Toiletten, Flur und Badezimmerausstattung sind nach Krohwinkel ebenfalls zu berücksichtigen.

13. Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen
Hierbei meint Krohwinkel, daß Pflegepersonen die Bewohner/ Klienten/ Patienten begleiten in der Auseinandersetzung mit existentiellen Erfahrungen wie Angst, Isolation, Ungewißheit, Sterben und Tod. Pflege unterstützt ebenso bei existenzfördernden Erfahrungen wie Integration, Sicherheit, Hoffnung, Wohlbefinden und Lebensfreude. Auch Erfahrungen, die die Existenz fördern oder gefährden können, z.B. kulturgebundene Erfahrungen, Weltanschauung, Glaube, Religionsausübung, lebensgeschichtliche Erfahrungen, Biographie spielen hier eine Rolle. Die Aufgaben der Pflege lassen sich also schlecht in medizinisch- pflegerische und sozialpflegerische Aufgaben unterteilen. Pflegerische Leistungen werden in den AEDL-Bereichen mehrdimensional erbracht. Die AEDL- Bereiche sollen als Orientierungshilfe für die Einschätzung von Problemen, Bedürfnissen und Fähigkeiten des pflegebedürftigen Menschen genutzt werden. " die Existenz gefährdende Erfahrungen: " Verlust von Unabhängigkeit, Sorge/Angst, Mißtrauen, Trennung, Isolation, Ungewißheit, Hoffnungslosigkeit, Schmerzen, Sterben " die Existenz fordernde Erfahrungen: " Wiedergewinnung von Unabhängigkeit, Vertrauen, Zuversicht/Freude, Integration, Sicherheit, Hoffnung, Wohlbefinden " Erfahrungen, welche die Existenz fördern oder gefährden: kulturgebundene Weltanschauung, Religionsausübung, lebensgeschichtliche Erfahrungen.

Hinweis: Bei Fehlern und / oder Unklarheiten bitte Kontakt aufnehmen ;)

4Mar/10

Betreuer im rechtlichen Sinne

Betreuer(innen) sind Personen im rechtlichen Sinne, welche vom zuständigen Betreuungsgericht (dem Amtsgericht) bestellt werden. Gesetzliche und / oder ehrenamtliche Betreuer sorgen sich um die wichtigen Finanzen (z.B. die Bezahlung von Pflegeplätzen) von Menschen, welche dieses aus eigener Kraft nicht (mehr) können, da Ihnen die Zurechnungsfähigkeit fehlt. Des weiteren bilden Betreuer und Betreuungsgericht eine Vormundschaft. Sie entscheiden Dinge welche für den betroffenen Klienten am besten sein könnten und Dinge die seinem (früheren) Sinne entsprechen. Die gesetzliche Grundlage dazu regelt der Paragraph 1896 BGB.

Die Aufgaben von Betreuer(innen) können oft sehr vielfältig sein. Sie werden unter anderem dazu beauftragt und bevollmächtigt eine passende und Altersgerechte Wohnsituation des Klienten zu schaffen und zu ermöglichen. Neben einer Menge praktischer Arbeit müssen sie auch eine mindestens doppelt so große Menge an Papierkram erledigen. Des weiteren regen sie regelmäßige Arztbesuche an, hören zu und stehen stets mit Rat und Tat zur Seite - Streng unter den Augen des jeweiligen Gerichtes.

Betreuer sein heißt, eine Menge Verantwortung zu tragen!
Betreuer müssen stets aufpassen, dass sie alles im Sinne ihres Klienten entscheiden und sich emotional nicht zu sehr in den einzelnen Fall hineinziehen lassen.

TV-Tipp: Am Sonntag, den 7. März 2010 "Wenn Betreuer das Leben regeln" im HR-Fernsehen.

4Mar/10

BMI – Bald Geschichte ?

Erst vor ein paar Tagen beschrieb ich, wie man den BMI errechnen kann. Ebenso für Menschen mit eventuellen Amputationen.

Ebenso hört und liest man in einigen Medien, dass sich der BMI nur sehr kritisch in der Praxis unter Beweis stellen kann und konnte. Es wäre nicht wichtig, wie viel Gewicht ein Mensch hat, sondern wo genau das Fett sitzt. Es gäbe schließlich "gutes" und "böses" Fett, was den unterschied der Verteilung macht.

Welche alternativen gibt es anstelle des BMIs ?
Eine sehr gute Frage. Einige Universitäten haben herausgefunden, dass der Taillenumfang durch die Körpergröße gerechnet werden solle um das Herzinfarkt-Risiko und ähnliches zu vermeiden. Meiner Meinung, ist das nicht viel effektiver.. Ich werde dieses Thema mal weiter verfolgen, da Mitte März diverse Studien bzgl. des BMIs und deren Alternativen veröffentlicht werden sollen - Stay informed by der-pflegeblogger.de ;)

3Mar/10

ICD-10 Code jetzt per Handy entschlüsseln

Wer sich schon immer fragte, was er für einen komischen "Code" auf seinem "gelben" Schein stehen hat, kann diesen jetzt in wenigen Sekunden "entschlüsseln". Diese Funktion ist nicht nur für Patienten, sondern auch für Ärzte äußerst nützlich, denn nicht jeder kann sich etwas unter einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen wie z.b. "G00-G99" (Krankheiten des Nervensystems) vorstellen.

Mit dem neuen und kostenlosen APPs für das iPhone und den Android Smartphones von der Techniker Krankenkasse kann man mit wenigen Fingertipps diverse ICD-10 Codes ins deutsche übersetzen: Kostenloses iPhone / Androd App für Ärzte und Patienten

3Mar/10

Im Rollstuhl durch die Stadt

Heute habe ich ein paar Schulunterlagen meiner Ausbildung zur Fachkraft für Pflegeassistenz sortiert und einen Bericht über ein Projekt unserer Klasse gefunden: "Mit dem Rollstuhl durch Eckernförde". Auf keinen Fall möchte ich euch diesen vorenthalten und werde diesen einmal 1:1 hier posten:

2Mar/10

Das Leben ist was Wunderbares

Heute gibt es mal einen Filmtipp: Einen Film, welchen ich schon seit Jahren gesucht habe. Der original Titel lautet "The Simple Life of Noah Dearborn" und wurde 1999 produziert / veröffentlicht. Einige male wurde er auf dem deutschen TV-Sender "VOX" gespielt. Nach einem kurzen, aber äußerst netten eMail-Dialogs mit dem Sender, habe ich diesen auf der Onlineplattform "VOXnow" gefunden und gleich angesehen. Dafür, ein dickes "Dankeschön" ;)

Die Filmbeschreibung: 300.000 Dollar, heute und in bar - ein unwiderstehliches Angebot, dessen ist sich der junge Geschäftsmann Christian Nelson sicher. Er will im beschaulichen kleinen Twin Pines in Virginia ein Einkaufszentrum bauen. Nur die Farm von Noah Dearborn ist noch im Weg - und dessen knappe Antwort lautet: 'Dieses Land ist nicht zu verkaufen.' Unverrichteter Dinge fährt Christian wieder in die Stadt und schickt seinen Anwalt Murphy nach Twin Pines. Gleichzeitig überredet er seine Freundin Valerie, eine Psychologin, Noah Dearborn einen Besuch abzustatten. Vielleicht könnte man ja an das Land kommen, indem man den 91-Jährigen, der immer noch aussieht wie Mitte 50, für unzurechnungsfähig erklärt.

Christian täuscht sich. Murphy ändert nach der Begegnung mit Noah sein ganzes Leben: Er hängt den Job an den Nagel, um Weinbauer zu werden. Auch Valerie ist fasziniert. Der verschlossene und zurückgezogen lebende Noah hat seine Heimat nie verlassen, kennt weder die Beatles noch die Golden Gate Bridge. Sein ganzes Leben hat er der Arbeit gewidmet und es als Zimmermann zu einem meisterlichen Künstler gebracht, dem magische Hände nachgesagt werden. Ist das das Geheimnis seiner Jugend? Valerie freundet sich mit Noah an und schließt in Twin Pines auch Sarah ins Herz, die eine Cafeteria betreibt.

Als Noah trotzdem zur Untersuchung in eine psychiatrische Klinik gebracht wird, bricht Valerie mit Christian und besteht auf Noahs Entlassung. Dann beginnt Christians Firma mit den Bauarbeiten - in der Hoffnung, Noah durch den ständigen Lärm zu zermürben. Wütend stellt Valerie ihren Exfreund zur Rede und fleht Noah an, nicht aufzugeben. Als sie wieder abfährt, hat sie einen Unfall...

Meiner Meinung nach, ist dieser Film ein sehr wertvolles Gut für die Arbeit mit älteren Menschen. Leider gibt es diesen Film nur in englischer Sprache. In Deutschland wurde (leider) nie eine VHS oder DVD veröffentlicht.. Wer Ihn dennoch ansehen möchte, hat hier (auf unbestimmte Zeit) die Möglichkeit dazu: http://www.voxnow.de/daslebenistwaswunderbares.php

1Mar/10

Pflegeblogger Community

Eine weitere spontane Idee verleitete mich dazu, ein kleines Forum aufzusetzen. Es soll nur ein kleines "Nischenforum" sein, welches einen zentralen Treffpunkt bieten soll. Eingeladen sind alle Pflege- und Arztblogger, ebenso für alle weiteren Interessenten und Blogger aus dem Gesundheits- und Sozialwesen Deutschlands!

Bevor ich jetzt alle Blogs meiner Blogroll anpinge, versuche und hoffe ich, euch alle so zu erreichen. Die Registrierung ist selbstverständlich kostenlos! Über eine rege. Teilnahme freue ich mich sehr. Neben (aktiven) Mitgliedern werden noch (weitere) Moderatoren gesucht..  Ich bin gespannt, wie es sich entwickeln wird.. Neben dem Forum gibt es auch einen Webchat (siehe Sidebar -> Community).

Über Verbesserungsvorschläge und Tipps aller Art freue ich mich sehr ;)
Hier geht es zum Forum: http://forum.pflegeblogger.de - Viel Spaß!

Wichtig: Es soll eine Community (Forum + Chat) für JEDERMANN entstehen. Es handelt sich um keine Konkurenzprojekte o.ä. Der Grundgedanke ist ein Treffpunkt für Gleichgesinnte. Vielleicht lassen sich z.B. irgendwelche Treffen organisieren ?!

1Mar/10

Was ist eine Pflegevisite ?

Eine spannende Frage zu einem (noch) relativ umstrittenen Begriff!
Eigentlich zum wohl der Pflegeempfänger gedacht, aber leider auch oft als eine missbräuchliche Maßnahme gegenüber dem Pflegepersonal einer Einrichtung eingesetzt:

Positiv: Die Pflegevisite ist ein Instrument für das Qualitätsmanagement innerhalb einer Pflegeeinrichtung. In einem Gespräch mit dem Pflegeempfänger werden Pflegeprobleme und Ressourcen besprochen und anschließend in der Akte des Klienten niedergeschrieben. Nach dem Gespräch erfolgt eine Diagnose (Pflegediagnostik) über den aktuellen (pflegerischen) Zustand des Klienten. Im Prozess der Pflegediagnostik erarbeitet und beschließt man zukünftige Pflegeziele und deren benötigten Maßnahmen, damit die Pflege des Menschen verbessert werden kann.

Negativ: In einigen Einrichtungen (ich spreche schreibe auch aus eigener Erfahrung) wird die Pflegevisite speziell auf das Personal "beschränkt". Hier werden nicht die Fähigkeiten und Probleme der zu pflegenden Personen wahrgenommen und beachtet, sondern die Arbeit der Pflegekraft bewertet. In einigen Webforen wird sogar über "Spionage" und Mobbing durch Pflegevisiten gesprochen berichtet, da es sich eher um Kontrolle als um Qualitätsmanagement handelt. Sehr schade.. Nobody is perfect!

Was ist eine Pflegevisite ?