27Feb/11

Bewertungen – Für mehr Transparenz?!

Es gibt im Internet immer mehr Portale und Webseiten die sich mit der Thematik "Wohnen im Alter" beschäftigen. Mit Slogans wie "Wo soll ich Wohnen wenn ich Alt bin?" werden diese zielstrebig und mit Erfolg beworben. Der Vorteil des "Wo-kann-ich-im-alter-am-besten-wohnen-booms" ist der, dass sich immer mehr Menschen damit auseinander setzen, wo und vor allem wie sie ihr Lebensabend verbringen möchten. Doch viele wissen gar nicht, was sich hinter dem Pflegeentwicklungsgesetz wirklich verbirgt und was das für Pflegedienstleister bedeutet:

Durch die stetige und meiner Meinung nach oft übertriebene Bewerterei des medizinischen Dienstes der Krankenkassen geraten viele Einrichtungen immer mehr unter Druck. Durch die ganzen Agenturen und Webseiten, welche angeblich wissen wo sie als Verbraucher am besten Leben können, ergeben sich hervoragende Bedingungen für einen unaufhaltsamen Konkurrenzkampf im Pflegesektor.

Bessere Noten bedeuten für Krankenkassen auch eine bessere Qualität - Doch stimmt das wirklich? Ein Schüler der während einer Mathearbeit spikt schreibt auch gute Noten (so lange dieser nicht vom Lehrer erwischt wird). Ähnlich ist es auch bei Pflegeeinrichtungen...

Alles was in der Pflegedokumentation nicht abgeharkt wurde, gilt als nicht gemacht. Doch oft (sehr oft) findet man nicht immer gleich die Zeit, Leistungen nach dem Pflegegesetz abzuzeichnen, da man sich in der Praxis nicht nur um einen sondern um 8 und mehr Klienten kümmert. Eine Notrufanlage begünstigt den "Stressfaktor".

Damit alle Leistungen ordnungsgemäß abgezeichnet werden können, benötigt man mehr Zeit. Mehr Zeit deswegen, weil es immer mehr Formulare gibt, welche unterzeichnet werden müssen, da Pflegetätigkeiten sonst als nicht erledigt gelten. Doch ist es wirklich eine qualitativ hochwertigere Pflege, wenn auf dem Papier alles als erledigt anerkannt ist, wenn es in wirklichkeit auf Grund der Zeit nicht gemacht werden konnte, da man während seines Dienstes ungern auf seine 30 minütige Pause verzeichtet, da diese Arbeitszeit sonst eh nicht berechnet wird. Und pünktlich Feierabend möchte man auch haben, denn wer bleibt schon gerne länger vor allem wenn man zu Hause Frau und Kinder hat. Auch sonst kommt man des öfteren zu Spät und wird von seinen liebsten sehnsüchtig mit den Worten "da bist du ja endlich" erwartet. Mehr Personal kann vom Einrichtungsträger auch nicht eingestellt werden! Wie soll der ganze Aufwand noch ordnungsgemäß geschafft werden? Kein Wunder, dass sich Einrichtungen oft nur noch auf das schriftlich geführte Konzentrieren:

Hat man in der Praxis einmal keine Zeit, einem bettlägerigen Bewohner das Essen einzugeben und auf Toilette zu gehen, ohne (mal wieder) unbezahlte Überstunden zu machen heißt es in der Dokumentation des Bewohners z. B. "Bewohner lehnte das Essen anreichen durch Pflegekraft ab" oder "Bewohner lehnte mehrmalig angebotenen Toilettengang ab" o. ä.

Solche Szenarien musste ich bisher zum Glück noch nicht miterleben, dennoch weiß ich, dass es sie gibt und sicher auch einige meiner Kollegen. Mein Tipp daher an Sie, als suchender für die "beste" Wohnmöglichkeit im Alter:

Schauen Sie sich mehrere Einrichtungen an, auch solche die über "schlechtere" Benotungen verfügen. Ein Zitat welches ich mal aufschnappte sagt "Pflegeeinrichtungen mit Noten ab 3 sind die ehrlichsten". Werden Sie am liebsten dort Alt, wo Sie meinen sich am wohlsten zu fühlren und nicht dort, wo es Ihnen (wenn auch unbemerkt) vorgeschrieben wird. Ein Vergleich und ein zweiter Blick lohnt sich immer. Alternativ versuchen Sie die Möglichkeit abzuklären, ob Sie nicht doch im gewohnten Umfeld wie z. B. Ihrer aktuellen Wohnsituation "Alt" werden können.

Durch die Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes erhalten Sie auch hilfen beim einkaufen, im Haushalt und Co.

4Feb/11

Ich pflege … Menschen!

In Deutschland leben über 82 Millionen verschiedene Menschen. Bald die Hälfte "unserer" Einwohner sind schon in jungen Jahren Pflegebedürftig. Alle diese Menschen sind auf die Hilfe der Pflegekräfte und weiteren angestellten Personen des Gesundheits- und Sozialwesens angewiesen.

Dabei weiß ich: Es ist nicht immer einfach!
Der Beruf einer Pflegekraft verlangt dem Menschen, der diesen ausübt schon eine Menge ab. Man erlebt viele Dinge, welche nicht immer fröhlich zugehen wie z.B. das sterben von alten und kranken Menschen, das vernachlässigen der von Familienmitgliedern sowie das körperliche und geistige leiden vieler Klienten. Egal ob Stationär oder Ambulant.

Es gibt natürlich auch schöne Erlebnisse in der Pflege! Ich freue mich, wenn ich einem meiner Pflegeempfänger ein lächeln ins Gesicht zaubern konnte, weil ich mich mit ihm unterhalte, mir die Zeit für ihn nehme und einfach da bin. Egal wo der Schuh drückt!

Warum mache ich das ?
In meinem Beruf lerne ich viel über das Leben und das Verhalten verschiedener Menschen. Erlebe Geschichten und sehe beinahe einen täglichen Fortschritt. Das Lachen und Wohlsein der Klienten geht mir ans Herz und erfreut mich. Es motiviert mich stets etwas gutes zu tun und es hilft mir oftmals auch in meinem Leben...

31Jan/11

Ein besseres Leben durch gesunde Ernährung

Heutzutage bei diesem ganzen Stress ist es kaum noch möglich, sich einmal auszuruhen. Es ist nahezu unmöglich, denn man hetzt von einem Termin zum anderen und es schwirren einem tausend Sachen auf einmal durch den Kopf. Es ist schwer, mal eine Minute für sich zu gewinnen und sich zu entspannen. Was sehr darunter leidet ist die Ernährung. Aber genau sie sollte man nicht vernachlässigen. Sie ist wichtig, denn ohne sie gibt unser Körper auf. Es gibt zahlreiche Substanzen, die unser Körper nicht selbst herstellt und die wir ihm über die Nahrung zuführen müssen. Nur vergessen wir immer wieder darauf und geben unserem Körper wertlose Nahrung, die nur aus Fett und anderen ungesunden Substanzen besteht. Es gibt daher viele Produkte, die einem dabei helfen, sich gesünder zu ernähren. Es sind ganz spezielle Produkte entwickelt worden, die Lücken in einem Organismus aufspüren und diese Füllen. In dem ganzen Stress vergessen wir einfach auf uns und unseren Körper. Aber wir sollten ihn auf keinen Fall vergessen und ihm das geben, was er am dringend benötigt. So können wir uns sicher sein, dass er uns nicht im Stich lässt und uns souverän durch den Tag und die ganze Woche bringt. Geben wir dem Körper was er braucht, so dankt er es uns. Viele Menschen heutzutage leiden an Übergewicht. Dies kann entschieden vermieden werden, wenn wir uns gesund und vital ernähren.

effektive MikroorganismenIn der heutigen Zeit vergessen wir auch oft unsere Freunde, die Tiere. Sie haben auch das Recht auf gesunde und nahrhafte Nahrung. Die Futtermittel sollten auch mit den wichtigsten Substanzen versehen sein, sodass die Tiere ein gesundes und vitales Leben führen können, denn sie haben es genauso verdient, wie wir. Ebenso dürfen wir die Pflanzen nicht vergessen. Solch ein Produkt, das diesen hilft, ist zum Beispiel das EM Aktiv. Dieses Produkt hilft Pflanzen bei der Keimung und beispielsweise bei der Wurzelbildung.

24Jan/11

Wartungsarbeiten am Server(!)

Am 26. Janur 2011 finden wichtige Wartungsarbeiten am Server statt, weshalb das Blog ab ca.10:00 Uhr für max. 4 Stunden nicht erreichbar sein wird, dass heißt so lange keine Komplikationen auftreten ;) ...

Ich bitte um Verständnis.

24Dec/10

Kreativpause bis Januar 2011

Der Pflegeblogger macht in der Zeit vom 24. Dezember 2010 bis zum 18. Januar 2011 eine „kleine“ Kreativpause und wird bis dahin keine neuen Artikel veröffentlichen. Gerne möchte ich weiterhin für Sie Kreativ sein und Sie zukünftig weiter unterhalten.

Der Pflegeblogger bedankt sich für Ihre Treue und wünscht Ihnen in der Zwischenzeit alles gute! Bitte beachten Sie auch folgenden Artikel auf meiner privaten Webseite unter martin-roeder.de.

Vielen Dank!

19Dec/10

Blogger United – Blogger weltweit vereint!

Logo von Blogger United

Blogger United ist ein Projekt welches sich zum Ziel gesetzt hat, Blogger auf der ganzen Welt völlig unkompliziert zu verbinden. Im Social-Network Facebook wurde eine Fanseite eingerichtet, da es die besten technischen Möglichkeiten im Internet besitzt und das soziale Netzwerk ist, was sich an immer größer werdender Beliebtheit erfreut. Mehr als 100 Millionen Menschen nutzen Facebook täglich.

Jeder "Fan" von BloggerUnited.de hat auf der Facebook-Pinnwand die Möglichkeit auf sein Blog aufmerksam zu machen. Andere Blogger haben dann wiederum die Möglichkeit, den jeweiligen Artikel auf der Pinnwand zu kommentieren und weitere Links posten.

Das Projekt Blogger United ist in meinen Augen eine sehr interessante Methode, sich über diverse Themen untereinander auszutauschen. Jedes Blog beinhaltet ein anderes Themengebiet bzw. stellt es anders da als andere - und genau das ist das tolle an einer solchen Community. Jeder kann zu Wort kommen! Nebenbei entsteht eine Gemeinschaft, welche sich gegenseitig den Rücken stärken können...

15Dec/10

MyFitbook.de macht Urlaub!

Logo von myfitbook.de

Quelle: MyFitbook.de

In der Zeit vom 23. Dezember 2010 bis zum 9. Januar 2011 ist die Redaktion von myFitbook.de im wohlverdienten Winterurlaub.

Anfragen per eMail und / oder Telefon werden erst ab dem 9.01.2011 beantwortet werden. alle anderen Community-Funktionen stehen wie gewohnt weiterhin für die Mitglieder zur Verfügung!

7Dec/10

Buchtipp: Pflege daheim!

Vor einigen Wochen habe ich ein nettes kleines Päckchen erhalten. Drinnen war ein äußerst Interessantes und meiner Meinung nach sehr wertvolles Buch für Menschen, welche pflegende Angehörige versorgen - also "Pflege daheim" betreiben (leider hatte ich keine Zeit es schon früher vorzustellen, da ich vor kurzem mein Examen begonnen hatte).

Häusliche Pflege ist eine große Herausforderung und bringt eine umfassende Veränderung des Lebens aller Beteiligten mit sich.

Das Buch, welches sich eher als sehr leicht zu verstehender "Ratgeber" lesen lässt beinhaltet alle möglichen Themen für optimale Pflege von Angehörigen zu Hause. In Deutschland sind es etwa 1 Million Menschen, welche daheim gepflegt und versorgt werden. Mehr als man bisher gedacht hatte, auch wenn es im Gegensatz zur Einwohnerzahl von etwa 82 Millionen Menschen wenig erscheint.

Im Lesezeichen springen einem Themen entgegen, wie man eine optimale Umgebung für die zu pflegende (Pflegebedürftige), sowie der pflegenden Person einrichten und herrichten kann. Dazu erhält man Tipps wie z.B. das Bett stehen sollte, welcher Fußbodenbelag am widerstandsfähigsten ist uvm. Darüberhinaus erhält man wertvolle Tipps zur Strukturierung der individuellen Tagesabläufe, der Bewältigung von kleinen "gesundheitlichen Problemen" bis hin zu sensibleren und einfühlsamen Themen. Gemeint ist die "Sterbebegleitung", welche in ferner Zukunft einen eigenen Artikel im Pflegeblogger erhält.

Wenn jeder dem anderen helfen wollte, so wäre allen geholfen.

Marie von Ebner-Eschenbach

Pflege im Allgemeinen ist keine leichte Aufgabe - schon gar nicht die, von Angehörigen wie den eigenen Eltern, Kindern etc. Durch die reichen Erfahrungen der Autorinnen und Autoren sowohl in der anthroposophischen und naturheilkundlichen als auch in der klinischen Pflege und Medizin entstand mit "Pflege daheim" eine Zusammenstellung, welche Ihnen die Praxis erleichtern und Ihr Verständnis vertiefen kann. Erfahrene Pflegeexperten helfen Ihnen mit diesem Buch, richtig zu handeln, die Situation zu gestalten und dabei eine gute Pflegebeziehung aufzubauen. Nur Mut!

Wie Sie diese Aufgabe bewältigen und zu einer sinnreichen Erfahrung gestalten können, zeigt Ihnen dieses Buch. Sie lernen, eine geeignete Umgebung zu schaffen und Pflegemaßnahmen auszuführen. Dazu gehört die Gestaltung von Beziehung durch Kommunikation und Berührung ebenso wie die Vorbeugung von Beschwerden, zum Beispiel durch richtige Lagerung und die Strukturierung des Alltags hinsichtlich der Ernährung oder der Medikamentengabe. Das Buch bietet Lösungsvorschläge für Probleme, die etwa durch 'Schmerzen entstehen, zeigt, wo Sie Hilfe finden und beschreibt, wie Sie der Gefahr persönlicher Überforderung begegnen können. Das hier vorgestellte Pflegekonzept basiert auf dem anthroposophischen Menschenbild und Medizinverständnis und bietet neben der praktischen Anwendung auch eine reflektierende ganzheitliche Ebene. Es wird dem ganzen Menschen gerecht.

Ganz nebenbei: Selbst bei den ersten Klausuren hat mir dieses Buch helfen können ;)

23Nov/10

Gerecht geht anders!

Wie ich ankündigte, war ich am Donnerstag, der vergangenen Woche auf der Demonstration "Gerecht geht anders!" in Kiel. Etwas über 10.000 Menschen waren dort, darunter blinde Menschen sowie Menschen mit starken Handicaps... Einer war 35j., saß im Elektro-Rollstuhl und konnte so gut wie nur noch seine Hände bewegen. An der Rückseite angebracht war (s)ein riesen Sauerstoffgerät. Aus voller Überzeugung, so berichtete sein Betreuer wollte er unbedingt an dieser Demo teilnehmen um den Politikern im Landeshaus zu zeigen, in welchem Zustand man auf soziale Hilfen angewiesen ist oder sein KANN. Nur leider haben sich diese nicht einmal für uns interessiert...

Von der Sparkassen-Arena aus Kiel ging der Zug zur HSH-Nordbank wo wir als erstes kräftig Krawall machten, von dort aus ein Zwischenstopp beim Schlossgarten, wo wir rund 1000 Kartons mitnahmen um diese Sinngemäß mit der Beschriftung "Zurück an den Absender - Nicht zustellbar" als Spapakete vor die Türen des Landtages "geworfen" hatten, so dass keiner durch den Haupteingang rein- bzw. rauskam! Einige der anwesenden Politiker waren nur kurz auf dem Balkon, keinerlei Reaktion oder Ansprache zu uns, den Demonstranten - Blanke Ignorie?!

Wir waren dennoch stolz und hoffen, etwas bewegt zu haben - Zumindest einen kleinen Denkanstoß... Hier noch ein paar Fotos:

17Nov/10

Bezhalbare Gesundheit ohne Fachkräfte?

Banner zur Aktion "Jetzt die Gelbe Karte zeigen - für die Kranzlerin"So eben kam ich auf den Artikel "Liebe Frau Merkel, jetzt hat der Spaß ein Loch" von The Intelligence, worin über den "Brief der Kanzlerin" berichtet wird. Darüber, dass die Welt über unser Land spricht, dass es ein Wunder wäre wie wir die Finanzkrise überstanden hätten, darüber dass die CDU sich für eine Bildungsrepublik einsetzt, darüber dass die Energieversorgung langfristig gesichert bleibt und vor allem darüber, dass das Gesundheitswesen "bezahlbar" bleiben soll, so dass sich jeder eine angemessene Gesundheit - egal in welchem Alter - leisten kann. Doch wie soll eine solche Gesundheit (später) aussehen?

Die Regierung kippt die Finanzierung der dreijährigen Pflegeausbildung, wodurch Fachkräfte gewonnen werden, um eine professionelle Pflege durchzuführen und überhaupt zu gewährleisten. "Bezahlbare" Pflege / Gesundheit sind zwar schön und gut, aber ohne Fachkräfte? Schön wenn Sie später Ihren Arzt bezahlen können, aber wer soll Ihnen irgendwelche Medikamente verabreichen, wenn sie dies später nicht mehr können oder einkaufen gehen, essen reichen, Wäsche pflegen, Sie als Menschen pflegen? Meinen Sie, dass macht alles der liebe und bezahlbare Arzt?

Morgen geht unser Kurs zur Demonstration "Gerecht geht anders - Wir zahlen nicht für eure Krise!" - Wir haben nur wenig Berufsnachwuchs, der dazu führt, dass Ihre Pflege später nur schlecht oder gar nicht gewährleistet werden kann. Was bringt einem da eine "bezahlbare" Gesundheit?

Zeigen auch Sie der Bundeskanzlerin die Gelbe Karte - Am besten per Post!
Mehr Pflegekräfte brauch das Land - derzeit sind gut 11.000 Stellen nicht besetzt... Schon jetzt ist jeder 5. Bundesbürger im Rentenalter ...