Buchverlosung: And the winner is…
Wie bestimmt viele von euch gesehen haben, konntet ihr letzte Woche hier bei mir ein Buch gewinnen und zwar „Demenz natürlich behandeln“ von Frau Dr. Flemmer. Verknüpft war das Gewinnspiel mit einem Interview mit der Autorin. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und ich konnte euch im Interview auch ein paar kleine Tipps an die Hand geben.
Buchverlosung – Gewonnen hat…
Aber nun ist es soweit. Ich habe vorhin den Zufallsgenerator von www.zufallsgenerator.net angeworfen und per Klick eine Zahl zwischen 1 und 7 generiert. Herausgekommen ist:

Damit gratuliere ich Indra herzlich zu einem neuen Buch. Ich melde mich gleich per Mail bei dir, um die Adressdaten zu erfragen. Das Buch kommt dann natürlich ruckzuck zu dir.
Für alle, die heute leider nicht gewinnen konnten: Nicht ärgern, denn es gibt hier bei mir in den nächsten Wochen noch mehr Gelegenheiten, sinnvolle Dinge zu gewinnen. Dabei ist unter anderem ein Kartenspiel für die Arbeit mit älteren Menschen und ein Buch zum Thema Unternehmensführung in Pflegediensten. Also am besten jetzt gleich Fan bei Facebook werden oder bei Twitter folgen, dann seid ihr immer auf dem Laufenden. Ich freue mich auf euch!
Buchverlosung “Demenz natürlich behandeln” und ein Interview mit der Autorin Frau Dr. Flemmer
Wie Ende letzten Jahres versprochen, werde ich auch in diesem Jahr wieder ein paar Bücher an euch verlosen und auch interessante Interviews rund um das Thema Pflege führen. Diesmal findet sich sogar beides in einem Artikel, nämlich genau hier. Die Schlütersche Verlagsgesellschaft hat es mir nämlich ermöglicht, ein schriftliches Interview mit der Autorin des heute zu verlosenden Ratgebers „Demenz natürlich behandeln“ zu führen. Und obendrein gibt es noch ein Exemplar zur Verlosung. Das ist doch mal ein super Start in die Woche, oder?
Worum geht es in dem Buch?
Sicherlich beschreibt der Klappentext des Buches ganz gut, was man als Leser/in beim Schmökern zu erwarten hat:
"Demenz kann man auf natürliche Weise vorbeugen und das Leben mit der Krankheit leichter erträglich machen. Neben der notwendigen medikamentösen Therapie gibt es viele Möglichkeiten, die Geist und Körper auf sanfte und natürliche Weise stärken. Auch die richtige Ernährung und Heilpflanzen können sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Andrea Flemmer hat alle sinnvollen alternativen Maßnahmen fachkundig recherchiert, kritisch geprüft und in diesem Ratgeber zusammengestellt. Dazu gibt sie kompetenten Rat und viele praktische Tipps."
Damit ihr euch einen Eindruck vom Inhalt machen könnt, habe ich hier mal ein Bild des Inhaltsverzeichnisses gemacht:
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Man sieht, es werden wirklich viele Therapien und Methoden beschrieben. Da meine Oma auch schwer dement war, kann ich in den Ratgebertexten so mache Situation, die ich mit ihr erlebt habe, wiederfinden. Vielleicht hätte ich auch besser auf einige Dinge reagieren können, wenn ich das Buch vorher gelesen hätte. Denn ich war manchmal überfordert, muss ich zugeben. Vielleicht geht es einigen von euch ja auch so? Aber bevor ich jetzt noch mehr Worte über das Buch verliere, lasse ich Frau Dr. Flemmer doch mal selbst zu Wort kommen:
Liebe Frau Dr. Flemmer, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Sie haben ja bereits einige erfolgreiche Ratgeber geschrieben und haben 2002 den Neubiberger Umweltpreis für ihr „kontinuierliches und ideenreiches Engagement in der Umweltbildung“ erhalten. Ihr neuer Ratgeber heißt „Demenz natürlich behandeln“. Wie sind Sie auf dieses Thema aufmerksam geworden? Warum wollten Sie dazu einen Ratgeber veröffentlichen?
Nun, da ich feststellen mußte, dass meine Mutter an Demenz erkrankt ist und ich die Möglichkeiten ihr zu helfen intensiv kennenlernen wollte kam ich auf die Idee. Mit diesem Ratgeber sah ich eine Möglichkeit vielen Betroffenen zu helfen.
Wer ist die Zielgruppe Ihres Buches? Hier bei www.der-pflegeblogger.de lesen ja Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit - Pflegekräfte, Beschäftige aus anderen Gesundheitsbereichen, Betroffene und auch einfach nur diejenigen, die sich informieren möchten.
Ich sehe hier Betroffene, wozu auch Verwandte, Bekannte und Freunde der Erkrankten gehören. Aber auch Pflegekräfte, Beschäftigte aus anderen Gesundheitsbereichen gehören zur Zielgruppe. Schließlich habe ich auch einen ausführlichen Teil zur Vorbeugung von Demenz geschrieben – damit sind auch alle Menschen gemeint, die diese Krankheit nicht bekommen wollen.
Ich habe Ihr Buch ja selbstverständlich auch bereits gelesen. Ich finde wirklich, dass es hält, was es verspricht und sehr viele hilfreiche Informationen rund um das Thema Demenz bietet. Ein spannendes Thema sind die verschiedensten Therapien, mit denen man Demenz natürlich, also zusätzlich zu den Medikamenten, behandeln kann. Welches sind denn die aus Ihrer Sicht wichtigsten Therapien?
Es freut mich, dass Ihnen mein Buch gefällt. Aber eine wichtigste Therapie kann ich gar nicht herausstellen, da nahezu jeder Demenzfall anders verläuft. Eine liebevolle Betreuung des Betroffenen ist in meinen Augen das Wichtigste. Dazu gehört nicht, dass dies mit der Pflegeversicherung nur schwer zu finanzieren ist.
Und zusätzlich zu diesen Basis-Therapien, welche Therapien bieten besondere Stärken? Ich persönlich finde ja die Humortherapie immer gut, egal ob bei Demenz oder bei kranken Kindern. Lachen macht eben gesund. Was meinen Sie?
Selbstverständlich bin ich da Ihrer Meinung. Deshalb bin ich ja auf die Idee gekommen, anstelle von Gedichten Witze auswendig zu lernen. Damit erheitert man sich und seine Umgebung.
Außerdem geben Sie im Buch Tipps, wie man das Risiko, an Demenz zu erkranken, minimieren kann. Für alle meine Leser, die das Buch nicht gewinnen können: Bitte fassen Sie doch kurz ein paar praktische Tipps zusammen.
- Wie schon erläutert: Witze auswendig lernen. Generell ist es sehr wichtig geistig rege zu bleiben und sich in diesem Zusammenhang auch immer auf etwas Neues einzulassen – Volkshochschulen bieten dazu zahlreiche Möglichkeiten.
- Wer gerne Musik macht oder hört: Wunderbar. Musiker erkranken weniger an einer Demenz als dies durchschnittlich der Fall ist.
- Kreislauferkrankungen behandeln und vorbeugen
- Blutfette (z. B. Cholesterin und Triglyceride) im Normbereich halten. Generell ist es wichtig auf die Gesundheit zu achten.
- Bewegung ist sehr wichtig: Zahlreiche Studien kamen zu dem Ergebnis, dass körperliche Aktivität zu einem um 30 – 50 % geringeren Risiko führt, kognitive Leistungseinbußen zu entwickeln oder sogar eine Demenz auszubilden.
- Gesunde Ernährung, das heißt: eine vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse
- Kontrolle des Körpergewichts (Diät) und eventuell Übergewicht abbauen
- die frühzeitige Behandlung einer Depression
- Nicht Rauchen
- Diabetes I gegebenenfalls richtig einstellen lassen, Diabetes Typ II nach Möglichkeit z. B. über Gewichtsreduktion und Bewegung verbessern oder beseitigen.
- Stress vermeiden
- Gedächtnistraining - Schlecht für unsere Denkzentrale ist es, wenn sie über Jahre nicht gefordert wird oder man sich keinen neuen Situationen stellen muss.
Eine Studie aus den USA zeigte, dass diejenigen Senioren, die einmal pro Woche musizierten, tanzten, Denksportaufgaben lösten das Risiko für eine Demenz um 7 % reduzierten, waren es elf aktive Tage pro Monat sank das Risiko sogar um 63 %!
Vielen Dank, Frau Dr. Flemmer, für diese interessanten Antworten. Und auch dafür, dass ich an dieser Stelle ein Exemplar Ihres Buches „Demenz natürlich behandeln“ verlosen darf. Also ab an die Tastatur, liebe Leser/innen und bis Ende dieser Woche (Sonntag, 29.01.) einen Kommentar hier hinterlassen. Per Zufallsgenerator wird dann der oder die Sieger/in ermittelt. Vor allem würde ich mich freuen, wenn ihr schreibt, warum das Buch zu eurer Lektüre werden sollte. Viel Glück! (Bitte nicht wundern, falls der Kommentar nicht direkt erscheint, ich muss ihn aus Schutz vor Spam erst freigeben)
Bürgerdialog “Hightech-Medizin” – Interview mit Staatssekretär Dr. Braun
Vor ein paar Tagen fand sich eine interessante Mail in meinem Posteingang. Es ging um einen Bürgerdialog zum Thema „Hightech-Medizin“, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durchgeführt wird und Anfang September neu gestartet ist. Bevor ich aber jetzt weiter darauf eingehe, lasse ich lieber Herrn Dr. Braun, Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung zur Sprache kommen. Er hat mir nämlich in einem kurzen schriftlichen Interview die Idee und Inhalte des Bürgerdialogs vorgestellt.
Sehr geehrter Herr Dr. Braun, ich muss gestehen, dass ich bisher von dem Bürgerdialog Ihres Ministeriums noch nichts gehört habe. Seit wann gibt es diese Form der Kommunikation und wie ist sie aufgebaut? Wer ist dafür im BMBF verantwortlich?
Im Koalitionsvertrag haben CDU/CSU und die FDP vereinbart, einen Bürgerdialog zum gesellschaftlichen Umgang mit Zukunftstechnologien zu führen – unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der zuständigen Ministerin Prof. Dr. Annette Schavan. Der Bürgerdialog startete Anfang 2011, um Bürgerinnen und Bürger zu Ihren Einschätzungen und Meinungen zu befragen und ihnen die Chance zum Austausch mit Experten gehen.
Herzstück der Bürgerdialoge sind Bürgerkonferenzen in ganz Deutschland, bei denen rund 100 randomisiert ausgewählte Bürgerinnen und Bürger einen Tag lang über den Umgang mit Zukunftstechnologien des jeweiligen Themenfelds diskutieren.
Beim Bürgerdialog Energie geht es beispielsweise um die Frage, wie Energie in Zukunft erzeugt und gespeichert werden kann. Beim Bürgerdialog Hightech-Medizin wird diskutiert, welche Chancen Telemedizin birgt oder wie neuronale Implantate die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen lassen.
Ein Online-Dialog begleitet die Bürgerkonferenzen. Schließlich gehen die Ideen und Ergebnisse aus Konferenzen und Online-Diskussion in einen Bürgergipfel ein. Er ist der Höhepunkt des Prozesses, auf dem der finale Bürger-Report verabschiedet wird. Der Report enthält zwei Teile: zum einen spiegelt er Hoffnungen und Bedenken wider, die Bürgerinnen und Bürger bewegen, zum anderen spricht er ganz konkrete Empfehlungen aus, wie wir als Gesellschaft mit diesen neuen Technologien umgehen können. Die Bürgerinnen und Bürger übergeben beim Bürgergipfel ihren Report an die Bundesministerin Frau Prof. Dr. Schavan.
Gibt es Bürgerdialoge zu verschiedenen Themen und falls ja, zu welchen? Wo kann ich mich als interessierter Bürger dazu informieren?
Über den gesamten Prozess können Sie sich auf der Website http://www.buergerdialog-bmbf.de informieren. In diesem Jahr sind zwei Bürgerdialoge gestartet, zum Thema „Energietechnologien“ und zum Thema „Hightech-Medizin“. Weitere Dialoge werden folgen.
Konkret zum laufenden Bürgerdialog Hightech-Medizin: Zurzeit gibt es Bürgerkonferenzen an verschiedenen Orten in Deutschland. Ich selbst war Anfang September bei einer Bürgerkonferenz in Berlin und bin begeistert, wie vielfältig und intensiv über neuronale Implantate diskutiert wurde, also zum Beispiel über die Frage, ob Chips im Hirn bei Alzheimerpatienten helfen können. Begleitend zu den Konferenzen läuft der Online-Dialog, an dem Sie bis zum 11. November mitwirken können, unter: http://mitmachen.buergerdialog-bmbf.de/hightech-medizin/ Der abschließende Bürgergipfel findet am 3. und 4. Dezember 2011 statt.
Für meine Leser ist sicherlich der Bürgerdialog zum Thema Hightech-Medizin interessant. Worum geht es dabei genau?
Im Kern sagt schon der Untertitel des Bürgerdialogs viel über dessen Ziele aus: „Einblick gewinnen. Mitreden.“ Es geht darum, den Bürgerinnen und Bürgern neue Technologien näher zu bringen und sie über mögliche Anwendungen zu informieren.
Gleichzeitig möchten wir mit den Menschen diskutieren und sie konkret befragen: Wie möchten wir als Gesellschaft mit neuen Technologien in der Medizin umgehen? Welche Hoffnungen verbinden Sie zum Beispiel mit der Einführung der Telemedizin oder Neuronalen Implantaten? Welche Empfehlungen können Sie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit auf den Weg geben?
So bekommen das BMBF und andere am Bürgerdialog beteiligte Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft, beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitstelematik, acatech und die Deutsche Epilepsievereinigung bessere Einblicke, welche Technologien die Menschen in diesem Land bereit sind, in ihrem Alltag anzuwenden und mitzutragen.
Vom 2.September bis gestern, 20. Oktober 2011, lief ja nun bereits die zweite Phase der Diskussion. Was beinhaltete eigentlich die erste Phase und wie bzw. wo konnte ich mich in der zweiten Phase des Bürgerdialogs Hightech-Medizin informieren und einbringen? Wie kann man das Projekt weiterhin verfolgen und sich beteiligen?
Die erste Phase des Online-Dialogs fand im März und April statt. In dieser ersten Phase fragten wir die Nutzerinnen und Nutzer ganz offen: „Welche Hoffnungen verbinden Sie mit neuen Medizintechnologien? Welche Bedenken haben Sie?“ Diese Ergebnisse haben wir ausgewertet und in einem Impulspapier zusammengestellt. Das Papier wiederum haben wir denjenigen als Vorbereitung mitgegeben, die zu einer Bürgerkonferenz kamen.
In der zweiten Phase wurden die Empfehlungen für den Bürgergipfel Anfang Dezember formuliert. Die Nutzerinnen und Nutzer diskutierten Thesen zu den drei Schwerpunktthemen „Neuronale Implantate“, „Telemedizin/-monitoring“ und „Intensiv- und Palliativmedizin“. Dabei ist es uns wichtig, nicht nur die Bewertung in Form „stimme zu“ – „stimme nicht zu“ aufzunehmen, vielmehr interessieren uns konkrete Ideen, Bewertungen und Vorschläge. Jetzt in der der dritten Phase können bis Mitte November konkrete Handlungsansätze bewertet werden, die aus dem laufenden Bürgerdialog heraus entwickelt worden sind.
Dies alles fließt in den Bürger-Report „Hightech-Medizin“ ein. Wir sind gespannt auf diesen Prozess. Daher meine Bitte an Ihre Leserinnen und Leser: Machen Sie mit - beteiligen Sie sich am Bürgerdialog!
Lieber Herr Dr. Braun, vielen Dank für Ihre informativen Antworten. Sicherlich wird der/die ein oder andere meiner Leser/innen beim Bürgerdialog mitmachen.
Petition an den Bundestag – Erklärungen im Interview
Ich bin in den letzten Wochen in Interviewlaune. Das macht Spaß und ich hoffe, euch auf diesem Wege einige spannende und interessante Themen hier im Blog vorstellen zu können. Heute geht es um eine Petition an den Bundestag. Vor ein paar Tagen habe ich dazu eine Mail von Robin erhalten, die mich neugierig gemacht hat. Es geht um die Pflegepolitik und nachdem ich ja im Interview mit Frau Beikirch bereits Einblicke aus dem Gesundheitsministerium erhalten habe, widme ich mich heute erneut der Politik und Demokratie und habe Robin kurz zu der Petition befragt.
Hallo Robin, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst. Bitte stell dich den Lesern doch erstmal kurz vor.
Mein Name ist Robin Gerdsmeier, ich bin 26 Jahre und mit Herz und Seele Pflegeleidenschaftler.
Wir haben uns ja über deine Mail bezüglich der Petition an den Bundestag „Pflegepolitik - Wie will Deutschland sterben? Jeder soll in Deutschland so sterben dürfen, wie er geboren wurde: nicht allein!“ kennengelernt. Bitte beschreibe doch mir und den Lesern, worum es dabei geht.
Jede Pflegekraft kennt wohl den “Alltag des Sterbes“ in Deutschland. Unsere User haben sich per Abstimmung dafür entschieden, dieses Thema aufzugreifen und daraus eine Petition zu entwickeln. Wir wollen nicht mehr, dass in Deutschland alleine gestorben wird. Wir wollen unsere Patienten / Bewohner so begleiten dürfen, wie es unser Berufskodex sagt. Uns ist völlig klar, dass diese Forderung auf den ersten Blick paradox erscheint. Wir befinden uns mitten im Pflegenotstand und wir fordern mehr Zeit für unsere Patienten. Ich bin mir bewusst darüber, dass diese Forderung 60.000 neue Stellen bedeutet, trotzdem glaube ich, dass diese Forderung der Schlüssel und damit die Lösung für viele Probleme in der Pflege ist.
Unsere Forderung im Klartext: Wir fordern, dass jeder behandelnde Arzt eine bis zu 24stündige bis zu 14tägige Begleitung verordnen darf. Dieser Mehrbedarf an Pflegekräften muss eindeutig in allen Finanzverhandlungen berücksichtigt sein. Unsere Gesellschaft muss sich bewusst entscheiden, auch eine Krankenkassenbeitragserhöhung um 0,2 – 0,3 % zu akzeptieren, um Menschlichkeit zu finanzieren.
Falls der/die ein oder andere meiner Leser jetzt bei der Petition mitmachen möchte: Wie kann man dich unterstützen?
Auf unserer Seite www.Pflegeleidenschaft.de stellen wir unter der Rubrik "Politisches" ein Unterschriftenformular als Download zur Verfügung. Dieses Formular kann auch für Nichtmitglieder runter geladen werden.
Die Petition läuft über die Webseite pflegeleidenschaft.de ab, einer Art Community für Beschäftigte in der Pflege, bei der du ja Geschäftsführer bist. Kann es sein, dass du mit der Petition „nur“ deine Webseite bekannter machen möchtest? Was sagst du zu so einem Vorwurf?
Also erstmal sehe ich das nicht als Vorwurf. Wenn der Ein oder Andere unsere Seite toll findet und sich genauso in die Idee verlieben kann, einer von ganz vielen Pflegekräften zu sein, der gemeinsam mit mehreren Tausenden was bewegen will, freue ich mich natürlich darüber. Unsere Seite ist komplett kostenlos und jede Pflegekraft ist herzlich willkommen. Natürlich wollen wir wachsen, alles andere wäre schlicht gelogen.
Robin, vielen Dank für deine Antworten und die Infos zur Petition.
Und nun wie immer die Aufforderung an euch, liebe Leser: Was haltet ihr von der Petition? Unterstützt ihr sie? Und habt ihr eigentlich auch schon einen Vorschlag zur Entbürokratisierung in der Pflege bei Frau Beikirch eingereicht? Ich freue mich auf eure Kommentare.
Entbürokratisierung in der Pflege – Interview mit Elisabeth Beikirch, Ombudsfrau im Bundesministerium für Gesundheit
Wie ich bereits in der Vergangenheit versprochen habe, möchte ich diesem Blog neben den persönlichen Berichten aus der Welt der Pflege noch einen Mehrwert verleihen, indem ich versuche, Interviews mit ausgewählten Persönlichkeiten aus der Welt der Gesundheit und Pflege zu führen. Ich bin stolz, heute ein Interview mit Elisabeth Beikirch präsentieren zu dürfen. Frau Beikirch ist seit Juni 2011 Ombudsfrau für Entbürokratisierung in der Pflege. Diese Funktion ist sicherlich auch für euch interessant und daher freue ich mich, dass Frau Beikirch meine Fragen beantwortet hat.
Liebe Frau Beikirch, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Sie sind ja schon einige Zeit für das Gesundheitsministerium aktiv, haben unter anderem das Bundesmodellprojekt „Qualitätssicherung in der Pflege und Betreuung“ geleitet. Wieso haben Sie sich entschieden, in der bzw. für die Politik aktiv zu werden?
Das Thema Bürokratie in der Pflege ist mir seit vielen Jahren bekannt und es scheint in der Wahrnehmung der beruflich Pflegenden, aber auch bei den Bürgerinnen und Bürgern trotz vieler Initiativen auf Landes- und Bundesebene eher zu- als abzunehmen. Hierfür gibt es sehr unterschiedliche Ursachen. Die Idee des Gesundheitsministers, auf diese Entwicklung mit der Bestellung einer unabhängigen Ombudsperson zu reagieren, halte ich für zielführend und war für mich Motivation, diesen Auftrag zunächst für ein Jahr anzunehmen.
Sie sind seit dem 27. Juni 2011 Ombudsfrau für Entbürokratisierung in der Pflege. Was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung und wie darf ich mir Ihre Aufgaben bzw. Tätigkeiten vorstellen?
Kern dieser Aufgabe ist es, Hinweise und Vorschläge von Verbänden, den Einrichtungsträgern und der Verbraucher sowie von einzelnen Fachkräften oder Teams in der Pflege aufzunehmen, thematisch zuzuordnen und auszuwerten. Insbesondere sollen Vorschläge der Entbürokratisierung zur Umsetzung in der anstehenden Pflegereform herausgefunden werden. Zielsetzung ist es, den Arbeitsalltag der Pflegenden in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtugen, um bürokratische Vorgänge zu entlasten und belastende Faktoren für pflegende Angehörende oder Pflegebebedürftige im Rahmen des Leistungsgeschehens oder Antragsverfahren zu identifizieren und eine Änderung zu bewirken.
Sie sammeln also von Bürgerinnen und Bürgern und den in der Pflege Tätigen Vorschläge zum Bürokratieabbau . Wie ist die Resonanz auf dieses Angebot bisher?
Die Reaktion von den Einrichtungsträgern und Fachleuten aus der Szene ist enorm und es wird mir gegenüber ein erheblicher Handlungsdruck zum Ausdruck gebracht. Dabei scheint es nicht um einen neuen Erkenntnisgewinn zu gehen, sondern eher um die Frage, warum es so schwierig ist, bereits existiernde Vorschläge umzusetzen. Die Bürgerinnen und Bürger schildern in der Regel ihre persönlichen Erlebnisse im Zusammenhang mit Pflegeereignissen in der Familie und den vielfältigen Anforderungen, die ihnen bei der Bewältigung dieser Situation begegnen. Die Resonanz auf die Bestellung der Ombudsfrau ist insgesamt hier aber eher verhalten.
Kristallisieren sich anhand der eingegangenen Vorschläge bereits besondere Handlungsfelder heraus?
In der professionellen Pflege scheint das Thema Pflegedokumentation und Belastungen durch vielfältige Prüfinstanzen das herausfordernde Thema zu sein. Für die ambulante Pflege sind darüber hinaus die Zusammenarbeit mit den Kostenträgern und den Ärzten offensichtlich ein Schwerpunkt. Ein weiteres Thema stellt den Zusammenhang zwischen Bürokratie und dem Image der Pflegeberufe her. Bei den pflegenden Angehörigen steht die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Stellen bei Anträgen auf Leistungen, insbesondere aus der Kranken- und Pflegeversicherung im Mittelpunkt.
Sie sind ja auch bereits jahrzehntelang im Gesundheitswesen in den unterschiedlichsten beruflichen Positionen aktiv und haben natürlich dementsprechend viele Erfahrungen gesammelt. Welchen Vorschlag zur Entbürokratisierung würden Sie einreichen?
Ich bitte um Verständnis, dass ich mich hierzu zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äußern kann.
Unter meinen Bloglesern sind auch viele Personen, die selbst in der Pflege arbeiten und sicherlich Verbesserungsvorschläge haben. Über welche Wege kann man Sie erreichen?
Entweder per E-Mail unter ombudsfrau@bmg.bund.de oder per Fax an Nr. 030/18 441 2379 oder per Post an die
Ombudsfrau zur Entbürokratisierung der Pflege im Bundesministerium für Gesundheit
Friedrichstraße 108 / 10117 Berlin
Liebe Frau Beikirch, vielen Dank für die Beantwortung der Fragen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Entbürokratisierung und werde im Blog sicherlich über die Ergebnisse berichten.
So, und nun seid ihr dran und ich bin auf eure Meinung gespannt. Kanntet ihr das Projekt von Frau Beikirch schon? Und was sind eure Vorschläge für den Bürokratieabbau? Ich bin gespannt auf ein paar Kommentare!
Die Weisheit der Vielen
Hallo zusammen,
kurz vor dem Wochenende würde ich gerne einmal auf die Weisheit der Vielen (... Leser dieses Blogs) zurückgreifen. Dorena hat nämlich in den Kommentaren meines vorherigen Posts eine interessante Frage gestellt, die ich aber leider nicht seriös beantworten kann. Aber vielleicht ihr?
Mein Mann und ich sind unterschiedlich behindert seit Kindertagen und jetzt beide um die 50Jahre. Da macht man sich ganz sachte schon mal Gedanken, wie man eventuell im Alter leben will. Mein Mann ist Spastiker, guthörend, und ich bin an Taubheit grenzend schwerhörig und,nun ja, meine Nerven sind auch nicht die besten, das “Oberstübchen”arbeitet oft langsam. Meine Lebenserfahrung sagt mir, wir können nicht in irgend ein Betreutes Wohnen oder Heim gehen im Alter, weil man als von Kindheit an behinderter Mensch immer besser klargekommen ist mit Menschen, die ähnliche Handycaps haben. Ich sehe auch (noch) nicht, dass es schon Überlegungen gibt, wie man mit geistig oder mehrfach behinderten Menschen umgehen kann und wo man sie unterbringen kann,wenn sie über 60 Jahre alt sind. Dieser Personenkreis kann ja heutzutage ähnlich alt werden wie alle anderen auch. In den gesetzlichen Bestimmungen steht nur, dass man dann keinen Anspruch mehr hat auf Eingliederungshilfe, also es bleibt nur “sauber, satt, sicher”. Wird dieser Personenkreis bei der staatlichen Pflegeplanung einfach “vergessen” oder wie sieht es aus? Wer kann mir was zum Lesen dazu empfehlen?
Dorena und ich würden uns freuen, wenn ihr in den Kommentaren hilfreiche Infos und Buch- bzw. Lesetipps habt. Vielleicht ergibt sich hieraus ja auch eine interessante Diskussion?! Ich bin gespannt
Was bedeutet “Pflegschaft”?
Die Pflegschaft (Cura) ist ein Instrument des deutschen Rechtssystems, welches geschaffen wurde um bei einem konkreten Bedarf einer oderer mehreren Personen natürlicher Personen (Rechtssubjekt / Träger mit rechten und pflichten) einen gesetzlichen Vertreter / Betreuer zu bestellen, der für den hilfebedürftigen handeln kann, wenn dieser selbst nicht in der Lage dazu ist, seine Interessen wahrzunehmen.
Alle Pflegschaften verfolgen einen Fürsorgecharakter des Rechtsinstituts, welcher dafür sorgen soll, dass alle Rechte des hilfebedürftigen durch einen "Pfleger" wahrgenommen werden (können). Ein Betreuer / Pfleger einer Pflegschaft ist gerichtlich gesetellt.
Die Pflegschaft ist grundsätzlich im deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) unter §§ 1909 ff und im Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) geregelt.
Der-Pflegeblogger.de bietet keine Rechtsberatung an, daher der Hinweis, dass hier beschriebene und genanntenInformationen nicht immer richtig sind und / oder sein können. Wer über weitere Informationen verfügt, ist herzlichst dazu eingeladen, diese via Kommentar oder eMail beizusteuern.
Martin Röder, der Pflegeblogger
Was ist Wahrnehmung?
Passend zu meiner ersten Klausur zur Altenpflegefachkraft und zur Beantwortung einer empfangenen Frage einer Blogleserin:
Wahrnehmung ist ein Psychischer Vorgang durch den der Mensch Informationen aus seiner Umwelt (äußere Wahrnehmung) und aus seinem inneren (innere Wahrnehmung) erhält.
Der Mensch verfügt über 6 Sinne(sorgane): Auge (sehen), Nase (riechen), Haut (fühlen / tasten), Ohr (hören + gleichgewichtssinn).
- Äußere Wahrnehmung: Der Mensch nimmt seine Umwelt über die Sinnesorgane wahr. Die Verarbeitung der von außen einwirkenden chemischen oder physikalischen Reize ist von Erfahrungen abhängig. Jeder Reiz sorgt für einen spezifischen Nervenimpuls, der über die Nervenbahnen zum Gehirn geleitet wird. Im Gehirn werden die Reize in entsprechende subjektive Empfindungen umgesetzt.
- Innere Wahrnehmung: Auch die innere Wahrnehmung über die körpereigenen sensiblen Systeme trägt zur Entstehung des subjektiven Weltbildes bei. Gefühle wie Hunger und Stimmungen wie Trauer beeinflussen das Bild des Menschen von dieser Welt ebenso wie Einstellungen von Vorurteile.
Wie funktioniert Wahrnehmung?
Der Sinnes-Reiz (z.B. Ein Fernsehbild) trifft auf das entsorechende Sinnesorgan (Auge). Dieses leitet die Reize dann über spezielle Sinnes-Nerven (in diesem Fall der Sehnerv) an das Gehirn weiter.
Der Ausfall eines Wahrnehmungsorgans führt häufig zu Irritationen und Unruhe. Erhält das Gehirn zu wenig Reize aus der Umgebung, stimmuliert es sich selbst und konzentriert sich „übertrieben“ stark auf die noch vorhandenen Sinnesorgane / Sinneswahrnehmungen. Auf diese Weise können Halluzinationen (Sinnestäuschungen) entstehen.
Wahrnehmung im Pflegeberuf
Wahrnehmung ist von grundliegender Bedeutung für das alltägliche Handeln in der Pflege. So erhalten Pflegekräfte durch die Beobachtung von Klienten wichtige Informationen über deren Erleben und Verhalten. So können diese reagieren und sich selbst realitätsorientiert verhalten. Auch bei der Durchführung von Pflegemaßnahmen gewinnen Pflegende Informationen durch die äußere Wahrnehmung. Sie hören, sehen, fühlen und riechen. Pflegeschüler lernen z.B. das Verband anlegen durch zugucken / Beobachtung.
Mumps. Und warum wird es Ziegenpeter genannt?
Eine neue Frage traf ein, gerne beantworte ich auch diese und erkläre zugleich, was "Mumps" überhaupt ist:
Mumps ist eine ansteckende Virusinfektion, welche die Speicheldrüsen und andere Organe befällt. Neben Kindern können auch schwangere Frauen infiziert werden. In der Regel ist man nach einer einmaligen Ansteckung / Infizierung immun. Daher gehört diese Krankheit auch zu den klassischen Kinderkrankheiten. Zu den häufigsten Komplikationen gehören Hirnhautentzündung (Meningitis) sowie Hodenentzündung (bei Jungs), welche zu Unfruchtbarkeit führen kann. In seltenen Fällen kann es auch zur Entzündung der Bauchspeicheldrüse kommen.
Die Erkrankung / Infizierung kann mit hoher wahrscheinlichkeit durch eine Impfung vorgebeut werden.
Smyptome von Mumps: Zu den häufigsten Symptomen von Mumps gehören Kopf-, und Halsschmerzen, Müdigkeit, Fieber und schmerzhaftes Anschwellen der Ohrspeicheldrüsen (Hamsterbacken). Eine zielstrebige Behandlung gibt es nicht. Man konzentriert sich eher darauf, Schmerzen und Symptome zu schwächen.
Warum betitelt man Mumps auch als "Ziegenpeter"?
Neben Ziegenpeter wird die Kinderkrankheit Mumps auch "Tölpel" genannt und zwar aus dem Grunde des einfältigen Aussehens der Kranken. Mump kommt aus dem englichen und heißt so viel wie "verärgert" sein (wenn die Ziegen einem nicht gehorchen oder man etwas falsch gemacht hat).
Spende Blut – Rette Leben!
Wenn mir schon die Frage gestellt wurde, wie eine Knochenmarkspende funktioniert, sollte meiner Meinung auch der "kleine Bruder" nicht fehlen. Darum verfasse ich heute einen Beitrag zum gunsten der Blutspende.
Wie verläuft eine Blutspende ?
Als Erstspender wird man als erstes gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, in welchem nach eventuellen Krankheiten gefragt wird, ob man Medikamente nimmt und / oder ob man innerhalb der letzten Wochen einen neuen Sexualpartner kennengelernt hat und mit diesem ggf. ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte.
Hat man den Fragebogen ausgefüllt, werden die Daten durch einen Datenerfasser in einer Datenbank aufgenommen und der Fragebogen angesehen. Nach dem Erfassen der Daten gibt man zunächst erst einmal eine Blutprobe ab um zu sehen, ob man als Spender zugelassen werden kann oder nicht. Nach dem die Blutprobe entnommen wurde, wird man ggf. von einem Arzt über grundlegende Dinge belehrt: Wie oft darf ich mein Blut spenden, was ist wenn ich einen neuen Partner habe, Krankheiten etc.
Wurden alle einzelheiten geklärt, wird man gebeten, sich auf eine Liege zu legen und gefragt, an welchem Arm das Blut entnommen werden darf. Die Blutspende wird stets und nur mit Einmal-Materialien durchgeführt! Man erhält einen "Einstich" in die Vene, anwelchem ein kleiner Schlauch hängt, welcher direkt in einen Blutkonservenbeutel leitet. Indem man als Spender mit seiner Hand eine Faust macht und wieder lockert "pumpt" man das Blut in den dafür vorgesehenen Beutel. Das pumpen sollte man jedoch nicht übertreiben - also lieber etwas langsamer und gleichmäßig (hier berichte ich aus eigener Erfahrung!).
Wie viel Blut spendet man ?
Je Blutspende werden ca. 500ml Blut gespendet.
Zusätzlich einige Milliliter für Blutproben und Untersuchungen.
Bildet der Körper Blut nach ?
Ja, der Körper bildet schon in nur wenigen Stunden / Tagen das verlorene Blut nach.
Gleich nach der Meldung des "Blutverlustes" im Gehirn, fängt der Körper an, das Blut neu zu bilden, so dass genügend Blut den Körper versorgen kann. Der Blutverlust wird unter anderem durch folgende Maßnahmen ausgeglichen: Kreislaufnormalisierung innerhalb von ca. 30 Minuten und dem Flüssigkeitshaushalt innerhalb 24h. Es ist daher wichtig, vor und nach jeder Spende möglichst viel zu trinken!
Was passiert mit meinem Blut ?
Aus deiner Blutspende werden Blutkonserven mit roten Blutkörperchen (Erythrozyten), Blutplättchen (Thrombozyten) und Blutplasma hergestellt. Diese 3 Bestandteile bilden und erfüllen die wichtigsten funktionen des Blutes wie z.B. den Sauerstofftransport und der Blutgerinnung.
Moderne Verfahren in der Notfall-, Intensiv-. und Krebstherapie erfordern alleine am UK S-H die Bereitstellung von ca. 70.000 Erythrozytenkonzentraten, 40.000 gefrorenen Frischplasmen und ca. 8.000 Thrombozytenkonzentraten pro Jahr! (Quelle: UK S-H)
Was bewirkt eine Blutspende ?
Da man bis heute noch keinen wirklichen Blutersatz herstellen kann, sind Blutspenden bisher die einzigen hilfreichen Mittel für Menschen mit starken Blutverlust durch z.B. Unfällen etc. Krankenhäuser sowie die Empfänger etc. sind somit fest auf Blutspender angewiesen.
Eine Blutspende kann Leben retten!
Wer und vor allem wie kann man Blutspender werden ?
In der Regel kann jeder "gesunde" Mensch in einem Alter von 18 bis 68 Jahren Blutspender werden. Erstspender sollten jedoch nicht älter als 60 sein, da sich der Körper erst zu spät an den "Blutverlust" von ca. 500ml gewöhnen kann. Nach dem man gründlich gecheckt und aufgeklärt wurde (siehe erste Frage) wird man als Spender "zugelassen". Man sollte jedoch nur dann zur Blutspende gehen, wenn man sich wirklich fit und dazu in der Lage fühlt.
Kostet eine Blutspende Geld ?
Eine Blutspende kostet dem Spender keinen einzigen Cent! Ganz im Gegenteil: Viele Blutspende-Dienste entschädigen den Spender mit bis zu 25 EUR sowie einem netten Imbiss mit Brötchen, Kaffee und Co. Somit ist es nicht nur eine gute Sache, sondern auch ein kleiner und netter Nebenverdienst

Hello, I'm Sören!





