1Jul/10

Die Altersarmut

Experten beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema und den Folgen der Altersarmut in Deutschland. Fast alle (noch) jungen Leute sind sich gar nicht bewusst, was passiert wenn man "Alt" und auf professionelle Hilfe eines Pflegedienstes angewiesen ist. Daher empfiehlt die Ergo Direkt Versicherungsgruppe eine Rentenzusatzversicherung abzuschließen. Die Ergo Direkt bieten verschiedene Altersvorsorge Modelle an mit einem durchschnittlichen Monatsbeitrag von nur 100 Euro.

Die deutsche Rentenversicherung warnt vor der Gefahr einer stetig wachsenden Armut alter Menschen in Deutschland. Gründe dafür sind eine hohe Arbeitslosenzahl und häufig verwendete niedriglöhne der Arbeitgeber. Die spätere Monatsrente eines Harz-IV-Empfängers erhöht sich aktuell um nur ca. 2,09 EUR / Jahr. Das Portal pflege-deutschland.de zeigt, wie viel ein (ambulanter) Pflegedienst kosten kann: Welche Kosten entsthen, wenn ein ambulanter Pflegedienst in Anspruch genommen wird ?

Damit man seinen finanziell sorgenfreien Lebensabend genießen kann, empfiehlt es sich frühzeitig zu sparen bzw. sich gut und vor allem sorgfältig um seine spätere Rente zu kümmern.

16Jun/10

Widerstand gegen Sparpaket!

In vielen Medien wird darüber berichtet: Das neue Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung!

Die im Sparpaket beschlossenen und festgelegten Streichungen des Elterngeldes für Harz-VI Empfänger wird weitreichende Folgen für Alleinerziehende Mütter und Väter haben. Es ist nicht gerade schwer zu übersehen, dass das besagte Sparpaket unserer Regierung nicht gerade sozial ausgewogen ist, wie es immer wieder (von vielen Parteien) bestritten wird.

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

Dies habe ich mir nicht einfach so ausgedacht, sondern es steht ebenfalls in unserem Grundgesetzt: Artikel 20 Absatz 1G.

14Jun/10

2. Blogaktion: Hello I'm Sören!

Abbildung eines Stofftiers Am Freitag klingelte es bei mir an der Haustür. Ein Blick durch den Türspion verriet mir, dass es die Post war mit einem kleinen Päckchen in der Hand. Ich öffnete dir Tür, unterschrieb zur Entgegennahme des Päckchens und merkte ein "sanftes" Geraschel.. Da fiel mir als erstes ein, dass sich Besuch vom Schafshügel angekündigt hatte..

Schnell riss ich die Pappe auf und da sprang "er" mich auch gleich an: Der Besuch vom Schafshügel Nummer 1! Ich darf vorstellen: Sören! Sören ist ein sehr neugieriges "Schäfchen" - Woher ich das weiß ? Sören hatte es mir verraten. Durch eine nette Mitarbeiterin der Sheepworld AG hört er, dass quasi eine Art "Austauschschüler" gesucht wird, welcher viel Lust zum reisen und extrem Neugierig sein seollte. Und da meldete sich Sören zur Stelle ;)

Nachdem Sören und ich uns nun recht gut kennengelernt haben und Sören es kaum abwarten kann, loszureisen wird er vermutlich "schon" diese woche sein erstes Päckchen chartern und zu seinem ersten Reiseziel (der leider noch etwas sehr kurzen Liste) aufbrechen - Das Ziel wird erst am abreise Tag verraten!

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei der Sheepworld AG bedanken, welche Sören als "Maskottchen" dieser kleinen (un)bedeutenden Blogaktion "gesponsert" hat. Ebenso an die ersten 3 Teilnehmer!

23May/10

Neue Blogaktion in Planung!

Auf Anregung einiger eMails, überlegte ich seit einigen Wochen schon, ob sich so eine Mitmach-Aktion überhaupt bewirkstelligen lässt. Geplant ist eine Art "Job-Report". Aber nicht von irgendwelchen Jobs, sondern nur aus den Bereichen "Gesundheits- und sozialwesen" und damit verknüpfte Berufe wie z.B. das herstellen von "Einmal-Handschuhen" uvm. - welche in einigen Gesundheitsberufen verwendet werden.

Folgende Berufsgruppen suchen einen freiwilligen Vertreter / Reporter:

  • Bestatter, Friedhofswärter
  • Krankenpfleger, Altenpfleger (gerne ein paar verschiedene Stationen) [exam. und nicht exam.]
  • Ärzte, Apotheker, Krankenkassen, sonstige "Behörden" (Sozialämter, Lotsendienste)
  • Beschäftigungstherapeuten + Bewegungstherapeuten (Physiotherapeut/in)
  • Leitende angestellte wie Pflegedienstleitungen, Heimleitungen und Co.
  • Seniorenservices, Pflegeberatungsstellen / Büros Medizinredakteur
  • Verkauf von Pflegeprodukten / Sanitätshäuser
  • Firmen zur Herstellung div. Produkte wie Handschuhe, Desinfektionslösungen uvm.
  • Medizinredakteur/in
  • Durchgestrichene Berufe sind bereits vergeben (!)
  • Aktuelle Teilnehmerzahl: 3

Die Aktion soll folgenderweise ablaufen: Nachdem für jede Berufssparte mindestens ein Vertreter / Reporter gefunden ist, wird untereinander ein "Stofftier", herumgeschickt mit welchem man Fotos von tpischen / alltäglichen Arbeitsabläufen geknipst werden. Passend zu den Fotos soll jeder Vertreter / Reporter einen "kleinen" Artikel über seine Berufstätigkeit und dem Besuch des Maskottchens berichten. Diese Artikel können entweder im eigenen Weblog oder im PflegebloggerBlog, als Gastbeitrag veröffentlicht werden.

Ich freue mich auf eine große Anteilnahme. Weitersagen ist erlaubt!
Die Inspiration dieser Mitmach-Aktion stammt vom Vodooschaf - Reise zum Mittelpunkt der Sphaere

12Apr/10

Mindestlohn in der Pflege

Eigentlich wollte ich es schon früher verbloggen, habe es aber nicht früher geschafft. Für diejenigen, die es noch nicht mitbekommen haben: Der Mindestlohn in der ambulanten und stationären Pflege ist (endlich) beschlossen.

Kein Grund zum jubeln. Mit diesen Zeilen begann die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ihre Zeilen. Die Kommission zur Findung eines Mindestlohns hat am . März  eine Entscheidung über die Höhe eines Mindestlohnes in der ambulanten und stationären Pflege für Pflegehilfskräfte getroffen. Die Umsetzung muss noch von der Bundesregierung beschlossen und vom Bundesministerium für Arbeit und soziales zum . Juli  in Kraft gesetzt werden.

Frühestens zum 1. Juli 2010 beträgt der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte 8,50 EUR im Westen und 7,50 EUR im Osten. Ab dem 1. Januar 2012 8,75 EUR bzw. 7,75 EUR und ab dem 1. Juli 2013 9,00 EUR bzw. 8,00 EUR.

Falls jemand weitere Informationen hat, bitte via Kommentar(e) erweitern - Danke ;)

Nachtrag @ 2. Juli 2010 um 20:35 Uhr:
Laut weiteren und auch nachträglichen Recherchen wird es vorerst keinen Mindestlohn für Pflegefachkräfte geben.

13Mar/10

SternTV: Plötzlich alt!

So eben habe ich von einem sehr interessanten Projekt gehört, welches von den ansätzen her schon etwas älter ist, aber dennoch immer wieder spannend und aufschlussreich:

Was geschieht mit jungen Leuten, wenn sie plötzlich das Leben alter Menschen leben müssen? Wenn sie sich vom einen auf den anderen Tag mit Einschränkungen und Demütigungen, die das Alter mit sich bringt, konfrontiert sehen ?

Das große SternTV Experiment "Plötzlich alt"

11Feb/10

Spielekonsolen in Pflegeeinrichtungen

Es worden tatsächlich Pilotstudien durchgeführt bzgl. "Spielekonsolen in Pflegeeinrichtungen für Pflegeempfänger".

Durch das aktive, aber auch passive (dem Spielenden zugucken) Spielen an verschiedenen Spielekonsolen wie z.B. an der Nintendo Wii (Wii Balance, Wii Sports uvm.), aber auch an der PlayStation mit eyeToy, Singstar (Schlager) und Co. animieren die Klienten dazu; sich zu bewegen, zu lachen und untereinander zu kommunizieren. Zusätzlich lernen Sie neue und aktuelle Technik-Trends kennen, was ggf. das Selbstwertgefühl steigern kann. Ein Beispiel dafür "Ich gehöre dazu, auch wenn ich alt bin kann ich mit neuer Technik umgehen und habe Freude daran". Nicht nur für "fitte" Menschen, sondern auch für Klienten mit einer leichten Demenz soll das spielen gut tun. Es fördert das Konzentrationsvermögen, "weckt" nahe zu alle Sinne des Menschen. Auch die Motorik der Menschen soll gut anspringen und somit trainiert werden (können).

Diakonie Bayern: Wii Forschungsbericht (Kurzfassung)

Ich werde dies einmal meinen Kollegen erzählen und den Bericht ggf. aushängen. Warum sollte man dies nicht einmal testen ? Wozu haben wir sonst alle 4 Wochen einen "Stammtisch" ;) Ich werde berichten!

Dank der Seniorenresidenz Mosetal Koblenz ist hier ein Praxisbeispiel zu finden: Senioren spielen Videospiele + Radiobericht von Antenne Koblenz 98.0

6Feb/10

Investieren Sie in Pflegezentren*!

Nach dem ich den Artikel "De Rechnung ohne die Pflege gemacht" gelesen habe musste ich gleich schmunzeln: Er beschreibt im groben, dass nach und nach immer mehr Immobilienmakler etc. damit werben, dass man in Pflegezentren investieren müsse, da es laut irgendwelchen (Schwachsinns) Berechnungen immer mehr pflegebedürftige Menschen geben wird. Soweit nicht ganz verkehrt, aber:

  • Was nützt einem eine Pflegeimmobilie ohne Pflegekräften ? In vielen teilen Deutschlands fehlt es an erfahrenen und fachlich "gut" ausgebildeten Pflege(fach)kräften. Man müsste sollte beim Kauf einer Pflegeimmobilie auch in die Strukturen investieren, die die pflegerische Versorgung auch in Zukunft sicherstellen.
  • Warum in Pflegeimmobilien investieren und womöglich noch "leiten" obwohl man keinen Plan davon hat ? Immer mehr "Geschäftsleute" denken, dass sie ein Pflegeheim aufmachen sollten, da man mit Senioren gutes Geld verdienen könnte. Ahnung und Lust vom gesamten Verwaltungs-Aufkommen haben die Inhaber dann aber doch nicht (laut eigenen bisherigen Erfahrungen. Ausnahmen gibt es immer).

Nach einigen Google-Suchen zum Thema "Pflegeimmobilien" konnte ich nur den Kopf schütteln.. Meiner Meinung nach: Ein genialer und gut gekonterter Artikel vom Good-Care.de Blog ;)

3Feb/10

Krankenkasse verweigert Herzschrittmacher

Durch Christian bin ich eben auf folgenden Artikel gestoßen: Es geht um eine 82-Jährige alte Frau, welche seit 2001 auf einen Herzschrittmacher angewiesen ist. Eine Batterie eines solchen Schrittmachers hält je nach Strombedarf ca. 6 - 14 Jahre. So musste der Herzschrittmacher der alten Frau nach ca. 7,5 Jahren gewechselt werden, also reine "Routine".

Kurze Zeit vor der Schrittmacher-OP, welche durch den behandelnden Kardiologen angemeldet wurde, erhielt die Tochter einen Schrieb der Krankenkasse, dass die Kosten für den operativen Eingriff nicht übernommen werden könne [...] Hier geht es zum Artikel: Krankenkasse verweigert einer 82-Jährigen neuen Herzschrittmacher

18Nov/09

Schlechte Pflege im Norden!

Was ich schon vor längerer Zeit bloggen wollte ist, dass die Pflege im nördlichsten Bundesland Deutschlands, also Schleswig-Holstein (mein Heimatland) am schlechtesten ist. Nach ersten Qualitäts- und Transparenzberichten zufolge liegt der Durchschnitt bei ca. 100 geprüften Einrichtungen bei nur 3,1.

Die "Benotung" von Pflegeeinrichtungen richtet sich nach: Pflege und Medizinische Versorgung, Pflege im Bereich Demenz, Soziale Betreuung und Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Verpflegung.

Ich bin ja mal gespannt, wie sich das in den nächsten Monaten / Jahren entwickeln wird.. Nicht umsonst habe ich gleich nach einem einzigen Tag gekündigt :-P