9Jan/12

Wohnen im Alter – wie finde ich einen passenden Alterswohnsitz?

Wohnen im AlterIch habe ja vor einigen Monaten hier im Blog schonmal ein Interview mit Herrn Kilchert vom Webportal pflege.de veröffentlicht. Im Zuge dieses Interviews habe ich mich intensiv mit den online zu findenden Infos rund um das Thema „Wohnen im Alter“ beschäftigt, denn auf pflege.de gibt es unter anderem ja auch Altenheime und Seniorenresidenzen, die dort für sich werben. Am Wochenende hatte ich nun endlich mal wieder Zeit, mich statt auf den Bürostuhl in meinen Sessel zu legen und habe nochmal die alten Notizen aufgerufen. Der folgende Beitrag ist daraus entstanden:

Wohnen im Alter - aber wie möchte ich überhaupt wohnen?
Wenn man über die passende Wohnung für sich als Senior nachdenkt oder auch die passende Wohnung für die (Schwieger)eltern – damit sie beispielsweise näher am eigenen Zuhause wohnen oder betreut werden – dann muss man sich erstmal die Frage stellen, wie ich überhaupt wohnen will. Es gibt da nämlich mehrere Unterschiede:

1. Betreutes Wohnen, Seniorenresidenz, Integriertes Wohnen, Service-Wohnen
Mir waren immer nur die beiden erstgenannten Begriffe geläufig, aber bei der Internetrecherche ist einem noch allerhand anderes an Bezeichnungen untergekommen. Ich bleibe der Einfachheit halber mal bei dem ersten (und wohl auch bekanntesten) Begriff „Betreutes Wohnen“. Dies ist eine Zwischenstufe zwischen dem Wohnen zu Hause und dem Wohnen in einem Altersheim mit Rundumbetreuung. Diese Art des Wohnens im Alter ist für diejenigen passend, die sich nicht mehr vollständig selbst versorgen können, aber dennoch ein deutliches Maß Selbstständigkeit für sich bewahren möchten. Es gibt unterschiedliche Formen des Betreuten Wohnens, von Wohnanlagen mit integrierten Servicedienstleistungen bis hin zu Anlagen, in denen ein Servicebüro die Dienstleistungen von extern vermittelt.

Die Bewohner/innen lassen sich auch recht gut eingrenzen:

  • 72% haben Beschwerden beim Gehen bzw. bei der Bewegung
  • 66% klagen über Probleme mit dem Herzen bzw. Kreislauf
  • 50% haben Hörprobleme oder Sehschwierigkeiten

Und noch ein Fakt ist beachtlich: Vier Fünftel aller Einziehenden sind Frauen und genauso hoch ist die Zahl derjenigen, die alleinstehend einziehen. Betreutes Wohnen ist also vor allem für ältere Frauen interessant, die zusammen mit ihrem Ehepartner noch in einer eigenen Wohnung gelebt haben, aber nach dem Tod des Partners diese Wohnung nicht mehr bewohnen wollen oder können. Dann bietet ein betreutes Wohnen eine gute Balance von Unterstützung und Ablenkung, aber auch Selbständigkeit.

Wohnen im Alter zuhause2. Barrierefreie Wohnung beziehen bzw. Wohnung anpassen lassen
Wer im Alter nicht mehr umziehen möchte, der kann sich sein Haus oder seine Wohnung altersgerecht anpassen lassen. Natürlich ist dafür auch ein wenig Kleingeld nötig bzw. sogar ein höherer Betrag – je nachdem, wie schwer es ist, die Wohnung barrierefrei bzw. altersgerecht umzuwandeln. Dafür hat man den Vorteil, sich im Alter nicht mehr an eine neue Umgebung gewöhnen zu müssen, weiterhin mit den (hoffentlich) netten Nachbarn ein Schwätzchen halten zu können und halt die gewohnte Wege gehen zu können.

Alternativ ist es natürlich auch möglich, doch noch einmal umzuziehen, aber nicht in eine Seniorenresidenz bzw. ein betreutes Wohnen, sondern in eine neue eigene Wohnung, die aber barrierefrei eingerichtet ist. Solche Wohnungen und Häuser finden sich über spezialisierte Makler aber auch schon über Online-Angebote, z.B. auf immonet.de oder anderen Plattformen.

3. Gemeinschaftliches Wohnen
Solch eine Form kannte ich eigentlich bisher nur aus meinem Studentenleben – die WG. Immer mehr Senioreninnen und Senioren organisieren sich nämlich in gemeinschaftlich ausgerichteten Wohnprojekten. Der Vorteil gegenüber den anderen beiden Varianten: Die Bewohner selbst, also die Senioren unter sich, gestalten das Zusammenleben in ihren Wohngemeinschaften mit. Da kommt ein neues Gemeinschaftsgefühl auf und die sozialen Kontakte werden auch im Alter noch erweitert. Das finde ich eine tolle Idee für alle, die Angst haben, zu vereinsamen. Zudem kann man gewisse Dienstleistungen des betreuten Wohnens ja auch zusätzlich in Anspruch nehmen und evtl. untereinander teilen – das spart Kosten.

Der Nachteil: Man muss im Alter nochmal Kompromisse machen beim gemeinsamen Zusammenwohnen. Aber je nach Größe und Ausstattung des gemeinschaftlichen Hauses kann man sich auch sicherlich seine Ruhezonen schaffen.

Fazit: Verschiedenste Möglichkeiten bieten Gestaltungsspielraum
Man sieht, es ist eigentlich für jeden etwas dabei und mit den richtigen Argumenten und Beispielen schafft man es auch bestimmt, die vielleicht am Anfang etwas widerspenstigen (Schwieger)Eltern zu einer Aufgabe der eigenen, nicht seniorengerechten Wohnung zu überreden.

Habt ihr Erfahrungen mit dem Thema Wohnen im Alter? Ich bin auf eure Kommentare gespannt. Zudem werde ich das Thema weiterverfolgen und bestimmt nochmal ergänzen.

15Dec/11

Vereinbarkeit von Pflege und Job

Vereinbarkeit von Pflege und JobDie Gesellschaft für Konsumforschung, kurz GfK, hat eine repräsentative Umfrage unter 500 deutschen Firmen veröffentlicht, die sich mit dem Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ befasst. Das Ergebnis ist ziemlich verbesserungswürdig, wenn man bedenkt, dass in den kommenden Jahrzehnten aufgrund der alternden Bevölkerung sicherlich auch dies ein Faktor für Unternehmen auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sein kann.

Rund 62 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie sich noch gar nicht mit der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege befasst haben. Und 71 Prozent können nicht einmal betriebliche Maßnahmen zum Thema nennen. Beauftragt wurde die Studie von der Initiative „berufundfamilie“ der Hertie-Stiftung.

Die Studie zeigt also mal wieder, dass der Aufklärungsbedarf hier wirklich hoch ist. Die Vereinbarkeit von Job und Familie ist, nicht zuletzt durch die immer wieder große Medienaufmerksamkeit, in quasi jedem Unternehmen eine wichtige Frage. Aber beim Thema Pflege ist dies leider überhaupt nicht so. Es ist also etwas gänzlich anderes, ob man – bildlich gesprochen - die Kleidung eines Kindes oder einer pflegebedürftigen Person in die Waschmaschine steckt, also sich um einen jungen oder älteren Menschen kümmern muss.

Wenn die Hertie-Stiftung sich nun mit diesen Ergebnissen für eine Verbesserung von Pflege- und Berufsvereinbarkeit einsetzen will, dann sollte sie zunächst Infomaterialien produzieren, denn 83 Prozent der Befragten sagten, dass sie in Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bis jetzt nicht aktiv waren, weil es an Umsetzungshilfen und Tipps mangelt. Hier ist also eine Wissenslücke, die zum Wohle derer, die einen anderen Menschen pflegen, recht schnell geschlossen werden könnte.

Die ganze Studie gibt es hier zum Download.

13Oct/11

Elektrische Zigarette – Rauchen mit besserem Gewissen?

Elektrische ZigaretteIch war letztens in einem balinesischen Restaurant essen (sehr zu empfehlen) und es war - natürlich - drinnen Rauchverbot. Das begrüße ich sehr, auch wenn ich abends bei einem Bierchen ab und zu gerne mal eine Zigarette rauche. Wir haben dann an unserem Tisch darüber gesprochen und das hat wohl auch die Kellnerin mitbekommen, denn sie stand dann kurze Zeit später mit einem Kasten neben unserem Tisch und fragte uns, ob wir die elektrische Zigarette schon kennen würden. Ich hatte davon gehört, aber noch nie eine gesehen. Also haben wir uns das "Gerät" mal genauer angesehen und irgendwie fasziniert ja der Gedanke schon, "gesünder" rauchen zu können.

Für alle, die noch gar nicht wissen, was eine elektrische Zigarette ist: Die E-Zigarette ist eine Alternative zu der herkömmlichen Zigarette, bei der nicht geraucht, sondern verdampft wird. Im Aussehen ist sie ihrem deutlich nikotinhaltigeren Vorgänger nachempfunden, um die Umgewöhnung für Raucher zu erleichtern. Die Vorteile der elektrischen Zigarette liegen klar in ihrem verringerten Schadstoffgehalt, dem Verschwinden von Geruch, Asche und Kippenresten und der entfallenden Brandgefahr. Denn die E-Zigarette hat zwar eine leuchtende Glut vorn, die jedoch lediglich aus einer LED-Lampe besteht.

E Zigarette

Der entscheidende Unterschied zwischen einer herkömmlichen Zigarette und der elektrischen Variante ist allerdings, dass bei der E-Zigarette kein Tabak verbrannt wird und somit Teer entsteht, sondern eine aromatische Flüssigkeit mithilfe eines sogenannten Atomizers erhitzt und verdampft wird. Dieser Dampf kombiniert mit der eingeatmeten Luft ergibt einen feinen Nebel, der dem Zigarettenqualm ähnelt, jedoch nicht so unangenehm wie dieser riecht. Denn es gibt zwar Aromen für die E-Zigarette, in denen Nikotin enthalten ist, doch über diese Aromanote hinaus, sind den Geschmacksrichtungen einer elektrischen Zigarette kaum Grenzen gesetzt. So kann man neben klassischen Geschmäckern wie dem von Pfeifentabak auch Aromen wie Apfel, Erdbeere und zahlreiche andere für die elektrische Zigarette erwerben.

Das klingt alles sher positiv und man könnte denken, dass man die elektrische Zigarette zur Rauchentwöhnung oder zum "gesunden" Rauchen nutzen kann. Ist aber natürlich nicht wirklich so. Denn man atmet auch mit der E-Zigarette eine gewisse Menge an Nikotin ein und sie ist dementsprechend zwar ein wenig "gesünder" (kann man bei etwas körperzerstörendem eigentlich von 'gesünder' sprechen?) als eine herkömmliche Zigarette, jedoch keine vollkommen nikotinfreie Lösung. Dementsprechend kann man diese Zigarette auch nicht wie ein Nikotinpflaster zum Abgewöhnen des Rauchens benutzen.

Hier gibt es auch noch einen Bericht von SpiegelTV:

Habt ihr schonmal solch eine elektrische Zigarette benutzt oder kanntet ihr überhaupt dieses "Gerät"?

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

23Sep/11

Infos zur Pflegeversicherung

PflegeversicherungenIch habe hier auf dem Blog ja schon öfters über das Thema Versicherungen geschrieben, z.B. hier, hier oder hier. Heute kümmere ich mich mal um die Pflegeversicherung. Ein Großteil von euch kommt ja im Zweifel jeden Tag damit in Berührung, wenn es um die Betreuung und Abrechnung von zu pflegenden Personen geht. Für alle, die sich damit nicht so gut auskennen, gibt es hier einen kleinen Überblick über das Thema.

Die Soziale Pflegeversicherung zählt zu den Sozialversicherungen und wurde am 1. Januar 1995 mit der Verabschiedung des elften Buches des Sozialgesetzbuches als Pflichtversicherung eingeführt. Sie bildet die fünfte Stütze der Sozialversicherungen neben der Rentenversicherung, der gesetzlichen Krankenversicherung, der Unfall- und Arbeitslosenversicherung. Ihre Aufgabe besteht darin, Hilfe denjenigen zu gewähren, die aufgrund des Ausmaßes der Pflegebedürftigkeit solidarische Unterstützung benötigen. In Abhängigkeit des Grades der Pflegebedürftigkeit werden nach Prüfung des jeweiligen Einzelfalles die erforderlichen Hilfen gewährt. Dies geschieht bei ehrenamtlicher Pflege in Form eines Pflegegeldes, bei professioneller Pflege durch Übernahme der Pflegekosten. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, Aufwendungen für Pflegehilfsmittel oder Anpassungsmaßnahmen im Wohnumfeld geltend zu machen.

Bei den gesetzlichen Krankenkassen wurden die Pflegekassen eingerichtet. Diese sind die Träger der Pflegeversicherung. Alle gesetzlich Krankenversicherten sind von Gesetzes wegen auch in der Pflegeversicherung versichert. Alle in einer privaten Krankenversicherung versicherten Personen müssen sich beim jeweiligen Unternehmen ebenfalls gegen das Risiko einer Pflegebedürftigkeit absichern.

Leistungen aus der Pflegeversicherung werden nur auf Antrag gewährt, rückwirkend können keine Leistungen beantragt werden. Sollten Leistungen nur für begrenzte Zeit gewährt worden sein, so muß nach Fristablauf ein neuer Antrag gestellt werden. Nur die versicherte Person ist antragsberechtigt, kann aber eine andere Person als Antragssteller bevollmächtigen.

Nach der Antragsstellung wird die Pflegebedürftigkeit und der entsprechende Pflegeaufwand festgestellt. Hierfür beauftragt die Pflegekasse den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung bzw. den Sozialmedizinischen Dienst zur Anfertigung eines Gutachtens. Dies geschieht durch einen Gutachter im Rahmen eines Hausbesuches.

Nach Erstellung des Gutachtens erfolgt anhand des Hilfebedarfs eine Einstufung in die verschiedenen Pflegestufen 1 - 3 durch die Pflegekasse. Die Pflegestufe entscheidet darüber, ob und in welchem Umfang der Pflegebdürftige Leistungen von der Pflegekasse in Anspruch nehmen kann. Entscheidend für die jeweilige Einstufung ist der Zeitaufwand, den ein Familienangehöriger oder andere Personen, die nicht als Pflegekraft ausgebildet sind, benötigen, um die erforderliche Hilfestellung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens leisten zu können.

Mittlerweile werden von verschiedenen Versicherungsgesellschaften und Krankenkassen für gesetzlich Pflegeversicherte private Pflegezusatzversicherungen angeboten. Diese sollen das Risiko von privaten Zuzahlungen vermindern. Die privaten Krankenversicherungen müssen für ihre Versicherten Altersrückstellungen bilden, aus denen sie die erforderlichen Kostenerstattungen ermöglichen. Dies spiegelt sich in altersabhängigen Beiträgen für die Versicherten wider.

Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

20Sep/11

Wissenswertes aus der Natur: Ginkgo

GinkgoIch habe mich in den letzten Tagen nochmal durch mein Archiv gewühlt und geschaut, zu welchen Themen man nochmal aktuelle Beiträge bringen kann. Dabei bin ich wieder auf die Rubrik "Wissenswertes" gestoßen, wo ja auch schon informative Beiträge zu Themen wie Rückenschmerzen oder (der nicht so erfreulichen) Blasenentzündung zu finden sind. Also, nichts wie ran an die Arbeit und einen neuen Artikel verfasst. Zufällig bin ich auf das Thema "Ginkgo" gestoßen und habe dazu mal ein wenig recherchiert.  Wer sich nämlich mit pflanzlichen Heilmitteln und natürlicher Medizin beschäftigt, stößt schon sehr bald auf einen Baum, der in den letzten Jahren auf dem deutschen Gesundheitsmarkt zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Die Rede ist vom Ginko biloba, jenem ursprünglich in China und dem weiteren asiatischen Raum beheimateten uralten Baum, der dort bereits seit Jahrhunderten als Heilpflanze geschätzt wird. Seit etwas über 200 Jahren wachsen diese Exoten bereits auch in Deutschland, denn ihre Anpassungsfähigkeit ist enorm.

In den Blättern steckt die Kraft
Die Blätter des Ginkgo biloba, ganz unverwechselbar in typischer Fächerform, enthalten wertvolle Inhaltsstoffe. Sie werden zu hochwertigen Präparaten verarbeitet, die aus der Phytotherapie, der pflanzlichen Medizin also, nicht mehr wegzudenken sind und auf die sich viele Therapien stützen, beispielsweise im Bereich Demenz und Alzheimer. Nach der Ernte werden die Blätter dazu zerkleinert und in schonenden Verfahren getrocknet, bei denen die Inhaltsstoffe erhalten bleiben. In den weiteren Herstellungsprozessen können diese nun extrahiert und zu Fertigmedikamenten verarbeitet werden. Nur auf diese Präparate sollte man zurückgreifen und von der Herstellung hausgemachten Tees aus den Blättern verzichten, da sonst auch unerwünschte Ginkgolsäuren aufgenommen werden, die bei Fertigpräparaten reduziert wurden. Diese standardisierten Präparate entsprechen den Vorgaben der Zulassungsbehörde für pflanzliche Arzneimittel.

Ginkgo Präparate zur individuellen Therapie
Das Hauptanwendungsgebiet der Ginkgo-Präparate sind Konzentrationsstörungen, nachlassende Gedächtnisleistungen und Alterserscheinungen, die vor allem auf Durchblutungsstörungen und den Rückgang und die Schädigung von Gehirnzellen zurückzuführen sind. Ginkgo biloba kann die Gehirndurchblutung fördern und so für ausreichenden Transport von Nährstoffen und Sauerstoff zu den Zellen sorgen. Die enthaltenen Flavonoide und Terpenlactone werden außerdem gerne eingesetzt, um freie Radikale zu bekämpfen und so unter anderem Nervenschädigungen zu verhindern.

Die Ginkgo-Präparate sind in unterschiedlichen Dosierungen erhältlich, von 40 mg bis 240 mg reicht die übliche Angebotspalette verschiedener Hersteller. Deshalb können die Therapien sehr individuell gestaltet werden. Auch die Einnahmedauer variiert je nach Krankheitsbild und sollte mit dem behandelnden Arzt ebenso abgesprochen werden wie auch eine geplante gleichzeitige Einnahme von Medikamenten mit gerinnungshemmender Wirkung. Mehr Infos zum Ginkgo unter http://www.docjones.de/wirkstoffe/ginkgo-biloba.

Bild: Maria Lanzmaster / Pixelio.de

17Apr/11

Vorteile bei der Raucherentwöhnung

Je früher Sie mit der Raucherentwöhnung anfangen, desto früher umgehen Sie gefährliche Krankheiten wie Schlaganfall, Herzkrankheiten und Lungenkrebs. Herzkrankheiten sind die meisten Todesursachen in den USA und in den meisten Fällen wird diese durch Rauchen verursacht. Die Giftstoffe in Zigaretten verursachen sogenannte Plaques in den Arterien, die zu Arteriosklerose führt, oder auch mit anderen Worten, zur Verstopfung der Arterien. Damit fließt das Blut nicht richtig und es kommt zu Herzbeschwerden.
Schlaganfall ist dabei die 3. Häufigste Todesursache. Bei Raucher ist das Risiko eines Schlaganfalls fast doppelt so groß wie bei Nichtrauchern. Dabei ist es ähnlich wie beim Herzinfarkt auch. Arterien im Gehirn werden verstopft, dadurch kommt es zu einer schlechten bis zu gar keiner Durchblutung.
Eine andere Krankheit verursacht durch das Rauchen ist Lungenkrebs. Krebstod ist bei Männern und Frauen die häufigste Ursache und zu 90% ist die Ursache dafür das Rauchen. Aber auch für Mundkrebs oder andere Krebskrankheiten kann das Rauchen verantwortlich sein.

Nach nur ein paar Tagen nichtrauchen, werden Sie merken wie Ihr Geruchs- und Geschmackssinn schärfer wird. Schon wird das Parfum was Sie eigentlich täglich tragen, Ihnen viel kräftiger vorkommen. Sie werden bestimmte Gerüche viel intensiver als zuvor riechen. Auch bestimmte Gerichte werden einen intensiveren Geschmack haben. Raucher werden Sie wohl von 10 Meter Entfernung riechen können, dabei wird Sie vielleicht sogar ein Ekelgefühl mitnehmen. Denn der Qualm den Sie bisher inhaliert haben ist Gift und so riecht es auch, unangenehm und nach Gift.

Es kann also jeden zahlreiche Unterstützungsmethoden um mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt sehr viel moderne und erfolgreichere Methoden, wie die Lasertherapie rauchen aufzugeben. Dabei werden ähnliche Methoden wie bei der Akupunktur verwendet und Meridiane angeregt. Bei der "Rauchen aufhören Akupunktur" befinden sich diese Meridiane am Ohr. Nach nur einer Anwendung ist es damit möglich Rauchfrei zu sein und auch das Umfeld vom Qualm zu erlösen.

Man kann also durch verschiedene Methoden mit dem Rauchen aufhören und sich vor gefährlichen Krankheiten schützen... Verzweifeln Sie nicht, suchen Sie sich Unterstützung und halten durch ;)

4Apr/11

Magenbeschwerden

Ein grummeln, kneifen, pieksen oder stechen und meist noch Übelkeit oder massive Blähungen dazu... Magenbeschwerden können sehr vielfältig sein und vor allem nimmt sie jeder Mensch anders wahr. Die Ursachen für Magenbeschwerden können durch Mikroorganismen, diverse Unverträglichkeiten und häufig auch durch Stress entstehen – Allgemeine Bauchschmerzen reichen von scheinbar harmlosen Blähungen bis hin zum lebensbedrohlichen „Darmverschluss“. In der Regel sollte ein Arzt aufgesucht werden, nicht nur um eine Arbeitsunfähigkeitserklärung zu bekommen, sondern auch den abdominalen (Bauch = Abdomen) Schmerz „identifizieren“ zu können.

Da Magenbeschwerden wie bereits erwähnt sehr Umfangreich sein können, benötigt der Arzt zur Diagnose unter anderem folgende Informationen, welche sich durch das klassische Erfragen und Untersuchen feststellen lassen: Den Beginn der Schmerzen, die Schmerzstärke sowie die Ausstrahlung der eventuellen Schmerzen, Härte bzw. das Eindrücken des Bauches, ggf. der Schmerzauslöser und welche Beeinflussungen die Beschwerden mit sich bringen wie z. B. Durchfälle, Übelkeit und bei den Frauen die Regelabhängigkeit (Menstruation) etc.

Zur Bekämpfung der Ursachen oder zur Linderung bis hin zur Heilung gibt es in der Medizin viele verschiedene Arzneimittel, aber auch natürliche Lösungen wie z. B. eine Gewichtsreduktion oder das vermeiden von Stresssituationen durch Kuren, dem Wechsel des Arbeitgebers o. ä.

Schaut man sich einmal die Beschwerden des Magens an, welche durch natürliche Mittel nicht zur Linderung führen, ist man in der Regel auf heilende Antibiotika und Co. angewiesen. Auch wenn Ihnen viele Mittel bekannt sind, sollten Sie Medikamente niemals ohne Zustimmung Ihres Arztes einnehmen! Schon durch geringste Unverträglichkeit durch Medikamente kann man seinem Körper enormen Schaden anrichten. Es heißt ja nicht umsonst: „Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“!

2Apr/11

Kontaktlinsen – Allgemeines

Kontaktlinsen sind alternative Hilfsmittel welche zur Korrektur der Sehkraft anstelle einer klassischen Brille eingesetzt werden. Man unterscheidet zwischen formstabilen (harten) und weichen Linsen, welche meist aus Kunststoff bestehen und auf dem feinen Tränenfilm „schwimmen“. Neben atmungsaktiven Kunststofflinsen gibt es auch Hydrogellinsen und Silikonhydrogellinsen welche aus hydrophilen Polymer-, Wasser- und ggf. Silikonanteilen bestehen.

Der Unterschied zwischen formstabilen und weichen Kontaktlinsen liegt in erster Linie an den Gewohnheiten des Trägers. Bei sportlichen Aktivitäten werden von vielen Optikern und Augenärzten eher weiche und bei täglichen Gebrauch (im Alltag) eher harte Linsen empfohlen. Ein Vorteil bei Hartlinsen ist, dass obwohl diese im Anpassungs- und Anschaffungswert teurer sind, weniger oft ausgewechselt werden müssen als Weichlinsen. Für das nahe zu unterbrechungsfreie Tragen von Kontaktlinsen haben sich Silikonhydrogellinsen bewiesen. Sie sind äußerst Atmungsaktiva und verhindern so eine Schwellung und Austrocknung der Hornhaut.

Als ultimatives Allroundermodell bewies sich ende 2010 die Pure Vision 2 HD Linse von Bausch & Lomb aus den USA. Die Abkürzung „HD“ steht im übrigen wirklich für „High Definition“, womit man den äußerst bequemen Tragekomfort betonen möchte. Wer sich für weitere und genauere Informationen über diese Linsenmarke informieren möchte klicke einfach auf PureVision.

Inzwischen lassen sich viele Fehlsichtigkeiten mit Kontaktlinsen ausbessern, manche sogar besser als mit einer herkömmlichen Brille. Doch egal für welchen Typ Linse man sich entscheidet, es sollte auf jedenfall ein kompetentes Beratungsgespräch durch einen Optiker erfolgen! Ebenso empfiehlt es sich einen Kontaktlinsen Preisvergleich zu starten.

25Mar/11

LASIK – Eine der populärsten Methode der refraktiven Chirurgie (Augenoperationen mit Lasern)

Unter dem Begriff "Refraktive Chirurgie" werden sämtliche Behalndlungsarten von Augenoperationen zusammengefasst, die die Gesamtbrechkraft des Auges verändern. Die meist angewandte Form von refraktiven Behandlungen werden mit Hilfe von Lasern durchgeführt.

Das LASIK-Verfahren (Laser-in-situ-Keratomileusis) aktuell eine der populärsten Methoden der verschiedenen Augenoperationen. Ziel dieser Laser-OP ist es, künftig eine Brille oder Kontaktlinse zur Korrektur der Brechkraft auf Dauer ersetzen zu können. Das Laserverfahren wird bereits seit 1990 angewandt. Durch das abtragen von Gewebe erreicht man in kurzer Zeit und relativ wenig Schmerzen eine Veränderung der Hornhautkrümmung, was zu einer Verbesserung der Sehkraft bzw. Brechkraft des Auges führt. Die Lasik-Methode wird überwiegend zur Korrektur von Kurzsichtigkeit (bis max. -10 Dioptrien), Weitsichtigkeit (bis max. +4 Dioptrien) und Astigmatismus, eine besondere Brechungseigenschaft des Auges, auch bekannt als Hornhautverkrümmung oder Stabsichtigkeit (bis max. 5 Dioptrien) genutzt. Je nach zugelassenem Land und eingesetztem Laser können die Werte in den Klammern um wenige Dioptrien abweichen. Bevor man sich der LASIK unterzieht bedarf es jedoch einer ausführlichen Voruntersuchung und Informationsgesprächen mit erfahrenen Doktoren.

Die Erwartungen der bereits behandelten Patienten waren sehr unterschiedlich, dennoch waren viele der Meinung, deutlich besser und schärfer sehen zu können als vorher. Man sollte dennoch stets beachten, dass man mit einem Laser durchaus ein Auge zerstören kann. Daher wird von günstigen OPs im Ausland dringend abgeraten!

Eine LASIK-OP kann unter anderem nur durchgeführt werden, wenn der Patient über eine ausreichend „dicke“ Hornhaut am Auge verfügt. Des weiteren sollte man vor der OP die Krümmung der Hornhaut bestimmen lassen, die Pupillengröße und den Augeninnendruck Messen lassen sowie die Tränenfilmbestimmung. Zusätzlich sollte der behandelnde Art über die komplette Anamnese der evtl. Augenerkrankungen und Behandlungen Bescheid wissen.

18Mar/11

Die Pflegezusatzversicherung

Fotocollage einer Krankschreibung

Thorben Wengert / pixelio.de

Bei einer Pflegezusatzversicherung handelt es sich, wie es der Name schon sagt um eine Zusatz-Versicherung für ergänzende Pflegeleistungen. Die soziale Pflegeversicherung wurde 1995 im 11. Buch des Sozialgesetzes als Pflichtversicherung in Deutschland eingeführt und bildet ins gesamt die 5. Säule der Sozialversicherungen. Träger der Pflegeversicherung sind die gleichnamigen „Pflegekassen“.

Zur Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit hat die Soziale Pflegeversicherung die Aufgabe, Pflegebedürftigen Hilfen zu leisten, die wegen der Schwere der Pflegebedürftigkeit auf solidarische Unterstützung angewiesen sind. Wie viele bereits wissen ist es nicht gerade günstig, wenn man auf Pflege durch einen professionellen Pflegedienst angewiesen ist und genau hier greift das Konzept der Pflege-Zusatzversicherungen: Es gibt viele verschiedene Tarife auf dem Markt, welche mit wenig Geld die späteren großen Lücken stopfen können, so dass (wenn überhaupt) nur noch Spesen selbst finanziert werden müssen. Leider ist der Markt recht unübersichtlich, so dass man auf jedenfall vergleichen sollte um ein Schnäppchen und vor allem einen wichtigen Schritt in Richtung (ungewisse) Zukunft setzen kann. Man weiß nie, was die Zukunft bringen mag – oft rechnet man mit den schönsten Dingen, doch nach schon einem Schlaganfall etc. kann die Welt ganz anders aussehen. Auch in jungen Jahren kann man ein Schwerstpflegefall werden bzw. sein...

Während meinen Recherchen bin ich auf das "Versicherungsportal" aridos gestoßen. Das Vergleichsportal Aridos bietet eine informative Übersicht von Versicherungstarifen.

Leider wird die Vorsorge für das „älter-werden“ oft übersehen oder einfach nicht beachtet, so dass man neben einer belastenden Pflegesituation noch zusätzlich in finanzielle Nöte geraten kann

Mehr ausführlichere Informationen zu den Arten der privaten Pflegezusatzversicherung findet man übrigens auch unter www.pflege-test.de/pflegezusatzversicherung.