12Jul/10

Einsparungen – Live erlebt!

Ich hätte es nicht gedacht, aber auch bei "uns" wird jetzt eingespart. Vielleicht nicht so kräftig wie irgendwo anders, dennoch deutlich spürbar. Ab "sofort" müssen zwei Pflegekräfte die komplette Arbeit des Service- und Küchenbereiches mit erledigen. Es muss eingedeckt werden, Kaffee gekocht und ausgeteilt werden, Kuchen gesucht, geschnitten und ausgetilt werden, den Abwasch beseitigen, das Abendessen vorbereiten und servieren, Abend essen in die Wohnungen des betreuten Wohnens verteilt werden, die Wäschepflege durchgeführt werden und natürlich (was sich als Pflegekraft als üblich erweist): Die Pflege der Klienten.

Okay, das Abendessen wird von den Servicekräften grob vorbereitet und wir haben nicht all zu viele Bewohner, dennoch merkt man den Mehraufwand deutlich. Ich war gestern leicht irretiert. Vor allem, wenn man sich nicht wirklich in der Küche auskennt. Mein letzter "Service- und Küchendienst" war... im März (Zwei Fliegen mit einer Klappe), also gute 4 Monate her - Da hat sich eine Menge getan!

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  1. Ich kenne das aus meiner Zeit als Pflegefachkraft nur so…
    Wir haben eigentlich immer die Küche “mitmachen” müssen. Es sei denn, wir hatten einen Zivi oder JahrespraktikantInnen. Allerdings gibt es die ja nicht mehr so häufig wie früher. –
    Ist jetzt auch schon 15 Jahre (oder so) her, dass ich in der direkten Pflege war…

  2. Anfang der 1980er Jahre habe ich als Stationshilfe in einem Altenheim der Diakonie gearbeitet.Da waren wir Stationshilfen für die Reinigungsarbeiten auf den Stationen zuständig und für das Austeilen der Mahlzeiten.Nur auf der Pflegestation
    mit damals 15Plätzen mussten die Schwestern für Pflege und Mahlzeiten sorgen.
    In der Spätschicht war meistens eine Schwester allein,da durfte nix dazwischen kommen,um alles zu schaffen.Ich war bis 1986 dort. Es war meine schönste zeit im Berufsleben,wenn auch nicht ohne Probleme.Ich hab 1986 dort aufgehört.
    Heutzutage bin ich froh,dass es Alternativen gibt zur Heimunterbringung.
    Noch schaffen wir,mein schwerbehinderter Mann und ich alles allein,aber wenn nicht,so ist es dennoch unser Wunsch,solange als möglich selbstbestimmt in unserer Wohnung zu leben. Alles in allem ist Pflegefachkraft ein sowohl schöner und schwerer Beruf.Neulinge müssen erstmal lernen,dass sie nicht jedes harte Wort ihrer Klienten persönlich nehmen dürfen…….Ich ziehe jedenfalls den Hut vor solchen Menschen,die trotz allem viele Jahre dabei bleiben.Gruss Dorena


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