6Apr/10

Wir waren gut in der Zeit!

Nachdem der gestrige Tag wirklich (sehr) ruhig war, meine Kollegin und ich soweit mit allem fertig waren und jeweils zu den letzten Klienten gingen klingelte es gleich zwei mal. Eine Bewohnerin, welche heute etwas früher zu Bett wolle, was auch gar kein Problem ist und darstellte und eine Bewohnerin, welche sich am anderem Ende der Rufanlage nicht meldete. Kurzerhand entschlossen sagte ich meiner Kollegin über der Rufanlage bescheid, dass sie doch mal bitte gleich gucken solle, da sie gerade auf dem gleichen Stockwerk tätig war.

Als ich doch früher fertig war, entschloss ich mich hinauf zu gehen und nach dem rechten zu gucken. Was sah ich ? Eine Bewohnerin vor dem Bett kniend. Erst dachte, sie würde beten, da es auf dem ersten Blick wirklich so aussah. Tatsächlich ist sie aber aus ihren Latschen gerutscht und so langsam zu Boden "gefallen". Gott sei Dank hat sie sich nichts getan, außer eine kleine Beule an der Stirn, welche ich jedoch gleich zu kühlen versuchte, was auch relativ gut half.

So einfach kommt man auf seine Überstunden. Zu Hause schmipfte schon die Freundin, die mit dem Essen wartete.. Solch chaotische Dienste wie in den letzten Tagen hatte ich lange nicht mehr. So kommt man zumindest nicht aus der Übung :?

Kommentare (2) Trackbacks (1)
  1. Ganz ehrlich; jeder kennt solche Dienste und was man dann am aller wenigsten braucht ist jemand der dann zu Hause auch noch meckert wo man denn bleibt.

    Mein Mann hat sich daran gewöht das er nie weiss wann ich zu Hause bin und das ist auch gut so. Ich kann es in der ambulanten Pflege nunmal nie sagen wann ich Feierabend habe da mich keiner um eine gewisse Uhrzeit ablöst.

    Ich kann ihn dann ja anrufen wenn ich Feierabend mache damit er dann das Essen vorbereitet. Wobei ich auch noch 40 km bis nach Hause fahre und wenn da ein Stau ist brauch ich gelegentlich auch schonmal noch eine Stunde.

    Gruß
    Indra

  2. Recht hast du alle male.. “Schön” wenn es auch anderen so ergeht :shock:


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