Essen, Schlafen & Sex – Der Unterschied zwischen den Geschlechtern
Ich bin gerade beim Stöbern auf der Webseite des Medical Observers über eine interessante Studie gestoßen, die ich richtig stark finde. Dazu muss ich direkt mal was schreiben und daher hier eine Zusammenfassung dieser wunderbaren Studie zum Unterschied zwischen Männern und Frauen – zumindest wenn es um die täglichen Gedanken an Essen, Schlafen und Sex geht.
Männer denken nur an das eine?
Stimmt nicht, wenn man einer neuen Studie glaubt. Männer denken an vieles und drei dieser Dinge besonders häufig: Sex, Essen und Schlafen. Und zwar genau in dieser Reihenfolge. Glaubt man der Studie von Terri Fisher von der Ohio State University in Columbus, dann denken junge Männer 19x täglich ans Liebemachen. Aber auch für andere körperliche Freuden ist viel Platz im Kopf, denn 18x pro Tag wird ans Essen gedacht. Schlafen, natürlich äußerst wichtig bei so viel körperlicher Anstrengung zwischen Sex und Verdauung, rangiert mit 11 Gedanken pro Tag auf Rang drei.
Frauen denken anders!
Okay, das ist jetzt keine große Neuheit, dass Frauen irgendwie anders ticken als Männer. Und das soll um Gottes Willen nicht böse gemeint sein. Man könnte also sagen, die Studie beweist einmal mehr den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Denn - aufgepasst – junge Frauen denken öfter ans Essen als ans Schlafen. Und zwar egal an welche Form des Schlafens. Junge Frauen (die Studie wurde mit Studenten und Studentinnen zwischen 18 und 25 Jahren durchgeführt) denken angeblich 15x pro Tag ans Essen. Auf den weiteren Plätzen folgen dann der Beischlaf (10x) und der Erholungsschlaf (8,5x).
Diese besondere Erkenntnis musste ich auf jeden Fall in einem äußerst aussagekräftigen Diagramm festhalten:

Was sich mir aber noch für weitere Fragen stellen: Zählt man die Häufigkeit der Gedanken zusammen, dann kommt man bei den Frauen auf einen niedrigeren Wert. Woran denken Frauen also denn noch so am Tag? An Krankheiten wie Bluthochdruck oder Allergie? An Kopfschmerzen, würden böse Zungen jetzt vielleicht behaupten. Oder an die Termine, die der Mann nicht im Kopf hat? (So ist es Gott sei Dank bei mir.) Oder an das schöne Paar Schuhe aus dem Schaufenster? Wie dem auch sei: Frauen denken einfach breitgefächerter. Und Jungs sind konzentrierter bei der Sache. Ob diese Gedanken eigentlich irgendwann mal nachlassen? Ich bin gespannt.
Und an was denkt ihr so öfters am Tag? Ich hoffe doch an den Pflegeblogger ![]()
Was bei der Pflegeheimwahl zu beachten ist
(Gastartikel) Wenn ein Mensch nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu versorgen und die Unterbringung in ein Pflegeheim die einzige Alternative ist, sollte man sich sorgfältig informieren und beraten lassen, welcher Heimplatz für den Angehörigen in Frage kommt.
Für Menschen, die in ein Altenheim müssen, ist das eine riesige Umstellung. Um sich einigermaßen eingewöhnen zu können, ist es wichtig zu wissen, ob man das Zimmer individuell gestalten darf, eigene Möbel mitbringen kann, ob das Heim für die Angehörigen gut zu erreichen ist, was für ein Eindruck die Umgebung macht und vor allem, wie individuell die Pflege und Betreuung auf die Bedürfnisse des Angehörigenzugeschnitten sind. Man kann das richtige Pflegeheim finden, wenn man sich vor Ort ein Bild von der jeweiligen Einrichtung macht. Die Mitarbeiter stehen bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.
Auch Modelle, wie Angebote für Betreutes Wohnen in Köln können in fast allen Städten genutzt werden. Hier kann der Senior in einer kleinen Wohnung rundum betreut werden, allerdings setzt dies voraus, dass er noch in der Lage ist, mit Hilfe bei den Alltagsdingen zurechtzukommen. Der ambulante Pflegedienst oder Essen auf Räder entlasten hier den älteren Menschen, ganz nach den jeweiligen Bedürfnissen.
Ist es aber unumgänglich den alten Menschen im Pflegeheim unterzubringen, sollte gewährleistet sein, dass er würde - und respektvoll versorgt, optimal betreut und verpflegt wird. Freizeitangebote, die die Fähigkeiten der Senioren unterstützen, sollten ebenso selbstverständlich sein, wie die Rundumbetreuung bei Nacht. Für den Dementen ist ein geschultes Pflegepersonal unerlässlich, sind diese Patienten doch am meisten auf Hilfe und Unterstützung angewiesen, genauso wie die schwerstkranken und bettlägerigen Menschen. Optimal abgestimmte Mahlzeiten, Zuwendung und ein liebevolles Personal in einer freundlichen Umgebung sollten bei der Wahl des richtigen Pflegeheims ausschlaggebend sein.
Es ist nie einfach, einen Angehörigen ins Pflegeheim zu bringen, aber es gibt mittlerweile so gute Einrichtungen, die den Lebensabend des älteren Menschen angenehm und komfortabel gestalten können.
Pflegealphabet: B wie Bekleidung
Nachdem ich es in den letzten Wochen ja schon öfter befüllt habe (u.a. mit B wie Betten und D wie Depression), habe ich heute erneut einen Artikel für das Pflegealphabet geschrieben. Allerdings musste ich dafür den Buchstaben B verdoppeln, denn heute geht es um B wie Bekleidung. Nachdem bei dem Artikel zu den Betten ja in den Kommentaren Lob geäußert wurde, dass dieser Überblick hilfreich war, hoffe ich, heute auch wieder euren Geschmack zu treffen. Kommentare nehme ich gerne wieder unterhalb des Artikels an. Also, genug der Vorrede, kommen wir zu
(Berufs)Bekleidung für Pflegeberufe
Viele von euch, die selber in der Pflege arbeiten, werden es ja täglich am eigenen Leib erfahren: Die Berufsbekleidung muss bei der Arbeit ziemlich viel aushalten. Sie muss natürlich bequem sein und gut sitzen, denn besonders bei der schweren Arbeit mit Patienten im Pflegeheim sollte wirklich das letzte, über das man sich aufregt, die Kleidung sein. Topmodisch hingegen brauch sie nicht zu sein, allerdings sollten die Kleidungsstücke auch nicht aussehen wie ein Kartoffelsack. Ihr wisst bestimmt, was ich meine
Für alle, die sich einen Überblick über die verschiedenen Kleidungsstücke verschaffen wollen, gibt es jetzt eine Auflistung. Ich habe nicht explizit nach Damen- oder passender Herrenmode unterteilt.
Kasack
Das Wörtchen „Sack“ enthält die Bezeichnung dieser ziemlich weit verbreiteten Berufsbekleidung ja schonmal, aber ganz so schlimm ist es dann meistens doch nicht. Und vor allem kommt „Kasack“ ja nicht von „Sack“, sondern aus dem Französischen von „casaque“, was ursprünglich eine dreiviertellange Bluse bezeichnet. (Danke Wikipedia) Als ich für diesen Artikel online recherchiert habe, bin ich auf die verschiedensten Modelle eines Kasacks gestoßen. Manche sind modischer, andere eher schlicht gehalten. Da kommt es halt wirklich drauf an, was der Arbeitgeber bestellt bzw. welchen Stil man selber gerne trägt.
Hosen
Hier gibt es die verschiedensten Varianten und Formen. Von Stretch bis hin zu Jeans gibt es verschiedenste Materialien, aber auch immer öfter auch unterschiedliche Farben. Klar ist weiß noch die beherrschende Farbe, aber (wie ich finde) glücklicherweise gibt es auch immer mehr andere Farbkombinationen. An dieser Stelle meine Frage an euch, welche Farbe eure Berufsbekleidung hat?
(Bild © http://www.clinic-job-dress.de)
Schuhe
Wer in der Pflege tätig ist, der wird jeden Tag mehrere Kilometer per Pedes zurücklegen. Da ist es wichtig, das passende Schuhwerk zu tragen. Ich kenne es so, dass sich eigentlich jeder seine Schuhe individuell aussuchen konnte. Da gab es dann die Turnschuhträger, die Birkenstocker und viele Schuhmodelle dazwischen. Aber egal ob Turnschuh, Birkenstock Sandale oder sonstige Berufsschuhe - Hauptsache sie sind bequem und man rutscht nicht leicht damit aus.
Die Pflegereform und das, was von ihr übrig blieb
Heute beschäftige ich mich mal wieder mit Politik. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hat das Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch (16.11.2011) die Eckpunkte zur Umsetzung der Pflegereform beschlossen. Nach monatelangem Hin und Her hat der Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, endlichdie Eckpunkte vorgestellt. Ich habe mir mal die Eckpunkte angeguckt und gebe folgend eine kleine Zusammenfassung.
Schwerpunkt: Demenzkranke
Ihren Schwerpunkt hat die Pflegereform in der Besserstellung von derzeit 1,4 Millionen Demenzkranken in Deutschland. Bisher erfolgten Leistungen aus der Pflegeversicherung nur bei körperlichen Beeinträchtigungen; damit schieden Demenzkranke begrifflich aus dem Leistungsspektrum aus. Aus diesem Grund sieht die Pflegereform vor, fortan auch seelisch-geistige Beeinträchtigungen, wie sie bei Demenzkranken vorliegen, mitzuerfassen. Wie der Begriff der Pflegebedürftigkeit konkret aussehen wird, ließ Bundesgesundheitsminister Bahr allerdings weiter offen. Er deutete nur an, dass der Begriff flexibel sein soll. Gemeint ist, weg von der starren Minutenabrechnung hin zur Möglichkeit der häuslichen Pflege von Demenzkranken durch deren Familienangehörigen. Durch die Unterstützung pflegender Familienangehörigen soll die Anzahl der in Pflegeanstalten untergebrachten Demenzkranken reduziert und damit auch die dadurch entstandenen höheren Kosten eingespart werden.
Steigender Pflegeversicherungsbeitrag zur Kompensierung der Kosten
Um die Mehrkosten der Pflegekassen zu kompensieren, soll der Pflegeversicherungsbeitrag von derzeit 1,95% ab 2013 um 0,1% auf 2,05% steigen. So sollen Mehreinnahmen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro in die Kassen fließen. Doch wird dies nach Ansicht vieler Gesundheitsexperten wie dem SPD-Abgeordneten Prof. Lauterbach kaum reichen; er geht von Mehrkosten von etwa 3 Milliarden allein für die Unterstützung der häuslichen Betreuung von Demenzkranken aus.
Keine zusätzliche private Pflegeversicherung
Bahrs Leidenschaft, die Bundesbürger zu einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung zu verpflichten, scheiterte übrigens am Koalitionspartner, genauso wie die Pläne seines Vorgängers Rösler bei der Einführung einer Kopfpauschale für die Krankenversicherung. Die private Versicherungspflicht wird definitiv nicht kommen. Stattdessen soll mit Steuermitteln ein finanzieller Anreiz zum freiwilligen Abschluss einer privaten Pflegeversicherung geschafft werden. Was die Funktionäre der privaten Pflegeversicherung freuen wird, wird von der Opposition kritisiert, weil sie die bestehenden Probleme der steigenden Pflegeversicherungskosten nicht eindämmt, sondern lediglich subventionierte Mehreinnahmen der privaten Versicherer zur Folge hat.
Ich hoffe, ich konnte euch hiermit schonmal einen kleinen Einblick geben. Weitere Infos zur Pflegereform wird es hier immer wieder geben.
Pflegealphabet: D wie Depression (auch bipolare Störung)
Letzte Woche habe ich ja mal wieder das Pflegealphabet aktualisiert und den Buchstaben B wie Betten ergänzt. Auch aufgrund der Ereignisse am Wochenende rund um den Schiedsrichter Babak Rafati geht es heute beim Buchstaben D um das Thema:
Depression/ bipolare Störung genannt.
Manische Depression (auch unter bipolarer Störung bekannt) ist durch abwechselnde Phasen der Depression und übermäßig erhöhten Stimmungsphasen gekennzeichnet. Die Stimmungslage schwankt zwischen absoluter Euphorie und abgrundtiefer Depression.
Die Symptome der Krankheit sind je nach der gerade durchlebten Phase unterschiedlich. In der Phase der Depression leiden die Betroffenen unter einer gedrückten Stimmung und großer Hoffnungslosigkeit. Die Erkrankten leiden unter Schlafstörungen und sind antriebslos. Verminderter Appetit hat häufig einen Gewichtsverlust zur Folge. Manisch depressive Menschen sprechen meist leise und verzögert. Ihnen fehlt jegliches Selbstbewusstsein und sie plagen sich mit Selbstvorwürfen. Nicht selten haben sie Suizidgedanken.
In den manischen Phasen – das sind die Phasen der Euphorie – befinden sich die Kranken in gehobener Stimmung. Gleichzeitig sind sie aber auch aggressiv und leicht reizbar. Die Betroffenen haben sehr viel Energie und brauchen während der manischen Phase wenig Schlaf. Der Rededrang ist gesteigert. Die Phase der Euphorie ist begleitet von einer großen Selbstüberschätzung, bis hin zum Größenwahn. Depressive Personen haben eine niedrige Hemmschwelle und eine mangelnde Sensibilität anderen gegenüber. Neben Hemmungslosigkeit und unkritischem Verhalten zeigen die Erkrankten eine große Spontaneität. So kann sich zum Beispiel der Geschmack der Person plötzlich völlig ändern. Nachdem die manische Phase abgeklungen ist, leiden die Betroffenen unter starken Gewissensbissen. Dies trägt dazu bei, dass sie erneut in eine depressive Phase abrutschen.
Behandlung der Depression/ bipolaren Störung
Eine medizinische Behandlung der Krankheit ist notwendig, da Menschen mit einer bipolare Erkrankung sehr unter der Krankheit leiden und nicht selten suizidgefährdet sind. Es gibt effektive Behandlungsmöglichkeiten. Jedoch sind immer wieder Rückfälle möglich, sodass eine vorbeugende Behandlung äußerst wichtig ist.
Eine Behandlungsmöglichkeit ist die Therapie mit stimmungsstabilisierenden Medikamenten. Dabei erfolgt die Behandlung sowohl in den akuten Phasen, als auch als Rückfallprophylaxe. In manchen Fällen reicht die Behandlung mit Stimmungsstabilisatoren nicht aus. Dann wird mit sogenannten Interventionsmedikamenten behandelt. Dies können Antidepressiva, Neuroleptika, Hypnotika oder Sedativa sein. Begleitend sollte eine Psychotherapie erfolgen. In schweren Fällen ist eine stationäre Behandlung erforderlich.
Fotos: Gerd Altmann / pixelio.de
Buchverlosung – Verkündung des/der glücklichen Gewinners/ Gewinnerin
Hallo zusammen,
wiedermal neigt sich eine Arbeitswoche dem Ende entgegen und heute durfte ich zum Schluss der Woche sogar nochmal Glücksfee spielen. Mit Hilfe der Webseite zufallsgenerator.net habe ich den Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen. Wobei "gezogen" irgendwie komisch klingt, wenn man lediglich auf den Mausknopf gedrückt hat.
Ich darf verkünden, gewonnen hat der Kommentar Nummer .....
....
spannende Pause wie im Fernsehen bei Casting Shows
....
2!!
Ich werde mich jetzt bei dir per Mail melden und dir das Buch dann zuschicken.
Hier das Beweisbild:

An alle, die diesmal leider kein Glück hatten: Ich werde mal weitere Verlage anschreiben, ob sie mir nicht noch das ein oder andere Rezensionsexemplar zur Verlosung zur Verfügung stellen. Immerhin liest hier ja wirklich die Zielgruppe mit
Vielleicht habe ich Glück und kann euch bald wieder eine Buchverlosung anbieten.
Bis dahin erstmal viele Grüße und ein schönes Wochenende!!
Pflegealphabet: B wie Betten
Das Pflegealphabet wurde lange nicht mehr erweitert, daher lege ich heute mit einem Artikel zum Buchstaben „B“ mal wieder etwas Neues nach.
B wie Betten
Nicht nur im Privatleben, sondern natürlich auch im Pflegeheim ist die Qualität der Betten ein entscheidendes Merkmal. Sie sind nicht nur für die zu pflegende Person, sondern auch für das Personal wichtig, denn qualitativ hochwertige und multifunktionale Betten erleichtern den Alltag sehr.
Was klar ist. Kaum jemand wird im Pflegeheim dem Luxus genießen können in einem Wasserbett zu schlafen, auch wenn das besonders angenehm und entlastend wäre. Aber dennoch sollte das Bett für die Pflegeperson bequem und für das Pflegepersonal gut zu handhaben sein.
Nachfolgend gebe ich einen kurzen Überblick über verschiedene Bettvarianten:
Aufstehbett
Dieses Bett ist besonders für Menschen gedacht, für die das Aufstehen aus dem Bett eine große Barriere darstellt. Diesen Personen ist es eigentlich nur mit fremder Hilfe möglich, aus dem Bett aufzustehen. Ein Aufstehbett überwindet diese Barriere. Es lässt sich (meist) über eine Fernbedienung steuern und kann sich dank Elektromotoren drehen und sogar anheben, so dass die entsprechende Person quasi von alleine in die Standposition gebracht wird und das Aufstehen viel müheloser klappt.
Niedrigbett
Gerade bei den immer häufiger auftretenden Demenz- und Alzheimererkrankungen ist eine
extrem niedrige Lagerung aus Gründen der Sturzprophylaxe vor allem während der Schlafphase wichtig. Es gibt hier zwar die Alternative, an einem normalen Bett Schutzgitter an den Seiten anzubringen, damit die Person nicht aus dem Bett fällt, allerdings ist dies nicht immer die beste Lösung. Niedrigbetten können zudem dank Elektromotoren auf eine normale Höhe angehoben werden, so dass das Pflegepersonal bequemer arbeiten kann.
„Normales“ Pflegebett
Ein Bett dieser Art ist wohl in den meisten Einrichtungen anzutreffen. Per Fernbedienung lassen sich die Rückenlehne und oftmals auch die Beine anheben/ -winkeln. Solche Betten gibt es mit und ohne Fahrgestellt bzw. auch in Kombination. So ist der fahrbare Untersatz einfach zu montieren.
Alle Fotos dieser Seite entstammen aus dem Online-Katalog der Firma Mühle Müller
Buchrezension und -verlosung
Liebe Freunde, Kollegen, Leser, kurzum Hallo miteinander,
vor zwei Wochen habe ich eine Mail von Sonja Fröse erhalten, die mir darin ihr neues Buch „Was Sie zu Bereitschaftsdiensten und Notfällen in der ambulanten Pflege wissen sollten“ vorgestellt hat. Der Inhalt klang interessant und daher habe ich mich bereit erklärt, mir das Buch anzuschauen und eine Rezension darüber zu verfassen. Als Dank hat mir Frau Fröse direkt noch ein weiteres eingeschweißtes Exemplar zugeschickt, das ich gerne am Ende des Beitrags verlose. Aber kommen wir zuerst zu dem Buch.
Die Autorin:
Sonja Fröse, so verraten es Klappentext und ihre Webseite, ist examinierte Krankenschwester und hat ebenso die Weiterbildung zur Qualitätsbeauftragten in der Pflege erfolgreich abgeschlossen. Außerdem hat sie bereits mehrere Bücher aus dem Pflegebereich verfasst. Mit dem Buch „Was Sie zu Bereitschaftsdiensten und Notfällen in der ambulanten Pflege wissen sollten“ halte ich nun ihr neuestes Exemplar in Händen, es ist ganz frisch im Juli dieses Jahres erschienen.
Mein Fazit: Da war jemand am Werk, der sich mit der Pflege(branche) gut auskennt und nicht als Außenstehender etwas über die Pflege schreibt.
Das Buch:
Der Ratgeber, so kann man das Buch ja bezeichnen, hat (ohne den Anhang) 125 Seiten, die in folgende 8 Kapitel unterteilt sind:
- (Ruf-)Bereitschaftsdienst, Bereitschaftsdienst und pflegerische Notfälle – die rechtlichen Grundlagen
- Allgemeine Hinweise bei Notfällen
- Der (Ruf-)Bereitschaftsdienst in der ambulanten Pflege
- Die praktische Umsetzung des (Ruf-)Bereitschaftsdiensts
- Bereitschaftsdienst statt (Ruf-)Bereitschaftsdienst in ambulanten Pflegediensten
- Was Sie über medizinische und pflegerische Notfälle wissen sollten
- Was Sie über Notfälle von Kollegen wissen sollten
- Das Hausnotrufsystem als wichtiges Bindeglied zwischen Patient und ambulanten Pflegedienst
Das klingt doch sehr umfangreich und es werden wirklich nahezu alle Bereiche von Interesse angesprochen. An dieser Stelle ein kurzer Tipp an die Lektoren: Es müsste „zwischen Patient und ambulantem Pflegedienst“ heißen. Nur so als Info für die nächste Ausgabe
Auf den folgenden Seiten erhält man dann auch, wie es das Inhaltsverzeichnis verspricht, mittels gut strukturiertem Fließtext und zahlreichen Tabellen unzählige Infos zu allen Bereichen aus dem Bereitschaftsdienst und rund um potenzielle Notfälle während der Arbeit in der Pflege. Grafisch ist das Buch kein Highlight, allerdings muss ein Ratgeber mit Praxistipps ja auch kein buntes Blätterwerk sein, sondern soll sachliche Infos liefern. Das gelingt. Inwieweit die Tipps für den Leser auch wirklich neu sind, muss jeder natürlich selbst wissen. Kleine Beispiele: Wusstest ihr, dass die Bereitschaftspauschale zum Grundlohn zählt und daher auch das Urlaubsgeld erhöht werden muss? Oder wie man mit einer Nadelstichverletzung am besten umgehen sollte? Welche Symptome einen Herzinfarkt kennzeichnen? Oder welche Telefonnummer die Feuerwehr hat? Okay, die letzte Frage ist natürlich nicht ernst gemeint. Die richtige Antwort (112) findet sich, ebenso wie Antworten auf die anderen Fragen, auch im Buch. Basics gehören eben auch dazu in einem Ratgeber.
Fazit: Das Buch gibt in gut strukturierter Form viele Infos zu allem, „was Sie zu Bereitschaftsdiensten und Notfällen in der ambulanten Pflege wissen sollten“. Wer sein Wissen in diesen Bereichen auffrischen möchte, ist mit dem Ratgeber sicherlich gut beraten.
Buchverlosung
Wie schon erwähnt habe ich hier noch ein nagelneues Exemplar des Buches liegen, das ich gerne unter euch, meinen treuen Lesern, verlose. Wer teilnehmen möchte, hinterlässt mir bitte einfach einen Kommentar mit einer funktionierenden E-Mail-Adresse. Mittels eines Zufallsgenerators werde ich dann am kommenden Freitag, den 18.11., den Gewinner oder die Gewinnerin ziehen. Ich wünsche euch allen viel Glück.
(Kurzer Nachtrag: Es kann sein, dass euer Kommentar nicht sofort erscheint, weil ich ihn evtl. noch freischalten muss. Wird natürlich so schnell wie möglich erledigt)
Bild oben: Silke Kaiser / pixelio.de
Mal was Lustiges zwischendurch
Als ich letztens für meinen Beitrag zum Pflege-Tüv und den Veränderungen in der Pflegebranche recherchiert habe, bin ich auch über eine super Karikatur gestolpert. Die passte nicht mehr wirklich in den Artikel rein, daher wollte ich euch heute mal den Freitag ein wenig mit - wie ich finde - amüsanten Karikaturen versüßen. Ich fange natürlich auch direkt mal mit der erwähnten Karikatur zum Pflege-TÜV an:

© ?

© Mucki
Pflegebranche im Umbruch? Was meint ihr?
Ich habe in einem früheren Artikel ja schonmal über das Thema Pflegenotstand in NRW berichtet. (Übrigens: In den Kommentaren wurde evtl. ein Job vermittelt, ich bleibe am Ball) Die Daten des Artikels hatte ich aus einer Studie der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung PricewaterhouseCoopers. Ich habe mir jetzt nochmal in Ruhe die Seite angeschaut, auf der PwC so viele (wie ich finde) interessante News und Studien rund um die Pflege- und Gesundheitsbranche zusammengestellt hat und möchte mal zwei Themen rund um die Pflegebranche im Umbruch zusammenstellen. Was haltet ihr von den jeweiligen Thesen bzw. Aussagen?
1.) Pflege-TÜV
Ihr werdet sicherlich auch schonmal darüber mehr oder weniger heftig diskutiert haben. Der Pflege-TÜV, der vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) durchgeführt wird. Im ersten Bericht wurde aufgeführt, dass die Zustände in deutschen Pflegeheimen zu fast 70 Prozent gut oder sogar sehr gut sind. Darüber ärgern sich so manche Kritiker und Pflegeexperten, denn die Benotung ist ja, sagen wir mal, etwas komisch. So kann zum Beispiel eine gute Note für jahreszeitliche Feste eine schlechte Note im Umgang mit Medikamenten ausgleichen. Das lässt man einfach mal so dahingestellt.
Derzeit sind mehr als 200 Klagen gegen die Benotung anhängig. Dies setzt natürlich auch das Gesundheitsministerium unter Druck und daher soll eine Schiedsstelle eingeführt werden. Die entsprechende Gesetzesänderung sollte mit dem Gesetz zur Krankenhaushygiene im März verabschiedet werden. Ich habe nun, aufgrund mangelnder persönlicher Erfahrungen, gegoogelt und keine aktuelle News dazu gefunden, ob das Schiedsgericht auch, wie geplant im Juli gestartet ist. Der Gesetzesentwurf wurde zwar im März vom Bundeskabinett gebilligt, aber wurde es auch eingeführt? Und ist das Schiedsgericht zum Pflege-TÜV immer noch enthalten? Ich würde mich über eine Info von euch freuen.
2.) Investitionsstau und Zusammenlegung von Pflegeheimen
Bei den Ärzten ist der Trend ja schon seit einigen Jahren ungebrochen – überall schießen die MVZs (medizinischen Versorgungszentren, auch Ärztehäuser genannt) aus dem Boden. Der Vorteil liegt in der kompakten Organisation, vielen Kostenersparnissen (beispielsweise können sich zwei Ärzte eine Sekretärin teilen. Bei Einzelpraxen ist dies natürlich nicht möglich) und auch einem besseren Service für die Patienten/ Kunden. Auch bei Pflegeheimen lässt sich allerdings beobachten, dass mehrere Häuser zusammengelegt werden. Dies geschieht allerdings nicht immer freiwillig, sondern einfach aus dem Grund, dass der Investitionskostenrückstau der vergangenen Jahre so langsam durchschlägt, weil Förderprogramme der Länder wegfallen.
Wie sieht es da bei euch aus? Seid ihr auch schonmal zusammengelegt worden? Und habt ihr auch einen Investitionsstau, weil mehr oder weniger dringende Korrekturen nicht vorgenommen wurden?
Viele Grüße,
euer Pflegeblogger



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